Bildergalerie: Super-Taifun "Haiyan": Eine Chronologie in Bildern (Stand 18.11. 2013)

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Super-Taifun "Haiyan": Eine Chronologie in Bildern (Stand 18.11. 2013)

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08. November: Mit Böen von bis zu 379 Kilometern pro Stunde erreicht der Super-Taifun "Haiyan" die philippinische Insel Samar rund 600 Kilometer südöstlich von Manila.

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08. November: Mit Böen von bis zu 379 Kilometern pro Stunde erreicht der Super-Taifun "Haiyan" die philippinische Insel Samar rund 600 Kilometer südöstlich von Manila.

Wellen schlagen an die Küste der Philippinen

Meterhohe Wellen schlagen an die Küste bei Legazpi.

Verwüstungen durch Taifun Haiyan

09. November: Der Taifun hinterlässt schwere Verwüstungen. Wie hier in Tacloban auf der östlich gelegenen Insel Leyte wurden Häuser zerstört und Bäume entwurzelt.

Karte Philippinen Manila Tacloban

Tacloban liegt in der Region des Landes, die am stärksten betroffen ist.

Todesopfer nach Taifun Haiyan

Behördenvertreter und Hilfsorganisationen befürchten, dass Tausende Menschen die Naturkatastrophe nicht überlebt haben.

Zerstörungen in der Stadt Tacloban

10. November: Wie nach einem Tsunami: Die Stadt Tacloban auf der philippinischen Insel Leyte wurde von "Haiyan" besonders schwer getroffen. Bis zu 80 Prozent der Gebäude sollen zerstört sein.

Zerstörtes Haus in Tacloban

Auch massiv gebaute Häuser hielten dem "Monster-Taifun", der mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde auf das Land traf, nicht stand.

Verletzte nach Taifun Haiyan

In den Trümmern suchen Helfer nach Überlebenden, die dann notdürftig versorgt werden. Zahlreiche Leichen liegen in den Straßen.

Obdachloser nach Taifun Haiyan

Überlebende versuchen sich notdürftig zu schützen. Immer wieder regnet es heftig.

Taifun Haiyan

Das Veranstaltungszentrum in Tacloban wurde zur Notunterkunft umfunktioniert.

Chaos nach dem Taifun Haiyan

Trümmer, so weit das Auge reicht: In Tacloban wurden mit der meterhohen Flut große Frachtschiffe an Land gespült.

Plünderungen in Tacloban

Die Versorgung in der Provinz Leyte ist durch den Taifun komplett zusammengebrochen. Viele Menschen sind verzweifelt auf der Suche nach Lebensmittlen. Geschäfte in Tacloban werden geplündert.

Hilfsgüter werden verladen

Weltweit beginnen Hilfsorganisationen Lebensmittel, Wasser und Medizin in das Katastrophengebiet zu schicken.

Soldaten stehen vor einer Menschenmenge

Am Flughafen von Tacloban müssen Soldaten Hunderte Menschen zurückhalten, die im strömenden Regen auf das Rollfeld drängen. Diese hoffen, mit einer der Militärmaschinen aus dem Katastrophengebiet zu entkommen.

Soldaten bewachen Hilfsgüter

12. November: Aus Angst vor Plünderungen werden die Hilfsgüter am Flughafen von Soldaten bewacht.

Kinder betteln am Straßenrand

Entlang einer Straße in Cebu stehen Kinder und flehen um Wasser und Essen.

Menschen sitzen in Trümmern

13. November: In den von Taifun "Haiyan" heimgesuchten Gebieten der Philippinen macht sich immer mehr Verzweiflung breit, denn die Hilfe kommt bislang nur sporadisch an.

Luftaufnahme des Ortes Tanawan

Wegen der zerstörten Straßen, Häfen und Flugplätze gelangen die dringend benötigten Lebensmittel, Medikamente und Wasseraufbereitungsanlagen nur langsam in die Katastrophengebiete.

