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1994 haben Union und FDP zwar die Mehrheit, treten aber mit verschiedenen Kandidaten an. Die Liberalen nominieren die bekannte FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher (u.li.). Die Union benennt den Verfassungsrichter Roman Herzog (o.li.), nachdem der umstrittene sächsische Justizminister Steffen Heitmann verzichtet hatte. Die SPD schickt den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau (o.re.) ins Rennen. Für die Grünen/Bündnis 90 kandidiert der ostdeutsche Bürgerrechtler Jens Reich (u.re.). Einen Tag vor der Wahl kommt mit dem Republikaner Hans Hirzel noch ein weiterer Kandidat hinzu. Herzog gewinnt erst im 3. Wahlgang mit 696 Stimmen, Rau bekommt 605. Reich und Hamm-Brücher hatten nach dem 1. beziehungsweise 2. Wahlgang zurückgezogen.
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