Wulff (links) übernimmt das Amt von Gabriel (rechts)
Nachdem Schröder Bundeskanzler geworden und als Konkurrent in Niedersachsen weggefallen war, feierte Wulff 2003 im dritten Anlauf den angestrebten Wahlsieg. Im Duell mit SPD-Ministerpräsident Sigmar Gabriel gelang es ihm, die CDU zu einem Ergebnis von 48,3 Prozent zu führen. Damit legte Wulff sein Image als ewiger Herausforderer und braver Verlierer ab. Stolz präsentierte er der Öffentlichkeit den Schlüssel zum Amtssitz des Regierungschefs, den er von Gabriel erhalten hatte. Fortan stand er an der Spitze einer schwarz-gelben Koalition.