Bildergalerie: Filmfestival in Cannes

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Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes

Adele Exarchopoulos, Abdellatif Kechiche und Lea Seydoux

Das Drama "La vie d'Adèle" über die Liebe zweier junger Frauen hat die begehrte Goldene Palme beim Festival von Cannes gewonnen. Der französisch-tunesische Regisseur Abdellatif Kechiche nahm den Preis zusammen mit den beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux entgegen. Die Jury sei beeindruckt gewesen von der schauspielerischen Leistung und habe den Mut erkannt, der zu einem solchen Film gehöre. | Bildquelle: dpa

Adele Exarchopoulos, Abdellatif Kechiche und Lea Seydoux

Das Drama "La vie d'Adèle" über die Liebe zweier junger Frauen hat die begehrte Goldene Palme beim Festival von Cannes gewonnen. Der französisch-tunesische Regisseur Abdellatif Kechiche nahm den Preis zusammen mit den beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux entgegen. Die Jury sei beeindruckt gewesen von der schauspielerischen Leistung und habe den Mut erkannt, der zu einem solchen Film gehöre.

Audrey Tautou

Wie schon bei der Eröffnungsgala führte die französische Schauspielerin Audrey Tautou auch durch den Abend der Preisverleihung des Filmfestivals in Cannes.

Bérénice Bejo

Als beste Darstellerin wurde Bérénice Bejo für ihre Rolle in dem Drama "Le Passé" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi ausgezeichnet.

Alexander Payne

Als bester männlicher Darsteller wurde Bruce Dern für seine Rolle im Roadmovie "Nebraska" geehrt. Der Regisseur Alexander Payne nahm den Preis stellvertretend an.

Oscar Isaac

Den "Grand Prix" erhielt der Countrymusik-Film "Inside Llewyn Davis" der Brüder Joel und Ethan Coen. Der Schauspieler Oscar Isaac nahm den Preis von der Jury entgegen. Isaac spielt den Folkmusiksänger Llewyn Davis, der wenig erfolgreich durch das New York der 1960er-Jahre treibt.

Amat Escalante

Der Preis für die beste Regie ging an den Mexikaner Amat Escalante für seinen Film über die Drogenkriminalität.

Jia Zhangke

Die Auszeichnung für das beste Drehbuch ging an Jia Zhangke (rechts) für "A Touch Of Sin", das von verzweifelten Menschen im heutigen China erzählt.

Kore-Eda

"Like Father, like Son" heißt der Wettbewerbsbeitrag des japanischen Regisseurs Hirokazu Kore-Eda (Mitte), der mit dem "Preis der Jury" ausgezeichnet wurde. Der Film handelt von zwei Familien, deren Söhne bei der Geburt vertauscht wurden. Einige Jahre später sollen sie sich entscheiden, ob sie ihr leibliches Kind nehmen oder den ins Herz geschlossenen Jungen behalten möchten.

Nicole Kidman, Daniel Auteuil, Ang Lee, Vidya Balan, Steven Spielberg, Lynne Ramsay, Naomi Kawase, Cristian Mungiu und Christoph Waltz.

Insgesamt hatten 20 Filme um die Goldene Palme konkurriert. Diese neunköpfige Jury entschied bei dem 66. Filmfestival über die Vergabe der Preise: Hollywood-Star Nicole Kidman, der französische Schauspieler Daniel Auteuil, der aus Taiwan stammende Filmemacher Ang Lee, die Bollywood-Schauspielerin Vidya Balan, der US-amerikanische Regisseur Steven Spielberg, die schottische Regisseurin Lynne Ramsay, die japanische Regisseurin Naomi Kawase, der rumänische Regisseur Cristian Mungiu und der österreichische Schauspieler Christoph Waltz. (v.l.n.r.)

Regisseur Rithy Panh mit den Jury-Mitgliedern der Nebensektion "Un certain regard"

Rithy Panhs Dokumentarfilm über die Opfer der Roten Khmer in Kambodscha ist in der Nebensektion "Un certain regard" zum besten Film gekürt worden. Der kambodschanisch-französische Regisseur widmete den Preis dem iranischen Regisseur und Dissidenten Jafar Panahi, der in seinem Land unter Hausarrest steht. Die Auszeichnung "Un certain regard" ist für besonders originelle oder vielversprechende Filme gedacht und wird einen Tag vor den Hauptpreisen vergeben.

Anthony Chen

Anthony Chen erhielt für seinen Beitrag "Ilo Ilo" den Preis für den Besten Debütfilm

Den besten Kurzfilm erbrachte Moon Byoung-Gon aus Südkorea

Über die Auszeichnung für den besten Kurzfilm freut sich Moon Byoung-Gon aus Südkorea. Sein Beitrag "Safe" wurde in Cannes gewürdigt.

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