Bildergalerie: Martin Luther King

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Martin Luther King: Bilder aus dem Leben des Bürgerrechtlers

Martin Luther King

Der Bürgerrechtler wurde als Michael King jun. am 15. Januar 1929 in Atlanta (USA) als Sohn eines Geistlichen und einer Lehrerin geboren. Der Vorname wurde später aus Bewunderung für den Reformator in "Martin Luther" umgewandelt. | Bildquelle: picture-alliance/ dpa

Martin Luther King

Der Bürgerrechtler wurde als Michael King jun. am 15. Januar 1929 in Atlanta (USA) als Sohn eines Geistlichen und einer Lehrerin geboren. Der Vorname wurde später aus Bewunderung für den Reformator in "Martin Luther" umgewandelt.

Dexter Avenue Baptist Church in Montgomery (Alabama)

Seit 1954 war Martin Luther King Pastor im Pfarrbezirk der Dexter Avenue Baptist Church in Montgomery (Alabama). Von dort aus organisierte er den gewaltlosen Kampf für die Bürgerrechte des schwarzen Bevölkerungsteils. Er war für den Beitritt der Gemeindemitglieder zu Bürgerrechtsorganisationen.

Martin Luther King

Zu seinen ersten Aktionen gehörte 1955 ein Bus-Boykott für die Gleichbehandlung in Verkehrsmitteln. Während der 381 Tage dauernden Aktion bekam King Morddrohungen, wurde inhaftiert und sein Haus wurde in die Luft gesprengt. Dennoch hielt er an seinem Protest fest.

Martin Luther und Coretta Scott King

Martin Luther und Coretta Scott King im März 1956: Sie verlassen das Gericht in Montgomery, wo Martin Luther King zu einer Geldstrafe wegen Anstiftung zum Boykott des öffentlichen Nahverkehrs für schuldig befunden wurde.

Rosa Parks auf einem für Weiße reservierten Platz in einem Bus in Montgomery

Die Aufhebung der Rassenschranken in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Montgomery war Kings erster großer Erfolg. 1956 erklärte das oberste US-Gericht die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für verfassungswidrig. Das Foto zeigt Rosa Parks, eine der Aktivistinnen dieses Kampfes, ...

Polizeifoto von Rosa Parks nach ihrer Verhaftung

... die deswegen festgenommen wurde.

Eine weiße Schülerin beschimpft Elizabeth Eckford auf dem Weg zur Schule

Schulskandal in Little Rock (Arkansas) im September 1957, wo neun schwarze Schülerinnen und Schüler von Weißen am Schulbesuch gehindert werden sollten: Martin Luther King warnte davor, dass der Kampf um Bürgerrechte gewalttätig werden könne, wenn die Verfolgung durch die Weißen nicht aufhöre.

Präsident Eisenhower setzte die Bundestruppen ein, um die neun Schülerinnen und Schüler zu schützen

Präsident Eisenhower setzte die Bundestruppen ein, um die sogenannten "Little Rock Nine" beim Schulbesuch zu schützen.

Marsch auf Washington

Martin Luther und Coretta Scott King im Jahr 1963.

Marsch auf Washington

"I have a Dream", rief King der Menge in seiner Rede zu, in der er die Vision der Gleichheit von Schwarz und Weiß entwarf.

Martin Luther King

Der friedliche Widerstand gegen Rassendiskriminierung machte Martin Luther King zu einer Symbolfigur. Am 10. Dezember 1964 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Er war der bis dahin jüngste Preisträger. "Ich weigere mich zu akzeptieren, dass die Menschheit an die sternenlose Nacht von Rassismus und Krieg gefesselt ist, so dass sie das Morgenlicht des Friedens und der Brüderlichkeit niemals zur Wirklichkeit werden lässt", sagte er bei der Verleihung.

Martin Luther King und Präsident Lyndon B. Johnsen unterschreiben das Bürgerrechtsgesetz

Ein Meilenstein in der US-amerikanischen Geschichte: Präsident Lyndon B. Johnson und Martin Luther King unterschreiben am 2. Juli 1964 das Bürgerrechtsgesetz, das die Rassentrennung aufhebt. King hat eines seiner wichtigsten Ziele erreicht. Doch bis zu einer tatsächlichen Gleichbehandlung ist es noch ein weiter Weg.

Attentäter James Earl Ray

Am 4. April 1968 um sechs Uhr abends erschoß James Earl Ray (links) King auf dem Balkon eines Motels. Ray wurde 65 Tage später in London festgenommen und ausgeliefert. Er gesteht die Tat zunächst, widerruft später aber sein Geständnis. 1969 verurteilt ihn ein Gericht zu 99 Jahren Haft.

Drei schwarze US-Amerikaner sitzen in Memphis mit erhobenen Händen auf dem Bürgersteig einer Straße und werden von bewaffneten Angehörigen der Nationalgarde bewacht

Die Nachricht vom Tode Kings am 4. April 1968 löste landesweit Rassenunruhen aus. Drei schwarze US-Amerikaner sitzen am Tag nach der Ermordung in Memphis mit erhobenen Händen auf dem Bürgersteig einer Straße und werden von bewaffneten Angehörigen der Nationalgarde bewacht. All die Jahre hatte King Todesdrohungen erhalten.

Familie Obama bei der Einweihung

Seit 16. Oktober 2011 gibt es ein Memorial Martin Luther King auf der National Mall in Washington.

Familie Obama bei der Einweihung

Präsident Obama kam mit seiner ganzen Familie zur offiziellen Einweihung des Denkmals. Martin Luther King habe mit seinem Wirken einer ganzen Generation die Tür zu neuen Möglichkeiten eröffnet, sagte Obama in seiner Rede. Durch den Bürgerrechtler sei Amerika "fairer, freier und gerechter". King habe auch daran Anteil, dass er heute als erster Schwarzer Präsident im Weißen Haus sei.

Familie Obama bei der Einweihung

Auf der National Mall waren an die zehntausend Stühle aufgetellt. Zehntausende Menschen nahmen an der Zeremonie teil, bei der auch Stars wie die Soulsängerin Aretha Franklin und der Musiker Stevie Wonder auftraten.

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