Bildergalerie: Ein Land im Aufbruch

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Myanmar - ein Land im Aufbruch von ARD-Korrespondent Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die Shwedagon Pagoda von Yangon: Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und spirituelles Herz eines ganzes Landes. Ihr zu Füßen versammelten sich 1988 und 2007 tausende Mönche und Studenten. Sie forderten mehr Freiheit und Demokratie. Die Proteste wurden vom Militär blutig niedergeschlagen. Die Anführer der Revolte kamen über Jahre ins Gefängnis. Mit der historischen Wahl an diesem Wochenende könnten sich die Hoffnungen der Menschen endlich erfüllen. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die Shwedagon Pagoda von Yangon: Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und spirituelles Herz eines ganzes Landes. Ihr zu Füßen versammelten sich 1988 und 2007 tausende Mönche und Studenten. Sie forderten mehr Freiheit und Demokratie. Die Proteste wurden vom Militär blutig niedergeschlagen. Die Anführer der Revolte kamen über Jahre ins Gefängnis. Mit der historischen Wahl an diesem Wochenende könnten sich die Hoffnungen der Menschen endlich erfüllen. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Mehr als 1000 Kandidaten und 90 Parteien stehen zur Wahl. Keine Partei kann mehr Menschen mobilisieren als die Nationale Liga fuer Demokratie (NLD). Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Überall Flaggen, überall Musik. Fast 50.000 Menschen sind gekommen. Und mit ihnen die vielen Erwartungen an Myanmars Superstar: Aung San Suu Kyi. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Aung San Suu Kyi wird von ihren Fans wie eine Königin empfangen. Sie ist die Tochter von Aung San, Myanmars Freiheitskämpfer und Nationalheld und selbst eine moralische Autorität. Ihr Leben steht für das, was viele in Myanmar jahrzehntelang ertragen mussten: Willkür, Angst und Unterdrückung durch das Militär. 15 Jahre stand sie unter Hausarrest. Für ihren gewaltlosen Widerstand hat sie den Friedensnobelpreis bekommen. Jetzt will sie unbedingt an die Macht. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die Menschen haben nach 50 Jahren Militärherrschaft Sehnsucht nach Veränderung. Auch wenn sich bereits jetzt viel getan hat. Präsident Thein Sein verordnete beinahe über Nacht viele Reformen. Am Stadtrand von Yangon entstehen neue Industrieviertel. Hier wird Kleidung geschneidert. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die Näherinnen kommen aus dem ganzen Land. Neben den nagelneuen Fabrikhallen stehen Bambushütten. Hier leben die Frauen mit ihren Familien. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Doch nicht alle Menschen profitieren von den neuen, goldenen Zeiten in Myanmar: Die düstere Realität findet sich gleich bei den Nachbarn von Aung San Suu Kyi. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Gleich neben dem Anwesen der Friedensnobelpreisträgerin steht eine alte heruntergekommene Villa. Vier Familien leben hier. Sie sollen im Auftrag des Eigentümers das Grundstück bewachen. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die 14-jährige Win bewundert Aung San Suu Kyi. "Ich finde toll, was sie erreicht hat." Was wünschst Du Dir für die Zukunft? "Ich wünsche mir einen neuen Kochtopf." Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Viele Familien in Myanmar leben in Armut. Sie können ihre Kinder nicht ausreichend ernähren. So schicken die Eltern ihre Söhne und Töchter in die Klöster, wie hier in Bagan. Manche gehen für ein paar Monate, manche für ein ganzes Leben. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Das Leben als Mönch hat seinen Preis. Die Kinder müssen von allen weltlichen Wünschen Abschied nehmen. Sie sollen nichts besitzen. Alles, was sie brauchen, Kleidung, Schuhe, Essen, Trinken - wird ihnen gespendet. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Arm und Reich, Jungen und Mädchen gehen in die Klosterschulen. Der Unterricht der Mönche ersetzt häufig staatliche Schulen. Hier werden sie unterrichtet in buddhistischer Lehre. Aber auch in Mathe, Englisch, Geschichte. Manche gehen danach auf die Universität oder sogar ins Ausland. Der Einfluss der Mönche auf die Gesellschaft ist enorm. Denn fast jeder in Myanmar ist einmal im Leben Mönch. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Die Sonne geht auf und taucht Bagan, die Tempelstadt, in ein mystisches Licht. Mit den ersten Sonnenstrahlen steigen auch die Heißluft-Ballons gen Himmel. Früher waren es ganze vier, heute sind es deutlich mehr. So viele Touristen lassen sich berauschen von einem sagenhaften Ausblick. Bildquelle: Philipp Abresch

Eindrücke aus Myanmar

Das Land der tausend Pagoden - wer wird in Zukunft über die Geschicke Myanmars entscheiden? Bildquelle: Philipp Abresch

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