Bildergalerie: Kabinettsumbildungen der schwarz-gelben Regierung seit 2009

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Kabinettsumbildungen der schwarz-gelben Regierung seit 2009

Vereidigung von Rösler und Bahr

Neuer Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler wurde der neue FDP-Chef Philipp Rösler, der wiederum sein bisheriges Amt als Gesundheitsminister an den bisherigen Parlamentarischen Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) übergab. | Bildquelle: picture alliance / dpa

Franz Josef Jung

Franz Josef Jung: Der CDU-Politiker war der erste Minister im schwarz-gelben Kabinett von Angela Merkel, der gehen musste. Er trat am 30. November 2009 als Bundesarbeitsminister zurück - nur 33 Tage, nachdem er in das Amt gewechselt war. Jung holte die sogenannte Kundus-Affäre ein. Als früherer Verteidigungsminister war er für das Informationschaos um den von einem deutschen Oberst befohlenen, verheerenden Luftangriff auf einen Tanklaster bei der afghanischen Stadt verantwortlich.

Schröder (links) und von der Leyen (rechts) vor dem Familienministerium

Die Führung des Arbeitsministeriums übernahm die vorherige Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ihr folgte die CDU-Abgeordnete Kristina Schröder als neue Familienministerin.

Karl-Theodor zu Guttenberg

Karl Theodor zu Guttenberg: Der CSU-Politiker war der zweite Minister, der sein Amt aufgeben musste. Grund war eine in weiten Teilen abgeschriebene Doktorarbeit. Guttenbergs Fall war tief. Der Verteidigungsminister erklärte am 1. März 2011 seinen Rücktritt und gab sein Bundestagsmandat und seine Ämter in der CSU auf.

Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich

Seinen Platz übernahm der bisherige Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Die Leitung des Innenministeriums wurde Hans-Peter Friedrich (CSU) übertragen, der zuvor CSU-Landesgruppenchef war.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle

Rainer Brüderle: Der FDP-Politiker musste sein Amt als Wirtschaftsminister am 12. Mai 2011 wegen der damaligen FDP-Krise räumen. Die Ablösung von Guido Westerwelle als FDP-Chef löste eine Personalrochade im Kabinett aus, durch die Brüderle sein Amt verlor. Nur unter massiven Druck aus der Partei wechselte er an die Spitze der FDP-Fraktion im Bundestag.

Vereidigung von Rösler und Bahr

Neuer Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler wurde der neue FDP-Chef Philipp Rösler, der wiederum sein bisheriges Amt als Gesundheitsminister an den bisherigen Parlamentarischen Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) übergab.

Norbert Röttgen und Kanzlerin Angela Merkel

Norbert Röttgen: Überraschend kam der Fall von Norbert Röttgern. Am 17. Mai 2012 entließ Merkel ihren Umweltminister und zog damit die Konsequenz aus der verheerenden Wahlschlappe der Union bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Dort war Röttgen als Spitzenkandidat angetreten. Es war das erste Mal in ihrer bis dato knapp siebenjährigen Amtszeit, das die Kanzlerin einen Minister entließ. Offiziell begründet wurde der Wechsel mit der Notwendigkeit, engagiert die Energiewende umzusetzen.

Peter Altmaier

Nachfolger wurde der bisherige Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier (CDU).

Annette Schavan

Annette Schavan: Am 9. Februar stürzt auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan über eine Plagiatsaffäre. Um für ihr Amt und ihre wahlkämpfende Partei nicht zur Belastung zu werden, legt die 57-Jährige nach der Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf ihr Amt nieder.

Johanna Wanka

Nachfolgerin Schavans wird Johanna Wanka. Die promovierte ostdeutsche Mathematikerin gilt als konservativ und pragmatisch. Zuletzt war die 61-Jährige Bildungsministerin in Niedersachsen.

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