Bildergalerie: Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht

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Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht

Protagonistinnen der Frauenbewegung

100. Jubiläum der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland: Das Historische Museum Frankfurt würdigt mit seiner Ausstellung "Damenwahl!" vom 30. August 2018 bis zum 20. Januar 2019 die historischen Ereignisse und die mit ihnen verbundenen Vertreterinnen der Frauenbewegung von der Jahrhundertwende an über die Jubiläumsjahre 1918/1919 bis in die Weimarer Republik hinein. Dieses Foto zeigt die ins Bild gesetzten Protagonistinnen der Frauenbewegung, über die Rosalie Braun-Artaria in ihrem Beitrag in der "Gartenlaube" von 1894 ausführlich berichtete. | Bildquelle: AddF

Protagonistinnen der Frauenbewegung

100. Jubiläum der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland: Das Historische Museum Frankfurt würdigt mit seiner Ausstellung "Damenwahl!" vom 30. August 2018 bis zum 20. Januar 2019 die historischen Ereignisse und die mit ihnen verbundenen Vertreterinnen der Frauenbewegung von der Jahrhundertwende an über die Jubiläumsjahre 1918/1919 bis in die Weimarer Republik hinein. Dieses Foto zeigt die ins Bild gesetzten Protagonistinnen der Frauenbewegung, über die Rosalie Braun-Artaria in ihrem Beitrag in der "Gartenlaube" von 1894 ausführlich berichtete.

Werbeplakat von Opel

In der Ausstellung wird sowohl der internationale Kampf um Frauenrechte um 1900 aufgezeigt, als auch der regionalen Geschichte und ihrer Akteurinnen gedacht. Denn Frankfurt war ein ganz wichtiges Zentrum der ersten deutschen Frauenbewegung. Dieses Plakat zeigt die ersten Schritte hin zur Gleichberechtigung: Die Werbung für Opel-Fahrräder von 1898 zeigt die Fahrradfahrerin in moderner Fahrradhose positiv besetzt als "Die Siegerin".

Plakat Frauen-Tag

Mit dem Plakat "Heraus mit dem Frauenwahlrecht. Frauen-Tag-8. März 1914 ... 9 öffentliche Frauen-Versammlungen" warb die proletarische Frauenbewegung für die Teilnahme am Internationalen Frauentag 1914.

Ein Korsett

Die Frauenbewegung setzte sich vehement gegen Damenkorsette ein und prangerte sie als gesundheitsschädlich an.

Reformkleid um 1910

Die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Lebensreformbewegung entstehende Kleidung - hier ein Reformkleid von 1910 - sollte es Frauen hingegen ermöglichen, sich freier zu bewegen und am Arbeitsleben teilzunehmen

Anstecker der Frauenstimmrechtsbewegung

Hier ein Anstecker der Frauenstimmrechtsbewegung.

Krankenschwestern mit Ärzten und Patienten

Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurden die Forderungen der Frauen wieder zurückgestellt; so unterstützte ein Großteil der Frauenbewegung die Kriegsmaschinerie. Mit der fortschreitenden Kriegsentwicklung wurden allerdings zunehmend die Gegnerinnen lauter, Unzufriedenheit mit dem Lebensalltag von Frauen größer und Forderungen wie nach dem Wahlrecht wieder präsent.

Revolutionsplakat am Frankfurter Hauptbahnhof, 1918

Doch dann wird mit der Novemberrevolution 1918 in Deutschland der Weg für die Demokratie und für die politische Gleichstellung von Frauen und Männern frei.

Revolutionsplakat des Frankfurter des Arbeiter- und Soldatenrates 1918

Revolutionsplakat des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrates von 1918: Revolution und Wahlmobilisierung im Winter 1918/1919 nehmen einen großen Raum in der Ausstellung ein.

Wahlplakat ''Eure Kinder brauchen ...''

Mit diesem Plakat informierte und warb der eigens für die Wahlmobilisierung gegründete Ausschuss der Frauenverbände Deutschlands als überparteilicher Verbund der Frauenvereine 1918/19.

Zwei Stapel Wahlzettel von der Wahl am 19. Januar 1919 zur Nationalversammlung und zur Landtagswahl Hessen-Nassau

Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen: Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch des Wilhelminischen Kaiserreichs hatte der Beschluss des Rates der Volksbeauftragten am 12. November 1918 die volle Beteiligung von Frauen am politischen Leben durchgesetzt. Alle Frauen und Männer ab 20 Jahre konnten nun durch gleiche, geheime und direkte Wahl ihre Politiker/innen in die Weimarer Nationalversammlung wählen. Hier sind zwei Stapel Wahlzettel von der Wahl am 19. Januar 1919 zur Nationalversammlung und zur Landtagswahl Hessen-Nassau zu sehen.

Stimmzettel der SPD, mit Scheidemann, Tesch, Quarck, Kirchner u.a.

Hier ein Stimmzettel der SPD, mit Scheidemann, Tesch, Quarck, Kirchner u.a.

Kaffeepause der weiblichen Abgeordneten der Nationalversammlung in Weimar

Auch wird ein Blick auf die weitere Entwicklung genommen: die Etablierung von Politikerinnen in der Weimarer Republik, der Gesellschafts- und Geschlechterrollenwandel sowie die Entwicklungen zur Gleichstellung und Gleichberechtigung in den 1920er-Jahren. Dieses Foto zeigt die weiblichen Abgeordneten der Nationalversammlung in Weimar bei einer Kaffeepause.

Titelbild ''Die Woche''

Ab 1922 stieg der Anteil der Juristinnen, die von ihren männlichen Arbeitskollegen als Konkurrenz wahrgenommen wurden. Dies griff das Titelbild der Zeitschrift "Die Woche" im Juli 1925 auf.

Barrett von Elisabeth Selbert

Hier ist das Barrett der Juristin und Politikerin Elisabeth Selbert zu sehen. Die Aufnahme der Gleichberechtigung als Grundrecht in die bundesdeutsche Verfassung war zum großen Teil ihr Verdienst.

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