Papst Franziskus und Cristina Fernández de Kirchner
Im Vatikan traf Franziskus mit der Präsidentin seines Heimatlandes, Cristina Fernández de Kirchner, zusammen. Sie brachte als Geschenk ein Gefäß zum Trinken von Mate - ein in Argentinien weit verbreitetes Aufgussgetränk - mit. Die Beziehungen zwischen dem Papst und Kirchner gelten als gespannt. Kirchner ist zwar Katholikin, ihr Verhältnis zu dem neuen Kirchenoberhaupt gilt aber als schwierig, unter anderem wegen Differenzen angesichts der Einführung der Homo-Ehe in Argentinien im Jahr 2010. Als Erzbischof von Buenos Aires verurteilte der heutige Papst 2012 überdies ein Gesetz, das es Transsexuellen und Transvestiten in Argentinien erlaubt, sich mit dem von ihnen gewählten Geschlecht amtlich registrieren zu lassen. Hauptgrund für Kirchners Rom-Reise ist die Amtseinführung des neuen Papstes am 19. März.