Bildergalerie: Berliner Mauer

Bilder

1/24

Die Berliner Mauer: Bilder aus der geteilten und wieder vereinten Stadt

Volkspolizisten errichten am Potsdamer Platz eine Stacheldrahtbarriere

Drei Volkspolizisten errichten am Potsdamer Platz hinter einer Sperrkette eine Stacheldrahtbarriere. Im Hintergrund ist die menschenleere Leipziger Straße zu sehen. Am frühen Sonntagmorgen des 13. August 1961 wurde unter der Aufsicht von bewaffneten Streitkräften der DDR mit der Errichtung von Straßensperren aus Stacheldraht und dem Bau einer Mauer begonnen, um den Ostteil Berlins vom Westteil abzusperren. Die Mauer sollte den ständig steigenden Flüchtlingsstrom von Ost- nach West-Berlin stoppen. | Bildquelle: picture-alliance / dpa

Volkspolizisten errichten am Potsdamer Platz eine Stacheldrahtbarriere

Drei Volkspolizisten errichten am Potsdamer Platz hinter einer Sperrkette eine Stacheldrahtbarriere. Im Hintergrund ist die menschenleere Leipziger Straße zu sehen. Am frühen Sonntagmorgen des 13. August 1961 wurde unter der Aufsicht von bewaffneten Streitkräften der DDR mit der Errichtung von Straßensperren aus Stacheldraht und dem Bau einer Mauer begonnen, um den Ostteil Berlins vom Westteil abzusperren. Die Mauer sollte den ständig steigenden Flüchtlingsstrom von Ost- nach West-Berlin stoppen.

Von bewaffneten Volkspolizisten bewachte Bauarbeiter errichten die Mauer

Von bewaffneten Volkspolizisten bewachte Bauarbeiter errichten die Mauer zwischen Potsdamer Platz und Lindenstraße.

Menschen flüchten mit ihren Habseligkeiten

Menschen flüchten mit wenigen Habseligkeiten in den westlichen Teil Berlins, nachdem bekannt wurde, dass die DDR seit dem frühen Morgen des 13. August 1961 durch Errichten von Stacheldrahtsperren und Mauern den Ostteil Berlins vom Westteil absperrt.

Flucht eines Volkspolizisten

Der 19-jährige Volkspolizist Conrad Schumann flüchtet am 15. August 1961 mit einem Sprung über eine Stacheldrahtabsperrung vom sowjetischen Sektor in den Westteil Berlins. Er war damals der erste Volksarmist, der in den Westen flüchtete.

Proteste zum Mauerbau in Westberlin

Eine Kolone von Arbeitern mit Transparenten auf dem Marsch zur Kundgebung. Rund eine halbe Million West-Berliner haben sich am 16. August 1961 vor dem Rathaus Schöneberg zu einer Kundgebung versammelt, um gegen den Mauerbau sowie die als ungenügend betrachteten Reaktionen der Alliierten und der Bundesregierung zu protestieren.

Errichtung der Mauer in Berlin im Jahre 1961

Eine Maurerkolonne am 18. August 1961 am Potsdamer Platz. Die Handwerker werden von bewaffneten Volkspolizisten bewacht.

Arbeiter erhöhen die Sektorensperre an der Bernauer Straße m August 1961

Arbeiter erhöhen die Sektorensperre an der Bernauer Straße in Berlin im August 1961. Fast Abend für Abend war es an diesem und anderen Mauerabschnitten zu Zwischenfällen gekommen.

Bautrupps legen Fallgruben und Panzersperren an

Bautrupps am 9. Oktober 1961 bei der Arbeit. Sie legen Fallgruben und Panzersperren an.

Errichtung der Mauer zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude

Errichtung der Mauer zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude am 20. November 1961.

Männer winken über die Berliner Mauer

Westberliner Männer winken, solange die Möglichkeit noch besteht, im Jahr 1962 ihren Verwandten und Bekannten in Ostberlin zu.

Fluchthelfer beim Tunnelbau

Der Westberliner Fluchthelfer Klaus-Michael von Keussler beim Tunnelbau unter der Berliner Mauer. Der damalige Student gehörte zu einer Gruppe, die nach dem Mauerbau Menschen zur Flucht verhalf. Zehn Monate bauten die Fluchthelfer in einer Tiefe bis zu zwölf Metern einen nur 80 cm hohen und 145 m langen Gang unter der Berliner Mauer. Am 3. und 4. Oktober 1964 konnten 57 Menschen von der Ostberliner Strelitzer Straße in die Bernauer Straße in West-Berlin gelangen. Am 5. Oktober 1964 entdeckte die Stasi den Tunnel.

Warnschild vor dem Brandenburger Tor

Warnschild vor dem Brandenburger Tor.

