Bildergalerie: Emmy-Verleihung in Los Angeles

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Emmy-Verleihung in Los Angeles

Elisabeth Moss

Mit einigen Seitenhieben auf US-Präsident Donald Trump sind in Los Angeles die begehrten US-Fernsehpreise Emmys verliehen worden. Als beste Drama-Serie sowie in vier weiteren Kategorien wurde gestern in Los Angeles "The Handmaid's Tale" ausgezeichnet, auch Hauptdarstellerin Elisabeth Moss durfte eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Die Serie beruht auf dem Roman "Der Report der Magd" der kanadischen Autorin Margaret Atwood und erzählt von einer Zukunft in einem autoritären System, in dem Frauen vollständig unterdrückt werden. | Bildquelle: REUTERS

Elisabeth Moss

Mit einigen Seitenhieben auf US-Präsident Donald Trump sind in Los Angeles die begehrten US-Fernsehpreise Emmys verliehen worden. Als beste Drama-Serie sowie in vier weiteren Kategorien wurde gestern in Los Angeles "The Handmaid's Tale" ausgezeichnet, auch Hauptdarstellerin Elisabeth Moss durfte eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Die Serie beruht auf dem Roman "Der Report der Magd" der kanadischen Autorin Margaret Atwood und erzählt von einer Zukunft in einem autoritären System, in dem Frauen vollständig unterdrückt werden.

Darsteller der Serie ''Big Little Lies''

Ebenfalls fünf Preise gingen an die Mini-Serie "Big Little Lies". Superstar Nicole Kidman (3.v.l.) setzte sich in der Kategorie beste Schauspielerin in einer TV-Miniserie durch.

Sterling K. Brown

Als bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie wurde Sterling K. Brown für seine Rolle in "This Is Us - das ist das Leben" ausgezeichnet. Der Schauspieler konnte damit nach einem Sieg 2016 bereits zum zweiten Mal einen der begehrten US-TV-Preise mit nach Hause nehmen.

Alec Baldwin

US-Schauspieler Alec Baldwin bekam für seine parodistische Darstellung von US-Präsident Trump in der Satire-Show "Saturday Night Live" die Trophäe als bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie. "Ich schätze, ich sollte sagen, 'Endlich, Herr Präsident, hier ist Ihr Emmy'", sagte Baldwin, als er den Preis entgegennahm. Damit spielte er auf Trumps Klagen an, dass er niemals für seine erfolgreiche Reality-Sendung "The Apprentice" ausgezeichnet worden sei.

Kate McKinnon

Baldwins Kollegin Kate McKinnon, die während des US-Präsidentschaftswahlkampfs Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton gespielt hatte, erhielt dafür ebenfalls einen Emmy.

Darsteller der Comedy-Serie ''Veep''

Der Emmy für die beste Comedy-Serie ging derweil an die Polit-Satire "Veep", auch Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus (4.v.l.) bekam einen Preis.

John Lithgow

Für eine Politiker-Rolle wurde auch der US-Schauspieler John Lithgow ausgezeichnet. Er bekam den Emmy als bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für seine Darstellung des legendären britischen Premierministers Winston Churchill im Netflix-Polit-Drama "The Crown".

Sean Spicer

Noch bevor aber irgendein Preis verliehen wurde, fuhr überraschend Trumps früherer Pressesprecher Sean Spicer mit einem Podium auf die Bühne. "Dies wird die größte Zuschauerzahl sein, die jemals die Emmys verfolgt hat. Punkt!", sagt der 45-Jährige.

Stephen Colbert

Durch den Abend führte Stephen Colbert. Während der gesamten Veranstaltung gab es immer wieder Seitenhiebe von ihm auf Präsident Trump. Insgesamt, fasste Moderator Colbert zusammen, gebe es derzeit ganz schön viel gute Fernsehstoffe in den USA - aber wer habe Zeit, das alles anzuschauen? "Niemand hat so viel Zeit - bis vielleicht auf den Präsidenten, der scheint zu viel Zeit zum Fernsehschauen zu haben. Hallo, Herr Präsident, ich freue mich schon auf Ihre Tweets."

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