Bildergalerie: Hugo Chávez: Karriere eines Präsidenten

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Hugo Chávez - Bilder seiner Karriere

Hugo Chávez beim Wahlkampf 1998.

Eine von zahlreichen Wandmalereien in Caracas. In Venezuela herrscht ein Personenkult um Hugo Chávez, der am 28. Juli 1954 in Sabaneta geboren wird. | Bildquelle: AFP

Hugo Chávez beim Wahlkampf 1998.

Eine von zahlreichen Wandmalereien in Caracas. In Venezuela herrscht ein Personenkult um Hugo Chávez, der am 28. Juli 1954 in Sabaneta geboren wird.

Trauer um Chavez

Hugo Chávez (rechts) als Kind mit seinem älteren Bruder Adam. Er war das zweite von sechs Kindern von Elena Frías de Chávez und Hugo de los Reyes Chávez. Der Vater war Lehrer. Die Mestizen-Familie lebte in einfachen Verhältnissen. Hugo Chávez wuchs bis zu seinem elften Lebensjahr bei seiner Großmutter Rosa Inés auf. Stolz war er auf seinen Urgroßvater, der als als Guerillero gegen den Diktator General Juan Vicente Gómez (1857-1935) kämpfte.

Trauer um Chavez

Chávez wäre gerne Profi-Baseballer geworden, sagte er immer. Mit 17 Jahren entschied er sich dann jedoch für eine Kadettenausbildung an der Militärakademie in Caracas. Das Foto zeigt ihn während seiner Ausbildung an der Militärakademie, wie er ein Volkslied zum Besten gibt.

Hugo Chávez beim Wahlkampf 1999.

Im Jahr 1999 wird Chávez bei einem Spiel in New York den Eröffnungsball.

Hugo Chávez beim Wahlkampf 1998.

1998 kandidiert Chávez bei der Präsidentschaftswahl. Sein Markenzeichen wird damals das rote Barett der Fallschirmspringer. Mit energischen Reden gegen die Eliten des Landes bringt er vor allem die arme Bevölkerung hinter sich.

Hugo Chávez bei seiner Amtseinführung 1999.

Am 06. Dezember 1998 siegt Chávez bei der Präsidentschaftswahl mit 56,2 Prozent. Im Februar 1999 tritt er seine Präsidentschaft an. Das Bild zeigt ihn bei seiner Amtseinführung.

Hugo Chávez auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Wahl 1999.

Noch Jahre später zeigt der Präsident stolz die "Bolivarische Verfassung", die er im Jahr 1999 gleich nach seiner Wahl durchsetzen kann.

Hugo Chávez in seiner Fernsehsendung "Aló Presidente".

Schon früh erkennt Chávez die Macht der Medien und nutzt sie intensiv zur Selbstdarstellung. Ab 1999 moderiert und kommentiert er jeden Sonntag die Sendung "Aló Presidente" ("Hallo Präsident"). Um kritische Berichterstattungen zu unterbinden, lässt er später fast alle privaten Fernsehsender in Venezuela abschalten.

Hugo Chávez auf einer Pressekonferenz 2003.

Am 30. Juli 2000 kann Hugo Chávez - hier mit Ehefrau Marisabel - den zweiten Wahlsieg feiern. Er erhält 59,8 Prozent der Stimmen.

Hugo Chávez kehrt 2002 in sein Amt zurück.

Journalisten protestieren in Caracas gegen die Einschränkung der Pressefreiheit. Am 10. Dezember 2001 kommt es zu einem Generalstreik. Dieser richtet sich gegen die erlassenen Gesetze, die Veränderungen in den Eigentumsverhältnissen bewirken sollten. Der Widerstand gegen Chávez gipfelt im April darin, dass abtrünnige Offiziere ihn im April 2002 aus dem Amt drängen.

Hugo Chávez kehrt 2002 in sein Amt zurück.

Mit der Unterstützung loyaler Soldaten kehrt er jedoch bereits nach zwei Tagen, am 14. April 2002, wieder in sein Amt zurück. Mit einem kleinen Kruzifix in der Hand tritt er vor das Volk.

