Bildergalerie: Von Adenauer bis Merkel: Kanzlerkarikaturen in Bonn

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Von Adenauer bis Merkel: Kanzlerkarikaturen in Bonn

Karikaturen-Ausstellung: Merkel in einer Zitronenpresse

Von Adenauer bis Merkel: Im Haus der Geschichte Bonn wurde die Ausstellung "Zugespitzt" eröffnet. Sie zeigt rund 300 Karikaturen der sieben Bundeskanzler und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem sind noch andere satirische Ausstellungsstücke, wie diese Zitronenpresse mit Kanzlerin Merkel, zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2020 geöffnet. | Bildquelle: dpa

Karikaturen-Ausstellung: Merkel in einer Zitronenpresse

Von Adenauer bis Merkel: Im Haus der Geschichte Bonn wurde die Ausstellung "Zugespitzt" eröffnet. Sie zeigt rund 300 Karikaturen der sieben Bundeskanzler und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem sind noch andere satirische Ausstellungsstücke, wie diese Zitronenpresse mit Kanzlerin Merkel, zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2020 geöffnet.

Karikaturen-Ausstellung: Besucher können Karikaturen bewerten

Per Touchscreen können Besucher abstimmen, wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen. Rund zwei Drittel finden bisher, die Karikatur von Steve Bell, die Angela Merkel als Domina zeigt, die EZB-Chef Draghi an der Leine führt, gehe zu weit.

Karikaturen-Ausstellung: Adenauer als schlauer Fuchs

Da wirken die Zeichnungen aus der Frühzeit der Bundesrepublik harmloser. Josef Partykiewicz zeichnete Konrad Adenauer (CDU, Kanzler von 1949 bis 1963) als schlauen Fuchs. In den Anfangsjahren der Bundesrepublik waren die Karikaturen sehr brav, denn die Hetzzeichnungen, die in der Endphase der Weimarer Republik zum Abbruch der Demokratie beigetragen hatten, waren noch in frischer Erinnerung.

Karikaturen-Ausstellung: Wahlkampflokomotive Ludwig Erhard

Es dampft die Zigarre, es dampft die Lokomotive: Ludwig Erhard (CDU), der zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1963 bis 1966, wurde von Klaus Pielert 1965 als Wahlkampflokomotive gezeichnet.

Karikaturen-Ausstellung: Kiesinger

Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) regierte zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik in einer Großen Koalition mit der SPD. Karikaturist Rainer Hachfeld zeigt ihn als Nikolaus aus dem Struwwelpeter, der die SPD-Politiker in schwarze Tinte tunkt. Kiesinger war von 1966 bis 1969 Kanzler.

Karikaturen-Ausstellung: Willy Brandt

Willy Brandt war der erste Kanzler der SPD (1969 bis 1974). Auf diesem Entwurf des Künstlers Hermann Degkwitz für das Titelblatt des "Spiegel" im Jahr 1973 wird er als bröckelndes Denkmal dargestellt.

Karikaturen-Ausstellung: Helmut Schmidt

Helmut Schmidt (SPD, Kanzler von 1974 bis 1982) wird in der Karikatur von Walter Hanel als "napoleonisch anmutender Feldwebel" dargestellt - wie Helmut Schmidt später einmal sagte - und hinzufügte, die Aktentasche in der linken Hand sei das wichtige Erkennungsmerkmal.

Karikaturen-Ausstellung: Helmut Kohl

Das prägende Motiv in der Darstellung Helmut Kohls (CDU, 1982 bis 1998) war die Birne. Ein neuer Stil der Karikatur und Satire trat auf. Die Person des Kanzlers wird aufs Korn genommen.

Karikaturen-Ausstellung: Gerhard Schröder als Medienkanzler

Gerhard Schröder (SPD, Kanzler von 1998 bis 2005) erscheint in der Karikatur oft als Medienkanzler. Der Künstler Gerhard Haderer lässt Schröder selbstverliebt auf die Bildschirme schauen - eine Arbeit aus dem Jahr 1999.

Karikaturen-Ausstellung: Merkel als Schwarze Witwe

Die Darstellung von Kanzlerin Merkel (CDU, seit 2005) hat sich im Lauf ihrer Amtszeit sehr verändert. Die Karikatur von Heiko Sakurai aus dem Jahr 2013 zeigt sie als Schwarze Witwe, die bereits vier Vizekanzler abgesetzt hat.

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