Bildergalerie: 50 Jahre nach Jungfernflug der "Concorde"

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50 Jahre nach Jungfernflug der "Concorde"

Jungfernflug der Concorde 1969

Am 2. März 1969 hob erstmals der "Prototyp 001" der Concorde im französischen Toulouse ab. 29 Minuten später landete die Maschine mit aufgespanntem Bremsfallschirm bereits wieder. | Bildquelle: AFP

Jungfernflug der Concorde 1969

Am 2. März 1969 hob erstmals der "Prototyp 001" der Concorde im französischen Toulouse ab. 29 Minuten später landete die Maschine mit aufgespanntem Bremsfallschirm bereits wieder.

Die Besatzung der ''Concorde 001''

Diese Besatzung steuerte damals die "Concorde 001": Flugingenieur Henri Perrier, erster Testpilot Jean Pinet, Chef-Testpilot Andre Turcat und Flugmechaniker Michel Retif (v.l.n.r.). Die "Concorde 001" überschritt erstmals Mach 1 und hielt Mach 1,05 für neun Minuten. Die dimensionslose Mach-Zahl bedeutet die relative Geschwindigkeit eines Objektes zur Schallgeschwindigkeit in Luft. Mach 1 bedeutet die Bewegung mit Schallgeschwindigkeit, Mach 2 mit doppelter Schallgeschwindigkeit.

Jungfernflug der Concorde 1969

Die Maschine mit der absenkbaren Nase wurde gemeinsam von dem französischen Airbus-Vorgänger Sud-Aviation und der British Aircraft Corporation - heute BAE Systems - entwickelt.

Concorde und Stewardessen im Jahr 1967

Zwei Jahre zuvor war das Flugzeug erstmals während der Luftfahrtschau in Le Bourget vorgestellt worden.

Eine Concorde bei einem Testflug

Nach dem Erstflug 1969 begann ein umfangreiches Testprogramm, bevor der Passagierverkehr aufgenommen wurde.

Postkarte mit einer Concorde von 1976

Sieben Jahre später, am 21. Januar 1976, war der erste kommerzielle Start. Die Jungfernflüge der Luftfahrtgesellschaften Air France und British Airways verbanden Paris mit Rio de Janeiro und London mit Bahrein.

Eine Concorde der Air France (r) und eine Maschine gleichen Typs der British Airways (l) nach ihrer Landung auf dem Kennedy Flughafen in New York am 22. November 1977.

1977 nahmen Air France und British Airways den Linienverkehr nach New York auf. Hier sind eine "Concorde" der Air France (r) und eine Maschine gleichen Typs der British Airways (l) nach ihrer Landung auf dem Kennedy Flughafen in New York am 22. November 1977 zu sehen.

Start einer Concorde

Die Maschine mit den dreieckigen Tragflächen flog mit mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit. 1 Schallgeschwindigkeit = 1234,5 Kilometer pro Stunde.

Eine Stewardess serviert in der Concorde Getränke

Die Concorde bot Platz für rund 100 Passagiere, die New York von Paris oder London aus in dreieinhalb Stunden erreichten - und damit nicht einmal halb so viel wie die aktuelle Flugzeit von rund acht Stunden.

Triebwerke einer Concorde

Das Überschallflugzeug wurde vor der Ölkrise konzipiert und verbrauchte extrem viel Kerosin: Die vier Triebwerke schluckten pro Passagier zwischen 14 und 17 Liter pro 100 Kilometer - vier Mal so viel wie ein heutiges Linienflugzeug, das im Schnitt auf vier Liter pro 100 Kilometer kommt.

Blick in das Cockpit einer Concorde

Beim Start einer Concorde wurden 119,4 Dezibel gemessen - das kommt einem Donnerschlag gleich. Ab 110 Dezibel ist für den Menschen die Schmerzgrenze erreicht. Dieses Bild zeigt das Cockpit der "Concorde".

Blick in die Kabine einer Concorde

Passagiere mussten für einen Hin- und Rückflug von Paris nach New York zuletzt 8100 Euro bezahlen. Die Gesamtkosten für den Betrieb durch Air France und British Airways wurden nie genau beziffert - es wird aber von bis zu zehn Milliarden Euro ausgegangen.

Absturz einer Concorde im Jahr 2000

Am 25. Juli 2000 stürzte eine Concorde wenige Minuten nach ihrem Start in Paris ab. Insgesamt 113 Menschen kamen ums Leben, darunter 97 Deutsche. Die Maschine explodierte, nachdem sie beim Start über ein Metallteil raste, das eine Maschine der US-Gesellschaft Continental verloren hatte.

Eine Concorde fliegt am Himmel

Die Katastrophe läutete das Ende der Concorde ein: Am 31. Mai 2003 absolvierte Air France letztmals einen Flug, am 24. Oktober desselben Jahres British Airways.

Technik-Museum im baden-württembergischen Sinsheim

Heute sind die Maschinen unter anderem im Technik-Museum im baden-württembergischen Sinsheim (hier im Bild) sowie in Paris und Toulouse zu sehen.

''X-Plane''

In den USA wird an einem Concorde-Nachfolger geforscht: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa arbeitet zusammen mit dem Rüstungskonzern Lockheed Martin an einem "X-Plane", das vergleichsweise leise sein soll. Der Testflug ist für 2021 geplant.

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