Bildergalerie: Daten und Fakten zum Iran

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Daten und Fakten zum Iran

Passanten in Teheran

Etwa 80 Millionen Menschen leben im Iran. Die islamische Republik hat damit ähnlich viele Bewohner wie die Bundesrepublik und zählt zu den 20 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde - allerdings leben die Menschen auf einem Territorium, das mehr als vier Mal so groß ist wie Deutschland.

Passanten in Teheran

Etwa 80 Millionen Menschen leben im Iran. Die islamische Republik hat damit ähnlich viele Bewohner wie die Bundesrepublik und zählt zu den 20 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde - allerdings leben die Menschen auf einem Territorium, das mehr als vier Mal so groß ist wie Deutschland.

Teheran

Der weitaus größte Teil der Iraner wohnt in Städten. Allein in der Region Teheran leben etwa zwölf Millionen Menschen.

Iranische Muslims während eines Freitagsgebets an der Universität Teheran

99 Prozent der Iraner sind Muslime, die wiederum zu rund 90 Prozent den Schiiten angehören. Der jahrhundertealte Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten ist ein Grund für die Rivalitäten vor allem mit dem Nachbarstaat Saudi-Arabien.

Öl-Raffinerie bei Teheran

Der Iran verfügt über immense Öl- und Gasvorkommen. Allein die Ölvorkommen werden auf 157 Milliarden Barrel geschätzt - das sind 13 Prozent der gesamten Vorkommen der OPEC-Staaten. Aber die Industrie ist durch die langen Wirtschaftssanktionen veraltet und leidet unter einem gewaltigen Investitionsstau.

Iranische Gasanlage bei Assaluyeh

Noch größer werden die Gasvorkommen geschätzt. Sie sollen - nach iranischen Angaben - 15,8 Prozent der gesamten Weltreserven ausmachen. Aber auch hier ist der Modernisierungsbedarf enorm.

Händler mit US-Dollar in Teheran

Überhaupt haben die Handelsbeschränkungen der Wirtschaft insgesamt stark zugesetzt. Die Inflation lag 2014 laut Weltbank bei 12,2 Prozent. Die landeseigene Währung Rial ist weiter schwach. Auch deshalb blüht der Schwarzhandel mit Devisen wie dem US-Dollar.

Basar in Teheran

Das Durchschnittseinkommen pro Kopf lag 2014 bei 7120 US-Dollar und damit nur knapp über dem Wert des Nachbarlandes Irak. In vielen Teilen des Landes sind die Lebenshaltungskosten entsprechend niedrig. Allerdings gibt es in der Hauptstadt Teheran auch Viertel, in denen sich die Mieten auf deutschem Niveau bewegen.

Gabriel in Isfahan

Und so hat das Wettrennen um die Geschäfte mit dem Iran eingesetzt. Als einer der ersten reiste Wirtschaftsminister Gabriel im vergangenen Sommer an - hier besucht er einen Basar in Isfahan.

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