Das DDR-Fernsehen informierte in der Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera" am Abend des 09.11.1989 um 19.30 Uhr die Bevölkerung über die neuen Reiseregelungen

Das DDR-Fernsehen informierte in der Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera" am Abend des 9. November 1989 um 19.30 Uhr die Bevölkerung über die neuen Reiseregelungen für DDR-Bürger. Zuvor war die Pressekonferenz mit SED-Politbüromitglied Günter Schabowski, der die sensationelle Nachricht bekannt gab, direkt übertragen worden. Schabowski hatte gesagt, dass alle DDR-Grenzen zur Bundesrepublik Deutschland und nach West-Berlin für DDR-Bürger ab sofort geöffnet werden. Daraufhin strömten binnen weniger Stunden Tausende von Ost-Berlinern in den Westteil der Stadt, wo es zu volksfestartigen Verbrüderungen zwischen Bürgern aus Ost- und Westdeutschland kam.

Begeistert werden die ersten Besucher aus dem Ostteil Berlins im Westen begrüßt

Die Mauer ist gefallen, die Grenzen sind offen. Begeistert werden die ersten Besucher aus dem Ostteil der Stadt im Westen begrüßt. Tausende Trabis waren in diesen Tagen im Stadtbild von Westberlin zu sehen.

Unzählige Menschen am 10. November 1989 auf und vor der Mauer am Brandenburger Tor

Unzählige Menschen haben sich am 10. November 1989 auf und vor der Mauer am Brandenburger Tor in Berlin eingefunden. Seit Inkrafttreten des neuen DDR-Reisegesetzes strömen 28 Jahre nach dem Mauerbau Tausende Bürger aus der Deutschen Demokratischen Republik zu Besuchen nach West-Berlin und in die Bundesrepublik Deutschland.

Ein Mann bearbeitet die Berliner Mauer mit einem Vorschlaghammer

Ein Mann bearbeitet kurz nach der Grenzöffnung auf West-Berliner Seite die Mauer mit einem Vorschlaghammer. Die Bruchstücke aus dem Beton wurden später zu beliebten Souvenirs für Touristen.

West-Berliner Bürger reichen am 11. November 1989 den DDR-Grenzbeamten auf der Mauer eine Kanne Kaffee

West-Berliner Bürger reichen am 11. November 1989 den DDR-Grenzbeamten auf der Mauer eine Kanne Kaffee.

Über einen provisorischen Grenzdurchgang an der Eberswalder Straße gelangen Hunderte Menschen nach West-Berlin

Über einen provisorischen Grenzdurchgang an der Eberswalder Straße gelangen Hunderte Menschen nach West-Berlin, aufgenommen am 13. November 1989.

DDR-Bürger stehen vor einer Sparkasse

Der Ku'damm mit seinen Geschäften wird zur Flaniermeile für die Ostdeutschen. An den Geldinstituten in West-Berlin, hier an einer Sparkasse am Kurfürstendamm, stehen DDR-Bürger in langen Schlangen, um sich ihr sogenanntes Begrüßungsgeld in Höhe von 100 DM abzuholen.

Ein erstes Segment der Berliner Mauer am Brandenburger Tor wird entfernt

Nächtliche Vorbereitungen: Ein erstes Segment der Berliner Mauer am Brandenburger Tor wird entfernt, aufgenommen in der Nacht zum 22. Dezember 1989 auf West-Berliner Seite. Stunden später wird der Grenzübergang am Brandenburger Tor für Fußgänger geöffnet. Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurden kontinuierlich neue Grenzübergänge geöffnet und die innerdeutsche Grenze hörte praktisch auf zu existieren.

Checkpoint Charlie in Berlin

Das Mauermuseum Checkpoint Charlie, aufgenommen am 25. Februar 2003, liegt in der Hauptstadt auf Platz drei der Besuchergunst. Jährlich besuchen mehr als 600.000 Menschen den ehemaligen alliierten Kontrollposten an der Friedrichstraße. Ins Licht der Weltöffentlichkeit gerückt war die Passierstelle zwei Monate nach dem Mauerbau am 13. August 1961. Amerikanische und sowjetische Panzer standen sich gegenüber. Die Amerikaner wollten mit der Aktion das Recht der Alliierten auf Bewegungsfreiheit in ganz Berlin durchsetzen. Die Sowjets ließen im Gegenzug ihre Panzer auffahren, zogen aber nach drei Tagen wieder ab.

East-Side-Gallery

Mit dem Trabi die Grenze durchbrechen - am 9. November 1989 wurde dies an der Mauer im geteilten Berlin und der gesamten innerdeutschen Grenze endlich Realität. Die 1300 Meter lange East-Side-Gallery an der Oberbaumbrücke ist fast die einzige Stelle in Berlin, an der noch die "Berliner Mauer" erhalten ist. Die Betonplatten wurden zur Wende von vielen jungen Malern aus aller Welt spontan in die größte Freiluftgallerie verwandelt. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Touristen lassen sich vor der East-Side-Gallery fotografieren

Zwei Touristen lassen sich am 10. August 2006 an der East-Side-Gallery im Berliner Stadtteil Friedrichshain vor einem Stück der Berliner Mauer fotografieren. Darauf ist der historische Kuss zwischen dem DDR-Staatschef Erich Honecker und dem sowjetischen Regierungschef Leonid Breschnew abgebildet.

Peter-Fechter-Mahnmal in Berlin

Ein Passant geht am 13. August 2007 am Peter-Fechter-Mahnmal in Berlin über die Pflastersteinreihe, die den ehemaligen Verlauf der Mauer markiert.

Darstellung: