Bildergalerie: Protestplakate und ihre Urheber

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G20 - Tage des Protests

Proteste gegen G20 in Hamburg

Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg sind bereits angelaufen. | Bildquelle: dpa

Proteste gegen G20 in Hamburg

Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg sind bereits angelaufen.

G20-Gegner bei einer Demonstration durch Hamburg

Bereits im April demonstrierten Gipfelgegner gegen das Treffen.

Screenshot des Internetauftritts g20-protestwelle.de

Am 2. Juli beginnt die "G20-Protestwelle" - unter anderem mit einer Bootsdemonstration.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Die größte internationale Großdemonstration gegen den G20-Gipfel steht unter dem Motto: "Grenzenlose Solidarität statt G20". Zu den Unterstützern gehören inzwischen etwa 200 Einzelpersonen, Verbände, Vereine und Organisationen. Beginn der Großveranstaltung am 8. Juli ist der Deichtorplatz unweit des Hamburger Hauptbahnhofs. Die Großdemo ist zugleich Abschluss "der Tage des Protests und Widerstands". Aufgerufen sind "Junge und Alte, Menschen mit und ohne Papiere, Familien, Menschen mit Handicaps usw. als gemeinsame Bewegung für grenzenlose Solidarität". Das gemeinsame Ziel: "Eine große, bunte und laute Demonstration"

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

G20Hamburg.org ist ein übergreifendes Infoportal zu den Protesten gegen den G20-Gipfel in der Stadt. Es bietet Nutzern die Möglichkeit, sich beispielsweise über G20-Proteste zu informieren oder eigene Veranstaltungstermine zu veröffentlichen. Zudem werden Aktionen nach ihren Veranstaltungsorten sortiert aufgelistet. Verantwortlich für das Portal ist der Förderverein Libertad! e.V. mit Sitz in Berlin. Der Verein wurde eigenen Angaben zufolge gegründet, um die Arbeit von Initiativen und Kampagnen gegen Folter und Misshandlung in den Gefängnissen zu unterstützen.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Die linksradikale Szene mobilisiert zum G20-Gipfel, wie viele Demonstranten tatsächlich nach Hamburg kommen, lässt sich kaum abschätzen.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Die "Queer-feministische Organisierung gegen den G20-Gipfel" ist eigenen Angaben zufolge ein breites Bündnis aus Gruppen und Einzelpersonen verschiedenster politischer Spektren. Durch die G20 fühle sich die Gruppe nicht repräsentiert - stattdessen stehe G20 für ein System der Herrschaft und Unterdrückung. An drei Tagen zwischen dem 6. und 8. Juli hat die Gruppe in Hamburg zu Protesten eingeladen - zuvor gab es Veranstaltungen unter anderem in Berlin.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Im Vorfeld des G20-Gipfels rief der Landesmusikrat Hamburg die Initiative "Hamburg handelt" ins Leben: Sie will sich für Vielfalt, Freiheit und Demokratie einsetzen. Nach einer Auftaktveranstaltung Mitte Juni wurden bis zum G20-Gipfel zahlreiche musikalische Veranstaltungen der Initiative angesetzt.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Unter dem Namen "Hamburg City Strike" sind Interessierte für den 7. Juli aufgerufen, für die "symbolische Stilllegung des kapitalistischen Normalzustands" zu demonstrieren. Auf der zugehörigen Website findet sich eine Übersicht über unterschiedliche Akteure und Aktionen an diesem Tag. Die Betreiber sehen sich dabei nicht als weiteres Bündnis gegen G20-Gipfel, sondern als "mögliche politische Klammer" für unterschiedliche öffentliche und nicht-öffentliche Aktionen gegen den Gipfel und gegen die "Logistik des Kapitals". Der Name soll eine Bündelung all der Aktionen ermöglichen, die die Ablehnung der bestehenden Verhältnisse angesichts des G20-Gipfels in Hamburg ausdrücken wollen.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

"Jugend gegen G20. Our future is unwritten - let's fight together" - Diesen Namen trägt ein Zusammenschluss aus "sozialen, internationalistischen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Jugendgruppen, Organisationen, Verbänden und Einzelpersonen". Sie alle wollen gemeinsam gegen den G20-Gipfel in Hamburg auf die Straße gehen. Ziel der Aktion ist demnach ein deutliches Signal für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung. Geplant sind neben der Teilnahme an der Großdemo und einem Bildungsstreik ein zweitägiger Alternativgipfel mit Workshops, bei dem die Zusammenhänge der globalen Probleme aufgezeigt und Alternativen diskutiert werden sollen.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

"AllesAllen" steht als Titel für eine Mischung aus Kunst und Aktion: "als Grußformel, als Klospruch, oder als Tattoo", wie es auf der zugehörigen Website heißt. Angeboten werden unterschiedliche Logos zum Download und Weiterverbreiten, aber auch Material zum "Mitspielen". Es wird dazu aufgerufen, sich "in Zellen zu organisieren". Denn, so heißt es: "Die Bastille steht dieses Jahr in Hamburg".

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Seit Monaten wird von autonomen Gruppen die Parole "G20 Gipfel angreifen" verwendet. Die Polizei Der Hamburger Verfassungsschutz warnt vor Gewalt durch militante Linksextremisten im Umfeld des G20-Gipfels und betont die überregionale Bedeutung der Veranstaltung.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

"G20entern! Kapitalismus versenken" vereint eigenen Angaben zufolge Menschen aus einem breiten politischen Spektrum der radikalen Linken. Die Gruppierung steht demnach für ein System, das Menschen gleichen Zugang zu Essen, Unterkunft, Bildung, Arbeit und Technik erlaubt. Bereits für die Woche vor dem G20-Gipfel wurden Aktionstage, Festivals und Demonstrationen angekündigt. Am 7. Juli hat die Gruppierung zudem zu einer Demo auf der Reeperbahn aufgerufen.

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Die "Rote Zone" versteht sich als vermeintliche Massenorganisation des zivilen Ungehorsams. Ihr Ziel: "Den reibungslosen Ablauf des Gipfels spürbar (...) stören." Der Slogan lautet: Meutern, Entern, Kapern. G20 über Bord!

Protestplakat gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Unter dem Namen "G20 Welcome to Hell" - "Willkommen in der Hölle" - haben Aktivisten der radikalen und antikapitalistischen Linken gegen den G20-Gipfel mobilisiert. Ihr Slogan lautet: "Blockieren - Sabotieren - Demontieren". Die Autonomen kritisieren den Gipfel als Treffen "bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime, Folterstatten und kriegführender Militärblöcke, die alle die globale Ausbeutung vorantreiben". Nicht ohne stolz wird auf der zugehörigen Website erklärt, dass zuletzt vergleichbare Gipfel "nicht mehr ohne uns und ungestört" abgelaufen seien. Ein Gipfel in einer europäischen Großstadt scheint eine besondere Motivation. Das Ziel: "den Herrschenden die Stirn bieten". Vor Ort werde selbst entschieden, "welche Aktionsform politisch angemessen und vermittelbar" sei.

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