Chávez und Saddam Hussein

Der politische Kurs von Chávez stößt nicht nur bei der venezolanischen Opposition auf Widerstand, sondern trifft auch im westlichen Ausland, wie den USA, auf heftige Kritik. Chávez' Kontakte zu Ländern, die nach Auffassung von George W. Bush zum Kreis der "Achse des Bösen" zählten, provozieren Misstrauen. Das Foto zeigt Chávez mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein im Jahr 2000 in Bagdad.

Hugo Chávez gib seine Stimme ab im August 2004.

Im Jahr 2004 setzt die Opposition ein Referendum durch, mit dem sie die Amtsenthebung von Chávez durchsetzen will. Die Mehrheit der Wähler votiert jedoch dagegen.

Hugo Chávez gibt eine Rede an seine Wähler nach der Wiederwahl 2006.

3. Dezember 2006: Hugo Chávez wird erneut zum Präsidenten gewählt. Mit seiner Familie steht er auf dem Balkon des Präsidentenpalastes in Caracas und lässt sich feiern.

Hugo Chávez mit seinem Enkel.

Nach damals gültiger Verfassung würde die dritte Amtszeit auch die letzte sein. Doch Chávez kämpft für eine Verfassungsänderung. 2009 kann er in einem Referendum durchsetzen, dass die Begrenzung von Amtszeiten aller politischen Ämter aufgehoben wird. Das Bild zeigt ihn mit einem Enkel im Arm bei seiner Kampagne.

Staatschef Chavez hat 2012 einige Amtsbefugnisse an Vizepräsident Maduro abgetreten.

Im Juni 2010 gibt Chávez bekannt, dass er an Krebs erkrankt ist. 2011 tritt Chávez einige Amtsbefugnisse an Außenminister Nicolas Maduro ab, übernimmt diese jedoch kurz darauf wieder vollständig.

Hugo Chávez lacht und macht ein Peace-Zeichen nach einem Treffen mit dem russischen Minister Sergey Lavrov.

Hugo Chávez wird mehrfach in Kuba wegen seiner Krebserkrankung operiert.

Hugo Chavez und Fidel Castro im Trainingsanzug

Hier ist er bei einem Treffen mit Fidel Castro im Juli 2011 in Havanna zu sehen.

Hugo Chávez bei strömenden Regen im Wahlkampf

Chávez verkündet, geheilt zu sein und stürzt sich erneut in den Präsidentschaftswahlkampf 2012. Am 7. Oktober 2012 wird er für weitere sechs Jahre zum Präsidenten gewählt.

Altar mit Bildern von Hugo Chavez

Nach der Wiederwahl kommt der Rückfall. Seit Ende 2012 bangen die Chávez-Anhänger erneut um die Gesundheit ihres Präsidenten. Er wird wieder in Kuba medizinisch behandelt und kann deshalb nicht zum Amtsantritt am 10. Januar nach Caracas reisen.

Hugo Chávez mit seinen Töchter Rosa Virginia (r.) unds Maria Gabriela im Krankenhaus in Havanna

Rund zwei Monate nach seiner Krebsoperation auf Kuba kehrt Venezuelas Präsident Hugo Chávez in seine Heimat zurück. Er selbst gibt über den Kurzmitteilungsdienst Twitter bekannt: "Wir sind in der venezolanischen Heimat zurück. Danke, mein Gott! Danke, geliebtes Volk!" Dieses Foto zeigt ihn noch im Krankenhaus im kubanischen Havanna. Seine Töchter Rosa Virginia (r.) und Maria Gabriela besuchen ihn.

Vor dem Militärkrankenhaus

Der Optimismus war offenbar vergebens. Seine Anhänger harren vor dem Militärkrankenhaus in Caracas aus, wo Chávez Anfang März behandelt wird.

Hugo Chavez

Am 4. März verschlechtert sich sein Zustand deutlich. Chávez stirbt am 5. März um 16.25 Uhr (21.55 Uhr MEZ) in der Hauptstadt Caracas.

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