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SPD-Ministerliste: Wer wird was?

Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel hat es sich durch seine Alleingänge mit vielen in der SPD verdorben. Der neuen Bundesregierung wird der geschäftsführende Außenminister daher nicht angehören. Der 58-jährige Niedersachse und langjährige Parteichef wird künftig einfacher Bundestagsabgeordneter bleiben. | Bildquelle: HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX/Shutter

Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel hat es sich durch seine Alleingänge mit vielen in der SPD verdorben. Der neuen Bundesregierung wird der geschäftsführende Außenminister daher nicht angehören. Der 58-jährige Niedersachse und langjährige Parteichef wird künftig einfacher Bundestagsabgeordneter bleiben.

Barbara Hendricks

Die derzeitige Umweltministerin Barbara Hendricks hätte wohl gerne ihr Amt behalten. Doch auch sie wird aus der Bundesregierung ausscheiden.

Svenja Schulze

Für Barbara Hendricks ist als Nachfolgerin die nordrhein-westfälische SPD-Generalsekretärin Svenja Schulze im Gespräch.

Franziska Giffey

Eine neue Akteurin auf der Kabinettsbank ist Franziska Giffey. Die gebürtige Ostdeutsche stammt aus Frankfurt/Oder und ist seit knapp drei Jahren Neuköllner Bezirksbürgermeisterin und ein Zögling ihres Vorgängers Heinz Buschkowsky. In Neukölln hat sie es in der kurzen Zeit geschafft, auf sich aufmerksam zu machen: sei es bei der Bekämpfung von arabischen Großclans, dem strikten Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst oder bei der Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden.Als 39-jährige, zupackende Frau übernimmt sie demnächst das Familienministerium.

Olaf Scholz

Olaf Scholz, der derzeitige Übergangs-Parteichef und seit 2011 Hamburgs Erster Bürgermeister, soll Finanzminister und Vizekanzler werden. Als früherer Hamburger Innenminister und späterer Bundesarbeitsminister verfügt der 59-Jährige über reichlich Regierungserfahrung.

Heiko Maas

Heiko Maas gilt neben Olaf Scholz und Katarina Barley als gesetzt für die Ministerliste. Er ist heißer Anwärter für das Außenamt, interessiert sich aber auch für das Arbeitsministerium oder könnte Justizminister bleiben. Der 51-jährige ist mit seiner klaren Kante gegen die AfD und die Pegida-Bewegung zum Feindbild der rechten Szene geworden.

Katarina Barley

Katarina Barley wird mit großer Wahrscheinlichkeit dem künftigen Kabinett angehören. Unklar ist allerdings das Ressort. Sie wird für das Außen-, Justiz- und das Arbeitsministerium gehandelt. Dass sie Familienministerin bleibt, ist möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Matthias Miersch

Matthias Miersch brächte als Umweltminister viel Expertise mit, da er als Fraktionsvize für diesen Bereich zuständig ist. Zudem ist der 49-Jährige Sprecher der Parlamentarischen Linken in der Bundestagsfraktion.

Christina Kampmann

Auch Christina Kampmann könnte für den Generationswechsel stehen. Die 37-Jährige von 2015 bis 2017 Familienministerin in NRW. Zudem ist sie Expertin für das Zukunftsthema Digitales.

Hubertus Heil

Ex-Generalsekretär Hubertus Heil könnte künftig das Ministerium für Arbeit und Soziales übernehmen - ein Schlüsselministerium für die SPD und zudem das mit dem größten Etat. Gehandelt werden für dieses Ministerium aber auch noch Heiko Maas, Katarina Barley und Eva Högl. Viel Konkurrenz also für den 45-jährigen Niedersachsen.

Eva Högl

Die Bundestagsabgeordnete und Justizexpertin Eva Högl wird als mögliche Kandidatin für das Arbeits- oder Justizressort genannt. Die Wahl-Berlinerin gilt als langjähriges Mitglied des SPD-Parteivorstands als gut vernetzt. Am Ende könnte sie aber aus Proporzgründen hinten runter fallen, da ihr Landesverband bereits mit Franziska Giffey im Kabinett vertreten ist.

Thomas Oppermann

Thomas Oppermann wird immer wieder in Zusammenhang mit dem Außenamt genannt. Als früherer Fraktionschef und jetziger Bundestagsvizepräsident wäre er zwar erfahrener und geschätzter Kandidat. Doch da die SPD auch Erneuerung signalisieren will, dürfte der 63-jährige Niedersachse wahrscheinlich leer ausgehen. Zumal er bislang eher in der Innenpolitik zu Hause war.

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