Bildergalerie: John McCain - ein Leben in Bildern

Bilder

1/12

John McCain - ein Leben in Bildern

John McCain als Kind mit Familie

John Sidney McCain III. (rechts neben seiner Mutter Roberta) wurde am 29. August 1936 in eine Soldatenfamilie geboren. Er wuchs mit dem Bruder Joe und der Schwester Sandy auf. Sein Vater (rechts) und sein Großvater (Mitte) waren Marineoffiziere, die beide den Rang eines Admirals erreichten. | Bildquelle: picture-alliance/ dpa

John McCain als Kind mit Familie

John Sidney McCain III. (rechts neben seiner Mutter Roberta) wurde am 29. August 1936 in eine Soldatenfamilie geboren. Er wuchs mit dem Bruder Joe und der Schwester Sandy auf. Sein Vater (rechts) und sein Großvater (Mitte) waren Marineoffiziere, die beide den Rang eines Admirals erreichten.

John McCain als Soldat 1967 (vorne rechts)

McCain wurde ebenfalls Soldat. Er besuchte die US-Marineakademie in Annapolis und ließ sich anschließend zum Jetpiloten ausbilden. Von 1965 an war er (vorne rechts) als Berufssoldat im Vietnam-Krieg im Einsatz.

John McCain - Rettung in Vietnam

Im Oktober 1967 wurde er bei einem Bombeneinsatz über Hanoi abgeschossen und von den Nordvietnamesen gefangen genommen. Schwer verwundet und wiederholt gefoltert, verbrachte er fünfeinhalb Jahre in Gefangenschaft, überwiegend in Einzelhaft. Zwei Selbstmordversuche schlugen fehl. Das Foto zeigt, wie er von Vietnamesen aus dem Truc Bach-See in Hanoi gerettet wurde.

Richard Nixon empfängt John McCain, 1973

Erst nach Ende des Krieges 1973 wurde er freigelassen - mit bleibenden körperlichen Behinderungen. Eine frühzeitige Entlassung hatte er abgelehnt. Nach seiner Rückkehr wurde er von Präsident Nixon empfangen und geehrt. Nach längerer Genesung setzte er den aktiven Dienst bei der Marine fort. Ab 1977 war er Verbindungsoffizier zum US-Senat.

John McCain als Senator von Arizona mit Ehefrau Cindy

1981 schied er aus der Armee aus und schlug eine politische Karriere ein. 1982 bewarb er sich mit Erfolg als republikanischer Direktkandidat des ersten Wahldistrikts von Arizona um einen Abgeordnetensitz im US-Repräsentantenhaus. 1984 wurde er wiedergewählt. 1987 wurde er als republikanischer Vertreter Arizonas in den US-Senat gewählt. Das Foto zeigt ihn mit seiner zweiten Frau Cindy, mit der er seit 1980 verheiratet ist.

John McCain bei den Vorwahlen 1999/2000

Im September 1999 gab McCain offiziell seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 bekannt. Unter den republikanischen Bewerbern galt er zunächst als absoluter Außenseiter, überraschte jedoch in den ersten Vorwahlen durch beachtliche Erfolge gegen den Favoriten George W. Bush. Am sogenannten "Super Tuesday" im März 2000 musste er sich allerdings geschlagen geben. Bush wurde der Kandidat der Republikaner und schließlich US-Präsident.

John McCain mit George W. Bush 2004

Um so mehr überraschte es dann die Öffentlichkeit, dass er sich bei der Präsidentschaftswahl 2004 für George W. Bush engagierte. Mit flammenden Reden warb er für den politisch angeschlagenen Präsidenten, der die Wahl dann auch – diesmal mit eindeutiger Mehrheit - gewinnen konnte. Avancen des demokratischen Herausforderers John Kerry vom Frühjahr 2004, als dessen "running mate" für das Amt des Vizepräsidenten zu kandidieren, hatte er zuvor abgelehnt.

John McCain und Sarah Palin

2008 ging McCain dann als Spitzenkandidat der Republikaner ins Rennen. Seine "Running Mate" war die zur konservativen Tea Party gehörende Sarah Palin.

John McCain und Barack Obama

Die Präsidentenwahl am 4. November 2008 gewann Barack Obama mit 52,9 Prozent der Stimmen (365 Wahlmänner) deutlich gegen McCain. (45,7 Prozent, 173 Wahlmänner).

John McCain

Im Januar 2011 trat McCain seine fünfte Amtszeit an. Um seine Wiederwahl musste er diesmal kämpfen, wobei er sich dem Rechtstrend der Republikaner anpasste. Danach pflegte er wieder sein Image als Einzelgänger. McCain kritisierte 2015 im Vorwahlkampf der Republikaner um die Präsidentschaftswahl 2016 den Kandidaten Donald Trump, der illegale Einwanderung zu einem Wahlkampfthema machte. Auch nach dem Amtsantritt Trumps als Präsident im Januar 2017 gehört McCain zu dessen schärfsten innerparteilichen Kritikern.

John McCain

Im Juli 2017 entdeckten Ärzte bei einer Operation wegen eines Blutgerinnsels über dem Auge einen bösartigen Hirntumor. Dennoch ging McCain bereits am 27. Juli in den Senat, um die Abstimmung gegen Obamacare zu verhindern.

John McCain 2017 von der Krankheit gezeichnet

Senator John McCain auf dem Weg zum Kapitol in Washington im Juli 2017. Die Narben seiner Operation waren deutlich zu sehen. Am 24. August 2018 gab seine Familie bekannt, dass McCain die Behandlung des Tumors einstellte.

Darstellung: