Bildergalerie: "Euro Hawk"

Infografiken

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"Euro Hawk": Chronologie des Debakels

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Januar 2007: Das Bundesverteidigungsministerium vergibt den Vertrag über Entwicklung und Erprobung an die Euro Hawk GmbH.

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Januar 2007: Das Bundesverteidigungsministerium vergibt den Vertrag über Entwicklung und Erprobung an die Euro Hawk GmbH.

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Die Euro Hawk GmbH ist ein Joint-Venture von EADS Cassidian und dem US-amerikanischen Unternehmen Northrop Grumman. Der Auftrag hat ein Volumen von 430 Millionen Euro.

Drohnendebakel

Juli 2011: Der erste "Euro Hawk" aus den USA trifft in Deutschland ein. Ohne Kollisionsschutz und nur mit eingeschränkter Zulassung muss er Umwege fliegen.

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Schon Jahre zuvor hatte die Deutsche Flugsicherung gewarnt: Ein Anti-Kollisionssystem müsse sein, wenn die Drohne in den zivilen Luftraum integriert werden solle.

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Erst im Dezember 2011 erfährt das Verteidigungsministerium von den Problemen, wie es später selbst einräumt.

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Januar 2013: Für einen ersten Testflug vom Militärflugplatz im bayerischen Manching muss – wegen des fehlenden Anti-Kollisionssystems – der Luftraum gesperrt werden.

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März 2013 : Der Bundestag erfährt erstmals von den Schwierigkeiten und möglichen Mehrkosten.

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10. Mai 2013: Verteidigungsminister de Maizière beschließt das Ende des Projekts. Begründung: Den "Euro Hawk" für die europäische Zulassung nachzurüsten, würde bis zu 600 Millionen Euro zusätzlich kosten. EADS und Northrop Grumman widersprechen dem.

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