Menschen stehen in einer Schlange

Wo Hilfsgüter ankommen, stehen die Menschen in langen Schlangen, um etwas Essbares zu ergattern.

Verletzte werden medizinisch versorgt

Im Notstandsgebiet sind inzwischen mobile Einheiten mit Ärzten und Pflegern unterwegs. Am verwüsteten Flughafen von Tacloban befinden sich auch einige provisorisch eingerichtete Kliniken, die Verletzte notdürftig versorgen.

Überleben nach Haiyan

14. November: In endlosen Schlangen warten die Überlebenden des Taifuns in Tacloban auf Verteilung von Hilfsgütern.

Menschen füllen sich Benzin in Kanister ab

An einer verlassenen Tankstelle in Tacloban füllen sich Menschen Treibstoff in Kanister.

Überleben nach Haiyan

Das erste Massenbegräbnis findet in Tacloban statt. Auf einem Friedhof am Fuß eines Berges im Randgebiet der Stadt werden 94 Leichen ohne Zeremonie und ohne Gebet beerdigt.

US-Flugzeugträger USS George Washington

15. November: Ein Hoffnungsschimmer ist die Ankunft des amerikanischen Flugzeugträgers "USS George Washington" und weiterer Marineschiffe. An Bord des Schiffes befinden sich dringend benötigte Care-Pakete, Medikamente und Frischwasser für die Überlebenden. Mit Hubschraubern werden sie in schwierig erreichbare Orte gebracht. Hier bringt ein C-2A Greyhound leere Wassercontainer zurück, die neu befüllt zu den Überlebenden der Katastrophe gebracht werden sollen.

Zwei Männer stehen in Rauchschwaden

Im Katastrophengebiet wird überall Gift versprüht, wo sich brackiges Wasser sammelt - Brutstätten für Mücken, die das lebensgefährliche Dengue-Fieber übertragen.

Arbeiter reparieren Stromleitungen in Tacloban

In Tacloban beginnen Arbeiter, die Stromleitungen zu reparieren.

Philippinen nach Haiyan

17. November: Die Hilfe erreicht immer mehr Menschen in den abgelegenen Gegenden der philippinischen Katastrophengebiete, wie hier ein Dorf im Norden von Tacloban auf Leyte.

Philippinen nach Haiyan

Überall beginnen die Bewohner mit dem Aufräumen. Den Unrat verbrennen sie.

Philippinen nach Haiyan

Häuser werden nach und nach wieder aufgebaut.

Philippinen nach Haiyan

Die Zahl der Toten ist noch immer unklar. Immer wieder bergen Rettungsteams Todesopfer aus den Trümmern.

Zwei Frauen stehen or Trümmern nach dem der Taifun Haiyan über die Philippinen gezogen ist.

20. November: Der Taifun "Haiyan" hat mehr als 4000 Menschen auf den Philippinen das Leben gekostet. Die Katastrophenschutzbehörde des Landes listet 4011 Todesopfer auf. 1602 Menschen würden noch vermisst. Mehr als 18.000 Menschen seien verletzt worden, teilte die Behörde mit. Nach Angaben der UN-Nothilfeorganisation OCHA benötigen mindestens 2,5 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe. Mehr als eine Million Häuser seien beschädigt oder zerstört worden.

An einer Mauer hängen drei Zettel mit Fotos von Vermissten

27. November: Zweieinhalb Wochen nach Taifun "Haiyan" steigt die Zahl der Todesopfer auf den Philippinen weiter. Noch immer werden Leichen aus den Trümmerbergen geborgen. Mindestens 5.500 Menschen seien durch die Naturkatastrophe ums Leben gekommen, berichtet die Behörde für Katastrophenschutz. 1757 Menschen gelten noch als vermisst. Mithilfe von Fotos suchen Anwohner nach vermissten Angehörigen.

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