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Schauplätze der Flutkatastrophe 2002 damals und heute
Der Marktplatz von Grimma mit dem Rathaus heute und vor zehn Jahren. Wenn Sie den Schieber im Bild bewegen, sehen Sie den Vergleich. Nach heftigen Regenfällen in Tschechien und Sachsen hatten sich am 13. August 2002 die Wassermassen des Flusses Mulde den Weg durch die Stadt gebahnt und dabei Geröll und Schlamm mit sich geführt. (Foto: dpa)
Marktplatz Grimma
Der Marktplatz von Grimma mit dem Rathaus heute und vor zehn Jahren. Wenn Sie den Schieber im Bild bewegen, sehen Sie den Vergleich. Nach heftigen Regenfällen in Tschechien und Sachsen hatten sich am 13. August 2002 die Wassermassen des Flusses Mulde den Weg durch die Stadt gebahnt und dabei Geröll und Schlamm mit sich geführt.
Marktplatz Grimma
Der Marktplatz in Grimma
Elbehochwasser
Über drei Meter hoch stand das Wasser in den Straßen der Altstadt von Grimma. In der Leipziger Straße mussten die Menschen mit der Schaufel eines Radladers aus ihren Häusern gerettet werden.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Die Schulstraße in Grimma: 2002, nachdem die Flut abgelaufen war, türmten sich PKW übereinander. Eines der Häuser wurde in Zuge der Sanierung des Ortes abgerissen.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Diesem Haus im Baderplan in Grimma wurde von den Fluten die Fassade weggerissen.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Das Erdgeschoss der Bäckerei Krug in Grimma stand unter Wasser. Bäcker Krug schaute aus dem oberen geraniengeschmückten Stockwerk. Das Haus ist neu renoviert - der Bäckermeister und seine Geranien fehlen im Jahr 2012.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
80 Liter Regen fielen innerhalb von wenigen Stunden. In Weesenstein südöstlich von Dresden schwoll der Gebirgsfluss Müglitz in kürzester Zeit zu einem reißenden Strom an. Das stolze Schloss des Ortes war umgeben von Schlamm, Geröll und Unrat.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Für den Fotografen hat sich Peter Fritzsche an die Stelle gestellt, an der er auch 2002 stand, fassungslos darüber, dass sein Haus verschwunden war. Heute ist hier eine Promenade und Hochwasserschutzmauern.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Die Wassermassen verwüsteten die am Fluss gelegenen Ortsteile. Heute fließt die Müglitz neben einer Straße im neugemauerten Flussbett. Am 18. August 2002 befand sich an der Stelle eine Schlamm- und Trümmerlandschaft.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Das Ortsbild von Weesenstein hat sich nach der Katastrophe dramatisch geändert. Inmitten von Schlamm und Geröll stand 2002 der Rest eines Hauses. Zwei Menschen aus Weesenstein kamen in den Fluten ums Leben.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Nahsicht auf Weesenstein heute und im August 2002. Viele der Häuser von damals gibt es nicht mehr.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Die Schlossgaststätte von Weesenstein mit den kümmerlichen Trümmern eines Wohnhauses, das in der Nähe stehen geblieben ist. Heute führt eine Brücke über den Fluss.
Elbehochwasser
Elbehochwasser
Blick in die Schulstraße von Weesenstein im August 2002 und im Juli 2012
Elbehochwasser
Dresdner Zwinger 2002 und heute
Am 13. August um 3.00 Uhr begann die Evakuierung der Dresdner Friedrichstadt. Die Weißeritz führte das Hundertfache der üblichen Wassermenge mit sich. Semperoper, Zwinger (im Bild) und Landtag waren überflutet. Der Elbpegel erreichte in Dresden 9 Meter 40.
Dresdner Zwinger 2002 und heute
Elbeflut
Pumpspeicherwerk Niederwartha in Dresden mit vorgelagerten See am 16. August 2002 und im Juli 2012
Elbeflut
Elbeflut
Die Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Dresden-Berlin in Roederau (Riesa) wurde von den Fluten zerstört.
Elbeflut
Elbehochwasser 2002
NASA-Satellitenaufnahme der Elbe zwischen Torgau und Aken mit der Muldemündung am 20. August 2002 und als Vergleich eine vorherige Aufnahme vom 14. August 2000. Die Pegelstände erreichten eine Höhe zwischen 7,06 Metern in Wittenberge am 18.08.2002 und 12,04 Meter in Schöna am 16.08.2002. Der Gesamtschaden in Deutschland betrug 11,6 Milliarden Euro. 300 Quadratkilometer waren überschwemmt. In Deutschland starben 21 Menschen.
Elbehochwasser 2002
Satellitenaufnahme der Elbe zwischen Torgau und Aken am 14. August 2000