Bildergalerie: Das Kabinett der Großen Koalition

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Merkels Ministerinnen und Minister

Kabinett Merkel

Das neue Kabinett steht fest (obere Reihe v.l.): Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Minister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier (CDU), Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer (CSU), Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Familienministerin Franziska Giffey (SPD); untere Reihe v.l.: Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner (CDU), Ministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek (CDU), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Minister für Inneres, Bau und Heimat Horst Seehofer (CSU), Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Justizministerin Katarina Barley (SPD), Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). | Bildquelle: dpa

Kabinett Merkel

Das neue Kabinett steht fest (obere Reihe v.l.): Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Minister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier (CDU), Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer (CSU), Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Familienministerin Franziska Giffey (SPD); untere Reihe v.l.: Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner (CDU), Ministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek (CDU), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Minister für Inneres, Bau und Heimat Horst Seehofer (CSU), Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Justizministerin Katarina Barley (SPD), Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Peter Altmaier

Peter Altmaier soll das Wirtschaftsministerium übernehmen. Der 59-jährige Kanzleramtsminister und geschäftsführende Finanzminister gehört zu den wichtigsten Vertrauten Merkels. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise übernahm er im Jahr 2015 die Koordination der Politik in diesem Bereich. Der Jurist aus dem Saarland war Parlamentsgeschäftsführer der Union und Bundesumweltminister, bevor er 2013 den Chefposten in der Regierungszentrale übernahm.

Helge Braun

Kanzleramtsminister soll Helge Braun werden. Der 45-jährige Mediziner gehört als derzeitiger Staatsminister im Kanzleramt zu Merkels Machtzirkel, deshalb kommt sein Aufstieg auf den Chefsessel in der Regierungszentrale nicht unerwartet. In die Bundespolitik kam der Hesse mit dem Wahlkreis Gießen erst 2009, damals übernahm er den Posten des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bildungsministerium.

Anja Karliczek

Bildungsministerin soll Anja Karliczek werden. Die 46-Jährige aus Nordrhein-Westfalen sitzt seit 2013 im Bundestag und ist seit dem vergangenen Jahr parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion. Die Diplom-Kauffrau, die seit 1998 der CDU angehört, wurde im Wahlkreis Steinfurt III direkt in den Bundestag gewählt.

Julia Klöckner

Julia Klöckner soll das Landwirtschaftsministerium übernehmen. Die CDU-Vizevorsitzende stammt aus einer rheinland-pfälzischen Winzerfamilie und war von 2009 bis 2011 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium. Vergeblich trat die 45-Jährige 2011 und 2016 als CDU-Spitzenkandidatin in ihrem Heimatland an. Obwohl sie als Wahlkämpferin in der Flüchtlingskrise Distanz zu Merkel erkennen ließ, konnte sie sich in der Bundespolitik behaupten und war bei den Koalitionsverhandlungen mit dabei.

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen bleibt Verteidigungsministerin. Die 59-Jährige hat mit dem Verteidigungsressort bereits ihr drittes Ministerium inne: Von 2005 bis 2009 leitete sie das Familienministerium. In der schwarz-gelben Koalition übernahm sie zwischen 2009 und 2013 das Arbeitsministerium. Im Verteidigungsministerium kann sie sich seit 2013 halten.

CDU-Politiker Jens Spahn

Gesundheitsminister soll Jens Spahn werden. Der 37-jährige aus dem Münsterland hat Politologie und Jura studiert. Er gilt als großes CDU-Nachwuchstalent. Als 22-Jähriger zog Spahn 2002 in den Bundestag ein, 2009 bekam er den wichtigen Posten des gesundheitspolitischen Fraktionssprechers. Seit 2015 ist der ehrgeizige Westfale Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. Der mit einem Journalisten verheiratete Spahn gehört zu den jungen CDU-Konservativen, die in der Flüchtlingskrise auf Distanz zu Merkel gingen.

Horst Seehofer

Nach neuneinhalb Jahren als bayerischer Ministerpräsident wird Horst Seehofer das Amt des Ministeriums für Inneres, Heimat und Bau übernehmen. Am 13. März macht er in München den Weg für seinen Nachfolger Markus Söder frei. Der 68-Jährige saß bereits als Gesundheitsminister (1992 - 1998) und Landwirtschaftsminister (2005 - 2008) im Bundeskabinett.

Andreas Scheuer

Andreas Scheuer soll das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernehmen. Der 43-Jährige war bereits von 2009 bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär in der Behörde. Seit 2013 ist er CSU-Generalsekretär und als "Mann fürs Grobe" für die polarisierende Positionen bekannt.

Gerd Müller

Gerd Müller bleibt Entwicklungsminister. Der 62-jährige Schwabe ist seit 2013 im Amt und sorgte in diesem eher wenig beachteten Ressort wiederholt mit Initiativen für Aufsehen, wie Fluchtursachen vor Ort bekämpft werden können.

Olaf Scholz

Olaf Scholz, der derzeitige Übergangs-Parteichef und seit 2011 Hamburger Bürgermeister, soll Finanzminister und Vizekanzler werden. Als früherer Bundesarbeitsminister verfügt der 59-Jährige über reichlich Regierungserfahrung und gilt als Macher. Erst die Gewalt beim G20-Gipfel im Juli 2017 warf auch einen Schatten auf Scholz. Er konnte seine Sicherheitsgarantien nicht einlösen und sprach von der "schwersten Stunde" seiner Amtszeit.

Die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

Die SPD besetzt den Posten der Bundesfamilienministerin mit der 39 Jahre alten Franziska Giffey. Sie stammt aus Frankfurt (Oder) und ist seit knapp drei Jahren Neuköllner Bezirksbürgermeisterin und ein Zögling ihres Vorgängers Heinz Buschkowsky.

Heiko Maas

Heiko Maas wird Außenminister. Der bisherige Justizminister ist mit seiner klaren Kante gegen die AfD und die "Pegida"-Bewegung für deren Anhänger zum Feindbild geworden. Die designierte SPD-Chefin Andrea Nahles sagte bei der Vorstellung, er habe als Justizminister diplomatisches Geschick bewiesen sowie Standfestigkeit und eine klare Haltung.

Svenja Schulze

Die derzeitige nordrhein-westfälische SPD-Generalsekretärin Svenja Schulze wird die Nachfolgerin Barbara Hendricks' als Umweltministerin.
Schulze war von 2010 bis 2017 Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung in NRW. Eines ihrer Großprojekte war die Abschaffung der Studiengebühren.

Katarina Barley

Katarina Barley wird im künftigen Kabinett Heiko Maas nachfolgen und Justizministerin werden. Von Anfang an hatte sie für eines der SPD-Ressorts als gesetzt gegolten - dabei gehörte sie erst seit Juni 2017 der Bundesregierung als Familienministerin an. Zuvor war sie SPD-Generalsekretärin. Sie hat aber auch eine erfolgreiche juristische Karriere vorzuweisen - von der Anwältin in einer Hamburger Großkanzlei über die wissenschaftliche Mitarbeit am Bundesverfassungsgericht bis zur Richterin.

Hubertus Heil

Hubertus Heil wird Minister für Arbeit und Soziales. Er war von 2005 bis 2009 SPD-Generalsekretär und ist es seit Juni 2017 erneut - seit der Pleite bei der Bundestagswahl im Herbst aber nur noch übergangsweise. Als Fraktionsvize war er für Wirtschaft und Bildung/Forschung zuständig.

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