Bildergalerie: Fleischatlas 2013

Infografiken

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Infografiken zum Fleischkonsum

Grafik: Tiere auf dem Teller

Im Durchschnitt vertilgen Bundesbürger in ihrem Leben 1094 Tiere, darunter Rinder, Schweine, Schafe und Hühner und Gänse. Pro Jahr ist das ein Verzehr von 60 Kilogramm pro Kopf, etwa doppelt so viel wie in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Grafik: Tiere auf dem Teller

Im Durchschnitt vertilgen Bundesbürger in ihrem Leben 1094 Tiere, darunter Rinder, Schweine, Schafe und Hühner und Gänse. Pro Jahr ist das ein Verzehr von 60 Kilogramm pro Kopf, etwa doppelt so viel wie in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Grafik: Vegetarier

Der Verzicht auf Fleisch ist keine Erfindung der Moderne. Schon Platon erwähnt die vegetarische Ernährungsweise als charakteristisch für die frühesten Zeiten. Laut Fleischatlas verzichten heute rund ein Prozent der deutschen Männer und 2,2 Prozent der deutschen Frauen auf Fleisch. In Indien sind es insgesamt 31 Prozent - nach Geschlechtern getrennte Zahlen liegen nicht vor.

Grafik: Hennenhaltungsplätze

Seit in Deutschland per Stempelcode auf dem Ei ersichtlich ist, woher es stammt, ist der Anteil der Käfighaltung deutlich gesunken.

Grafik: Wasserverbrauch

Trinkwasser wird in vielen Regionen der Welt immer knapper. Dennoch verwenden vor allem Industrieländer riesige Mengen davon für die Fleischproduktion. In einem Kilo Fleisch stecken unter dem Strich 15.500 Liter Wasser – in einem Kilo Kartoffeln dagegen nur 255 Liter.

Grafik: Antibiotika

In der Tierzucht werden intensiv Antibiotika eingesetzt. Häufig werden sie präventiv verabreicht, also ohne dass die Tiere wirklich erkranken. Je mehr davon verteilt werden, desto höher ist die Belastung des Fleisches, das von Menschen verzehrt wird. In Deutschland werden bei der Produktion von einem Kilo Fleisch im Schnitt 100 bis 150 Milligramm der Medikamente eingesetzt.

Grafik: Sojabohnen

In Südamerika werden riesige Flächen für den Anbau von Sojabohnen genutzt, häufig wird dafür auch Regenwald gerodet. Vor allem aus Brasilien importiert Europa, das selber kaum Soja anbaut, die Bohnen, um sie hier an Schweine und Rinder zu verfüttern. Die deutsche Schweinezucht und die Abholzung des südamerikanischen Tropenwaldes hängen also indirekt zusammen.

Darstellung: