Bildergalerie: Frankreich: So schnitten die Kandidaten ab

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So schnitten die Kandidaten ab

Emmanuel Macron

Mitte-Kandidat Emmanuel Macron: Der parteilose Shootingstar könnte mit nur 39 Jahren als jüngster französischer Präsident in den Elysée-Palast einziehen. Der sozialliberale Ex-Wirtschaftsminister wird als Favorit für die Präsidentschaftswahl gehandelt. In der ersten Wahlrunde kam er laut offiziellem Ergebnis auf 23,75 Prozent der Stimmen. Mit seinem Reformprogramm umwirbt er insbesondere Wähler der politischen Mitte. Er will unter anderem den Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenversicherung und das Rentensystem umkrempeln sowie die staatlichen Ausgaben senken. Ansonsten fährt Macron als einziger Kandidat einen betont Deutschland- und europafreundlichen Kurs und wirbt für eine Vertiefung von EU und Eurozone. | Bildquelle: AP

Emmanuel Macron

Mitte-Kandidat Emmanuel Macron: Der parteilose Shootingstar könnte mit nur 39 Jahren als jüngster französischer Präsident in den Elysée-Palast einziehen. Der sozialliberale Ex-Wirtschaftsminister wird als Favorit für die Präsidentschaftswahl gehandelt. In der ersten Wahlrunde kam er laut offiziellem Ergebnis auf 23,75 Prozent der Stimmen. Mit seinem Reformprogramm umwirbt er insbesondere Wähler der politischen Mitte. Er will unter anderem den Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenversicherung und das Rentensystem umkrempeln sowie die staatlichen Ausgaben senken. Ansonsten fährt Macron als einziger Kandidat einen betont Deutschland- und europafreundlichen Kurs und wirbt für eine Vertiefung von EU und Eurozone.

Marine Le Pen

Front-National-Chefin Marine Le Pen: Die Vorsitzende des rechtspopulistischen Front National lieferte sich vor der ersten Wahlrunde ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Macron in den Umfragen. Am Ende erhielt sie 21,53 Prozent der Stimmen. Die 48-jährige Tochter von Parteigründer Jean-Marie Le Pen will Frankreich aus der EU und der Eurozone führen, die Einwanderung drastisch beschränken und einen weitgehenden Wirtschaftsprotektionismus durchsetzen. Wegen einer Scheinbeschäftigungsaffäre im EU-Parlament ermittelt die Justiz.

François Fillon

Der Konservative François Fillon: Eine Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Ehefrau hat den lange als Präsidentschaftsfavoriten gehandelten Fillon ins Straucheln gebracht. Laut Innenministerium schafft es der frühere Premierminister auf 19,91 Prozent.

Jean-Luc Mélenchon

Jean-Luc Mélenchon: Der einstige Sozialist und Gründer der Linkspartei kam auf 19,64 Prozent der Stimmen.

Benoît Hamon

Der Sozialist Benoît Hamon: Der Kritiker von Staatschef François Hollande kam lediglich auf 6,3 Prozent der Stimmen. Er trat mit einem ausgesprochen linken Wahlprogramm an: Der 49-Jährige warb unter anderem für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

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