Bildergalerie: Das Gesicht - eine Ausstellung im Hygienemuseum in Dresden

Bilder

1/11

Ausstellung: Das Gesicht. Eine Spurensuche

Ausstellung Das Gesicht Dresden (Copyright: ŻAK | BRANICKA, Berlin, Rampa, Istanbul and l'etrangère, London )

"Das Gesicht. Eine Spurensuche" ist eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden, die sich mit den emotionalen, kulturellen, technologischen und künstlerischen Bedeutungen des menschlichen Gesichts beschäftigt. Ab 19. August bis 25. Februar ist sie zu sehen. Das Video "My Father Never Touched me like that", ist dort zusehen. Die Künstlerin Joanna Rajkowska setzt sich darin mit der Distanz zu ihrem Vater auseinander.

Ausstellung Das Gesicht Dresden (Copyright: ŻAK | BRANICKA, Berlin, Rampa, Istanbul and l'etrangère, London )

"Das Gesicht. Eine Spurensuche" ist eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden, die sich mit den emotionalen, kulturellen, technologischen und künstlerischen Bedeutungen des menschlichen Gesichts beschäftigt. Ab 19. August bis 25. Februar ist sie zu sehen. Das Video "My Father Never Touched me like that", ist dort zusehen. Die Künstlerin Joanna Rajkowska setzt sich darin mit der Distanz zu ihrem Vater auseinander.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Kann man am Gesicht erkennen, wie ein Mensch wirklich ist? Damit setzt sich die Ausstellung auseinander. Und damit auch mit dem Verbergen des Gesichts, wie auf dieser Fotografie von Leonardo Selvaggio ...

Ausstellung Das Gesicht Dresden

... oder bei dem Kunstwerk "Hanane in einer Burka" von Robert Longo.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Guilleaume-Benjamin Duchenne de Bologne beschäftigte sich bereits um 1856 wissenschaftlich damit, wie sich Emotionen im Gesicht widerspiegeln. Originalfotografien seiner Experimente sind in Dresden zu sehen. Heute gibt es Computerprogramme und Apps zur Erkennung von Gefühlen in der Mimik von Menschen.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Wir sehen überall Gesichter - selbst dort, wo gar keine sind: an Häuserwänden, in Wolkenformen und in unterschiedlichsten Dingen des Alltags. Wenige Anhaltspunkte genügen uns, um darin Augen, Nase und Mund zu erkennen, wie hier auf den Wolkenbildern von Shinseungback Kimyonghun.

Ausstellung Das Gesicht in Dresden

Genau umgekehrt verfahren die Techniken der Gesichtserkennung: Sie lösen menschliche Gesichter in Datenmuster auf, um sie erfassen und identifizieren zu können. Ein Mann lässt sich hier in der Ausstellung von einem Gesichtserkennungssystem erfassen.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Ein Pionier auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Gesichtserkennung war Alphonse Bertillon (1853-1914). Der französische Kriminalist und Anthropolog entwickelter ein System zur Personenidentifizierung. Das Foto zeigt eine Karteikarte seiner Anthropometrischen Registratur.

Ausstellung Das Gesicht Dresden (Bildquelle: Gedenkstätte Museum in der “Runden Ecke” mit dem Museum im Stasi Bunker, Leipzig )

Um Personenerkennung geht es auch beim Schulungsmaterial des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Kopf der Herrenschaufensterfigur "Arthur" aus dem Jahr 1935. Die Werbeindustrie erforscht und prägt Schönheitsideale.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Abbildungen und Kunstwerke von Gesichtern faszinieren, wie hier das Bild "Tupac" von Marc Odenthal. Daneben sind Porträtgemälde aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.

Ausstellung Das Gesicht Dresden

Sogar wenn uns Jahrhunderte von den Abgebildeten trennen, scheint es manchmal so, als könnten wir ihnen unmittelbar in die Augen schauen. Die Idee der individuellen Persönlichkeit entstand mit der Porträtmalerei der Renaissance. Ein Beispiel dafür ist dieses Gemälde von Christoph Amberger aus dem Jahr 1533, das die Augsburger Kaufmannstochter Afra Dettighofer zeigt.

Darstellung: