Bildergalerie: Merkels neues Kabinett

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Merkels neues Kabinett

Angela Merkel

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) führt - das war klar - die Große Koalition. Sie wird nun zum dritten Mal zur Regierungschefin gewählt. | Bildquelle: dpa

Angela Merkel

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) führt - das war klar - die Große Koalition. Sie wird nun zum dritten Mal zur Regierungschefin gewählt.

Sigmar Gabriel

Ihr zur Seite stehen wird Sigmar Gabriel als Vizekanzler, was zuletzt Philipp Rösler von der FDP tat. Außerdem wird der SPD-Chef Superminister für Wirtschaft und Energie.

Frank-Walter Steinmeier

Als Außenminister kehrt Frank-Walter Steinmeier zurück ins Kabinett. Der jetzige SPD-Fraktionschef kann in diesem Ressort Erfahrungen nachweisen. Er war bereits in der vorhergehenden Großen Koalition von 2005 bis 2009 Außenminister und löst den Liberalen Guido Westerwelle ab.

Wolfgang Schäuble

Unverändert bleibt die Besetzung im Finanzministerium. Der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble behält seinen bisherigen Arbeitsplatz.

Heiko Maas

Für eine Überraschung sorgte die SPD mit Heiko Maas. Der saarländische Wirtschaftsminister wird der neue Bundesjustizminister. Er folgt der FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nach.

Barbara Hendricks

Die zweite Überraschung der SPD heißt Barbara Hendricks. Die Schatzmeisterin tritt in die früheren Fußstapfen von Kanzlerin Merkel. Sie wird Umweltministerin und löst Peter Altmaier von der CDU in diesem Ressort ab.

Peter Altmaier

Peter Altmaier gilt schon lange als Vertrauter der Kanzlerin. Der jetzige Umweltminister arbeitet künftig noch enger mit ihr zusammen und übernimmt den Posten von Kanzleramtschef Ronald Pofalla, der sich aus privaten Gründen aus der Politik zurückziehen wird.

Thomas de Maizière

Wegen verschiedener Rüstungsgeschäfte war Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in der vergangenen Legislaturperiode unter Druck geraten. Jetzt muss er aus dem Verteidigungsministerium ins Innenressort wechseln. Dieses leitete er bereits von Oktober 2009 bis März 2011.

Manuela Schwesig

Ihr Engagement für die Familien in Deutschland ließ kaum andere Erwartungen zu. Für die SPD-Vize Manuela Schwesig kam nur dieses Ressort infrage. Und so kam es nun auch für die bisherige Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Da wird es spannend, wie sie mit dem Betreuungsgeld umgeht, das die SPD ablehnt und das von ihrer Vorgängerin, Kristina Schröder (CDU), sehr verteidigt wurde.

Andrea Nahles

Die SPD-Generalsekretärin hat erst den Wahlkampf organisiert, dann die Koalitionsverhandlungen und schließlich den Mitgliederentscheid. Parteiintern ist sie nicht unumstritten, wurde zuletzt mit schlechtem Ergebnis wiedergewählt. Nun übernimmt Andrea Nahles das bisherige Ressort von CDU-Politikerin Ursula von der Leyen und wird Arbeits- und Sozialministerin.

Verteidigungsminsiterin Ursula von der Leyen

Dieser Postenwechsel ist die größte Überraschung: Ursula von der Leyen wechselt aus dem Arbeitsministerium ins Verteidigungsressort. Deutschland erhält damit erstmals eine Verteidigungsministerin. Die CDU-Politikerin löst ihren Parteikollegen Thomas de Maizière ab.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU).

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wird ihr Ministerium weiter führen. Sie kam erst Anfang 2013 ins Amt - nach dem Rücktritt von Annette Schavan.

Bundesagrarminister Hans-Peter Friedrich (CSU).

Der CSU-Politiker und bisherige Innenminister Hans-Peter Friedrich übernimmt das Agrarministerium. Friedrich leitet nun ein Ministerium, das ausschließlich für die Landwirtschaft zuständig ist. Den Verbraucherschutz musste er ans SPD-geführte Justizministerium abgeben.

Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt.

Alexander Dobrindt führt künftig als Nachfolger von Peter Ramsauer das um digitale Infrastruktur aufgewertete Verkehrsressort.

Entwicklungsminister Gerd Müller

Der bisherige Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Gerd Müller (CSU), übernimmt das Amt des Entwicklungsministers.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Als Nachfolger für Daniel Bahr von der FDP wird Hermann Gröhe neuer Bundesgesundheitsminister. Den Posten des CDU-Generalsekretärs verliert er damit.

Aydan Özoguz, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Aydan Özoguz wird neue Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration. Özoguz ist die erste Frau mit türkischen Wurzeln am Kabinettstisch. Seit 2005 bekleidete die CDU-Politikerin Maria Böhmer dieses Amt.

Monika Grütters

Die CDU-Bundestagspolitikerin Monika Grütters wird neue Kulturstaatsministerin. Die Berlinerin übernimmt die Nachfolge von Bernd Neumann.

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