Bildergalerie: Hidschab - Niqab - Burka

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Hidschab - Niqab - Burka: Was muslimische Frauen tragen

Ende des Ramadans:  Frauen in Gaza-Stadt

Vielfalt auf einen Blick: Auf diesem Bild vom Ende des Ramadan in Gaza-Stadt sieht man unter anderem einen Chimar (das Mädchen links im Bild), einen Hidschab (Mitte) und einen al-Amira (rechts).

Ende des Ramadans: Frauen in Gaza-Stadt

Vielfalt auf einen Blick: Auf diesem Bild vom Ende des Ramadan in Gaza-Stadt sieht man unter anderem einen Chimar (das Mädchen links im Bild), einen Hidschab (Mitte) und einen al-Amira (rechts).

Frauen mit Kopftüchern

Der Hidschab wird am häufigsten getragen. Er ist ein Kopftuch, das unter dem Kinn geknotet wird.

Al-Amira-Kopfbedeckung

Der Zweiteiler Al-Amira besteht aus Kopf- und Schultertuch.

Hidschab

Auch diese weiblichen Fußballfans in Doha, der Hauptstadt von Katar, tragen Zweiteiler: ein Tuch direkt um den Kopf, ein größeres locker darüber. Sie schauen bei einem Training des FC Bayern im Januar 2016 zu.

Chimar

Der Chimar, wie ihn diese Frau beim Gebet in einer Moschee in Kairo trägt, reicht bis zur Taille.

Chimar

Auch diese Frauen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta tragen dieses capeartige Kleidungsstück. Musliminnen weltweit tragen vielfältige Variationen der Gewänder.

Frauen im Tschador

Der Tschador ist dagegen fast immer schwarz. Er verhüllt den ganzen Körper und wird vor allem im Iran getragen. Er wurde den Frauen in der islamischen Revolution staatlich verordnet und viele Iranerinnen tragen ihn immer noch.

Frauen im Iran

Der Tschador gilt inzwischen als Zeichen der Glaubensstrenge. Vor allem jungen Iranerinnen ist er lästig. Viele tragen lieber ein Kopftuch.

Frauen im Niqab

Der Niqab - hier tragen ihn Frauen im Jemen und mittendrin eine Hidschab-Trägerin - wird mit einem langen schwarzen Kleid getragen.

Frauen im Niqab

Nur die Augen einer Niqab-Trägerin sind unbedeckt.

Frauen im Niqab

Eine Frau in der marokkanischen Stadt Taroudant: Das Niqab-Gewand ist dort aus blauem Stoff.

Burka

Blau ist meist auch die Farbe der Burka, wie sie viele Frauen in Afghanistan tragen. Die Burka ist eine komplette Vollverschleierung.

Burka

Das engmaschige Gitter vor den Augen verhindert den Blickkontakt. Auch das Sichtfeld der Trägerin ist stark eingeschränkt. Sie kann nur nach vorne schauen.

Frauen im Burkini

Badekleidung für Musliminnen: Der Burkini ist ein Zweiteiler. Der Name ist zusammengesetzt aus Burka und Bikini, hat aber mit beidem wenig gemein: Er ist weder so geschlossen noch so offen wie das eine oder andere.

Eine Frau im Burkini läuft mit einem kleinen Kind an der Hand durchs Meer.

In Frankreich gilt an einigen Stränden Burkini-Verbot, zum Beispiel in Cannes.

Frauen im Niqab

Diese Frau in Ägypten geht mit dem Niqab sogar baden. Um sie herum herrscht Freizügigkeit.

Burka

Befürworter des Vollverschleierungsverbots argumentieren, dass sich zum einen unter der Verhüllung vieles verstecken lasse, zum anderen sei der direkte Kontakt erschwert.

Frauen im Niqab zwischen anderen Touristen in Garmisch-Partenkirchen

Arabische Sommergäste in Garmisch-Partenkirchen: Bundesinnenminister de Maizière sagt zu dem Thema Vollverschleierung: "Man kann nicht alles verbieten, was einem nicht gefällt." Islamwissenschaftler weisen darauf hin, dass die Vollverschleierung kein Massenphänomen in Deutschland sei.

Frauen im Niqab in Paris

Übrigens: In Frankreich ist es den Bürgerinnen seit 2011 verboten, ihr Gesicht zu verhüllen. Trotzdem tragen dort viele Frauen Niqab, Tschador oder Burka und müssen - wie hier in Paris - mit Polizeikontrollen rechnen und Strafen zahlen.

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