Bildergalerie: Die Kandidaten der Bundespräsidentenwahl vom 12.2.2017

Bilder

1/5

Die Kandidaten der Bundespräsidentenwahl vom 12.2.2017

Christoph Butterwegge

Mit dem Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge schickt die Linkspartei einen Kandidaten ins Rennen, der als scharfer Kritiker der Agenda 2010 in Erscheinung getreten ist. Butterwegge soll so einen Kontrapunkt zu Steinmeier setzen, der als Mitarchitekt der Agenda-Politik von Altkanzler Gerhard Schröder gilt. Bereits 2012 war der heute 66-jährige Politologe Butterwegge als Kandidat der Linken für das Bundespräsidentenamt im Gespräch, verzichtete dann aber auf die Kandidatur. | Bildquelle: dpa

Christoph Butterwegge

Mit dem Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge schickt die Linkspartei einen Kandidaten ins Rennen, der als scharfer Kritiker der Agenda 2010 in Erscheinung getreten ist. Butterwegge soll so einen Kontrapunkt zu Steinmeier setzen, der als Mitarchitekt der Agenda-Politik von Altkanzler Gerhard Schröder gilt. Bereits 2012 war der heute 66-jährige Politologe Butterwegge als Kandidat der Linken für das Bundespräsidentenamt im Gespräch, verzichtete dann aber auf die Kandidatur.

Martin Sonneborn

Martin Sonneborns Vater Engelbert Sonneborn geht als Kandidat der Piratenpartei an den Start. Passend zu bisherigen Aktionen des Satirikers und EU-Abgeordneten Martin Sonneborn soll die Aktion das Vorgehen der etablierten Parteien aufs Korn nehmen. "Herrschende Parteien wickeln ihre Tauschgeschäfte ganz ungeniert in aller Öffentlichkeit ab", erklärt Piraten-Chef Patrick Schiffer. Der 78 Jahre alte Sonneborn habe "ausreichend Zeit für repräsentative Aufgaben", fügte er hinzu.

Albrecht Glaser

Der 75-jährige frühere CDU-Kommunalpolitiker Albrecht Glaser tritt für die AfD an. Er ist Vizechef der Rechtspopulisten. Einst war er Stadtkämmerer in Frankfurt am Main, heute prägt er die islamfeindliche Ausrichtung der AfD: Die Grundwerte des Islam seien "antiwestlich" und "antidemokratisch", findet Glaser.

Alexander Hold

Der als Fernsehrichter bekannt gewordene Jurist Alexander Hold wird von den Freien Wählern ins Rennen um das höchste Staatsamt geschickt. Chancen hat er kaum. "Man sollte sich für ein demokratisches Amt nicht nur bewerben, wenn sicher ist, dass man es auch bekommt", bekundet der 54-Jährige. Mit Blick auf seine Bekanntheit durch seine seit 2001 bestehende Gerichtsshow fügt er jedoch selbstbewusst hinzu: "Wenn man in Deutschland den Bundespräsidenten direkt wählen könnte, dann hätte ich bessere Chancen."

Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier geht als Favorit ins Rennen. Er kann nicht nur auf die über 900 Stimmen von SPD, CDU und CSU hoffen, sondern auch auf die der FDP. Der frühere Außenminister war in Umfragen oft der beliebteste deutsche Politiker, was er wohl nicht zuletzt seinem bedächtigen Auftreten zu verdanken hat. Unter Altkanzler Gerhard Schröder war er Chef des Kanzleramtes, 2005 wurde er erstmals Außenminister. Vier Jahre später übernahm er den Fraktionsvorsitz der SPD, bevor er 2013 ins Auswärtige Amt zurückkehrte. Dieses gab er Ende Januar an Sigmar Gabriel ab.

Darstellung: