Bildergalerie: Franz Müntefering wird 80

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Franz Müntefering wird 80

Franz Müntefering

Sein Kennzeichen ist ein roter Schal. Seit 1966 ist der 1940 geborene Sauerländer Franz Müntefering Mitglied der SPD. Er war Generalsekretär, Verkehrsminister, Fraktionsvorsitzender, Parteichef, Bundesarbeitsminister und Vizekanzler. | Bildquelle: picture alliance / dpa

Franz Müntefering

Sein Kennzeichen ist ein roter Schal. Seit 1966 ist der 1940 geborene Sauerländer Franz Müntefering Mitglied der SPD. Er war Generalsekretär, Verkehrsminister, Fraktionsvorsitzender, Parteichef, Bundesarbeitsminister und Vizekanzler.

Franz Müntefering

1975 war er zum ersten Mal Abgeordneter des Deutschen Bundestags.

Landesminister Müntefering

1992 wechselte er in die nordrhein-westfälische Landespolitik: Bis Oktober 1995 war er Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unter dem Ministerpräsidenten Johannes Rau. Das Foto zeigt die 1995 gebildete rot-grüne Regierung - Müntefering ist hinten links im Bild zu sehen.

SPD-Bundesgeschäftsführer Müntefering

Zurück in der Bundespolitik: Der SPD-Vorsitzende Scharping schlug Franz Müntefering als Bundesgeschäftsführer der Partei vor. Im Oktober 1995 trat Müntefering dieses Amt an.

Bauminister Müntefering

Im ersten rot-grünen Kabinett Gerhard Schröders übernahm Münterfering das Ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Damit war er auch für den Umzug der Bundesregierung nach Berlin zuständig. Hier inspiziert er 1998 die Baustelle des Bundeskanzleramts.

Franz Müntefering

1999 wird Müntefering zum SPD-Generalsekretär gewählt und bleibt dies bis 2002.

Gerhard Schröder und Franz Münterfering

Nach dem knappen Wahlsieg von Rot-Grün vom 22. September 2002 schlug Gerhard Schröder Müntefering als neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden vor. Er wurde mit 97,1 Prozent der Stimmen gewählt.

Parteivorsitzender Müntefering

21. März 2004: Müntefering wird auf Vorschlag Schröders zum SPD-Parteivorsitzenden gewählt. Er soll die Partei aus dem Tief holen.

Franz Müntefering und Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Angela Merkel

Nach der Bundestagswahl am 18. September 2005: Getrennte Pressekonferenzen nach Sondierungsgesprächen von Union und SPD - Franz Müntefering und Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Angela Merkel (rechts)

Angela Merkel und Franz Müntefering

Angela Merkel und Franz Müntefering nach den ersten Koalitionsgesprächen 2005. Müntefering ist der Verhandlungsführer der SPD.

Andrea Nahles und Franz Müntefering

Versöhnung nach einer schweren Krise: Müntefering trat am 1. November 2005 als Parteivorsitzender zurück, weil der SPD-Vorstand nicht seinen Favoriten Kajo Wasserhövel als Generalsekretär gewählt hatte, sondern Andrea Nahles. Auf dem Parteitag, der den Koalitionsvertrag beschloss, zeigte er sich versöhnt.

Angela Merkel und Franz Müntefering

11. Novemer 2005, Freitagabend, kurz vor 18 Uhr: Angela Merkel und Franz Müntefering treten vor die Presse und verkünden, dass sich Union und SPD auf eine Große Koalition geeinigt haben.

Franz Müntefering

In der Großen Koalition ist Müntefering Bundesminister für Arbeit und Soziales sowie Vizekanzler.

Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Müntefering

Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Müntefering bei einer Kabinettssitzung im Oktober 2007.

Müntefering-Abschied

Am 21. November 2007 scheidet Müntefering aus der Regierung aus. Fraktionsvorsitzender Struck (Mitte) bezeichnet Müntefering als guten Freund. Müntefering bleibt Mitglied des Bundestages.

Franz Müntefering

Müntefering gab seine Ämter aus aus familiären Gründen auf.

Franz und Ankepetra Müntefering

Franz und Ankepetra Müntefering auf dem Bundespresseball in Berlin im November 2005. Wegen der Krankheit seiner Frau zog sich der SPD-Politiker aus der Politik zurück. Im Juli 2008 stirbt Ankepetra Müntefering. Das Paar war seit 1995 verheiratet.

Franz Müntefering auf einer Wahlkampfveranstaltung in München

Neun Monate nach seinem Rückzug aus der Politik und fünf Wochen nach dem Tod seiner Frau Ankepetra kehrt Franz Müntefering zurück auf die politische Bühne. Bei seinem Wahlkampfauftritt im Münchner Hofbräukeller redete der 68-jährige frühere Vizekanzler seiner Partei eindringlich ins Gewissen.

Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier

8. September 2008, einen Tag nach der SPD-Führungsklausur: Das neue Führungsteam der SPD, Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier, in der Parteizentrale in Berlin. Müntefering wurde mit einer Gegenstimme als Vorsitzender nominiert. Steinmeier wurde einstimmig als Kanzlerkandidat bestimmt.

SPD-Wahlkundgebung zur Bundestagswahl 2009

Als SPD-Vorsitzender spricht Franz Müntefering im August 2009 auf dem Opernplatz in Hannover zum Auftakt des SPD-Wahlkampfs.

Steinmeier und Müntefering nach der Bundestagswahl 2009

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering treten in der SPD-Parteizentrale in Berlin vor die Presse. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 hatte die SPD starke Verluste hinnehmen müssen.

Franz Müntefering

Einen Tag nach dem historischen Wahldebakel der SPD kündigte Franz Müntefering im Willy-Brandt-Haus in Berlin seinen Rückzug vom Parteivorsitz an. Sein Bundestagsmandat nahm er weiterhin wahr: als einfacher Abgeordneter ist er u.a. Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Mai 2010 übernahm er in der SPD-Fraktion die Sprecherfunktion für die neue Arbeitsgruppe Demographischer Wandel.

Franz Müntefering

Am 12. Dezember 2009 heiratet Franz Müntefering wieder: seine dritte Frau ist Michelle Schumann, eine frühere Mitarbeiterin seines Bundestagsbüros. Die Fotos zeigen das Paar, wie es getrennt zur Hochzeitsfeier in der Zeche Zollverein in Essen kommt.

Franz Müntefering

Für die Bundestagswahl 2013 kandidiert der damals 73-jährigen Franz Müntefering nicht mehr. Die Politik bleibt Thema im Hause Müntefering, denn nun zieht seine Frau Michelle über ein gewonnenes Direktmandat für die SPD in den Bundestag ein.

Franz Müntefering

Müntefering ist nach dem Rückzug aus der Politik nicht im Schaukelstuhl versunken, wie er selbst sagt. Als Gesprächspartner war er u.a. in der Debatte über die Sterbehilfe gefragt. Jeder Mensch brauche eine Begleitung beim Sterben, aber keine Sterbehilfe, so seine Position.

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