Bildergalerie: "Leipzig in Schwarz" - 25 Jahre Wave-Gotik-Geschichte

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"Leipzig in Schwarz" - 25 Jahre Wave-Gotik-Geschichte

Kopfschmuck der Wave-Gotik-Szene

Ein bisschen Gruseln gehört dazu: Accessoires, Deko und historische Objekte aus den Anfängen der Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sind bis zum 29. Mai im Museum für Stadtgeschichte zu sehen. "Das ist vielleicht die ungewöhnlichste Ausstellung, die wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten hier im Museum realisieren konnten", sagt Direktor Volker Rodekamp. | Bildquelle: Katharina Hahn

Kopfschmuck der Wave-Gotik-Szene

Ein bisschen Gruseln gehört dazu: Accessoires, Deko und historische Objekte aus den Anfängen der Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sind bis zum 29. Mai im Museum für Stadtgeschichte zu sehen. "Das ist vielleicht die ungewöhnlichste Ausstellung, die wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten hier im Museum realisieren konnten", sagt Direktor Volker Rodekamp.

Viktorianisches Frühstück beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

Das Leipziger Wave-Gotik-Treffen ist eines der größten der weltweiten Gothic-Szene. Jedes Jahr zu Pfingsten strömen rund 20.000 Anhänger der Subkultur in die Stadt. Es gibt Konzerte verschiedener Bands und - wie hier - ein Picknick in viktorianischen Kostümen im Park.

Eine Kutsche mit Sarg steht zum Wave-Gotik-Treffen vor der Absintherie Sixtina in Leipzig (Sachsen).

Ohne Sarg geht es nicht: Stilvoll transportiert und abgeparkt vor der "Absintherie Sixtina".

Selbstgenähtes WBT-Kleid

Dunkel und edel: Die Ausstellungsmacher haben sich intensiv mit Szene-Kennern und Szene-Gängern ausgetauscht. Für die Schau haben die Kuratoren etliche originale Kostüme, Accessoires, Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke aus 25 Jahren zusammengetragen.

Oft getragene Pikes

Lieblingsschuhe: Fast alle Exponate sind Leihgaben von Privatpersonen - wie diese oft getragenen Pikes.

Ein Kinderwagen als Accessoire für den WGT

Die sind nicht echt: ein Accessoire für den Spaziergang beim WGT.

Aufgetürmte Musikkassetten

Gegliedert ist die Ausstellung in acht Stationen, an denen verschiedene Aspekte der Subkultur aufgegriffen werden: Nicht nur die Geschichte des Szenetreffens wird beleuchtet, sondern auch die verschiedenen Stilformen in Musik.

WGT-Kleid

Schwarz und Silber, stil- und prachtvoll - ein klassisches Modell der Wave-Gotik-Mode. Das Museum hat sogar seine Räumlichkeiten in Schwarz getaucht.

Porträt eines WGT-Teilnehmers

Aber es geht auch anders. Die Ausstellung steckt wie die Szene voller Überraschungen. "Wie konnte es passieren, dass das Wave-Gotik-Treffen so erfolgreich ist?" - diese Frage wolle "Leipzig in Schwarz" auch beantworten, sagt Museumsdirektor Rodekamp.

Eintrittskarte vom WGT

Das erste Wave-Gotik-Treffen mit damals rund 2000 Besuchern fand 1992 im Leipziger Stadtteil Connewitz statt. Diese Eintrittskarte stammt aus dem Jahr 2005.

Szeneporträt

Die Wave-Gotik-Bewegung entwickelte sich Ende der 70er-Jahre aus der englischen Punk- und New-Wave-Szene. Schwarze Kleidung, weiß geschminkte Gesichter, auffälliger Silberschmuck und schrille Frisuren - das Outfit zelebriert eine ganz eigene Ästhetik.

Szeneporträt

Die Ausstellung im Stadtmuseum Leipzig wird am 09. März eröffnet und ist bis zum 29. Mai zu sehen.

Darstellung: