Bildergalerie: Die sieben deutschen Einzelkämpfer

Bilder

1/7

Die sieben deutschen Einzelkämpfer

ÖDP-Spitzenkandidat Klaus Buchner

Ein ehemaliger Uni-Professor vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in Brüssel und Straßburg: Klaus Buchner ist Atomphysiker und Umweltexperte und bereits 1983 der ÖDP beigetreten. Im Parlament will der Vater von vier Kindern den "Einfluss der Energielobby" verringern. Mit dem Geburtsjahr 1941 ist Buchner der zweitälteste deutsche EU-Parlamantarier.

ÖDP-Spitzenkandidat Klaus Buchner

Ein ehemaliger Uni-Professor vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in Brüssel und Straßburg: Klaus Buchner ist Atomphysiker und Umweltexperte und bereits 1983 der ÖDP beigetreten. Im Parlament will der Vater von vier Kindern den "Einfluss der Energielobby" verringern. Mit dem Geburtsjahr 1941 ist Buchner der zweitälteste deutsche EU-Parlamantarier.

Martin Sonneborn

Er ist noch gar nicht richtig da, aber hat schon seinen Rückzug geplant: PARTEI-Spitzenmann Martin Sonneborn kündigte an, "dass die Vertreter der PARTEI monatlich zurücktreten, sodass immerhin 60 Leute einen mit rund 33.000 Euro dotierten Monat in Brüssel und Straßburg verbringen können". Doch aus den Plänen des früheren Chefs des Satiremagazins "Titanic" wird wohl nichts: Das Europaparlament teilte mit, die Parlamentarier hätten erst nach einem Jahr Anspruch auf Übergangsgeld. Auch Sonneborns weiteren Vorstellungen wie "Faulenquote", "Existenzmaximum" oder Notabitur dürften wenig Erfolgsaussichten haben.

NPD-Spitzenkandidat Udo Voigt

Für die rechtsextreme NPD zieht der ehemalige Parteichef Udo Voigt ins Parlament ein. Der 62-jährige Politikwissenschaftler und frühere Hauptmann der Bundeswehr hatte die Partei weiter nach rechts außen geführt - nicht zuletzt deshalb liegt beim Verfassungsgericht ein Verbotsantrag gegen die NPD vor. Die Partei fordert eine Volksabstimmung über den EU-Austritt Deutschlands.

Tierschutzpartei-Spitzenkandidat Stefan Eck

Werbekaufmann Stefan Eck aus Saarbrücken kann künftig im EU-Parlament für die Anliegen der Tierschutzpartei eintreten. Der 58-jährige Parteichef lebt vegan und setzt sich für einen konsequenten Tier- und Naturschutz ein. Sein Anliegen für die EU-Politik: "Wer die Lebenssituation kennt, in der sich ein großer Teil der Weltbevölkerung und Milliarden Tiere befinden, wer über die dramatische Zerstörung der Umwelt informiert ist, darf nicht länger schweigen."

Piratenpartei-Spitzenkandidatin Julia Reda

Ihr Wahlkampfmotto lautete "Grenzenlos": Julia Reda, Spitzenkandidatin der Piratenpartei, wurde 1986 geboren und ist damit die zweitjüngste deutsche Abgeordnete im EU-Parlament. Die Politikwissenschaftlerin aus Wiesbaden ist seit 2009 bei der Piratenpartei aktiv. Davor war sie einige Jahre lang Mitglied der SPD. Reda stand zwischen 2010 und 2012 an der Spitze der Jungen Piraten.

Familenpartei-Spitzenkandidat Arne Gericke

Für die Familienpartei geht der "Spitzenvater des Jahres 2012" nach Brüssel und Straßburg: Diesen Titel hatte Arne Gericke unter Schirmherrschaft des Familienministeriums verliehen bekommen. Gericke lebt in Tessin bei Rostock und kümmert sich mit seiner Frau um vier eigene und drei Pflegekinder. Nachdem Gericke seinen Job als Heimleiter eines Seniorenzentrums aufgegeben hatte, machte er sich selbstständig als Redner und Berater.

FW-Spitzenkandidatin Ulrike Müller

Ulrike Müller zieht für die Freien Wähler ins Europaparlament. Die 52-jährige Bäuerin aus Missen-Wilhams sitzt seit 2008 im Bayerischen Landtag und war dort zuletzt stellvertretende Fraktionschefin. Die verheiratete Mutter zweier Kinder hat sich folgenden Wahlzielen verschrieben: Erhalt der ländlichen Räume, Unterstützung des Mittelstands, Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft und Erhalt von sozialem Miteinander.

Weitere Bildergalerien

Darstellung: