Bildergalerie: Klimawandel in Afrika

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UN-Afrika-Atlas

Tschad-See 1972 und 2007.

Von 1972 bis 2007 ist der Tschad-See auf nur noch 20 Prozent seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Früher lag der See am Vier-Ländereck Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger. Heute befindet er sich nur noch auf dem Gebiet des Tschad. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, wird der Tschad-See wohl schon bald der Vergangenheit angehören. (Quelle: UNEP)

Tschad-See 1972 und 2007.

Von 1972 bis 2007 ist der Tschad-See auf nur noch 20 Prozent seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Früher lag der See am Vier-Ländereck Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger. Heute befindet er sich nur noch auf dem Gebiet des Tschad. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, wird der Tschad-See wohl schon bald der Vergangenheit angehören. (Quelle: UNEP)

Rückgang Waldfläche Baban-Rafi-Regenwald zwischen 1976 und 2007.

Im Süden Nigers, an der Grenze zu Nigeria, wuchs die Bevölkerung in den letzten 40 Jahren um mehr als 400 Prozent. Allein im Departement Maradi vergrößerte sich zwischen 1975 und 1996 die Ackerfläche um 26 Prozent - mit fatalen Folgen für den Baban-Rafi-Wald: Die Aufnahmen zeigen den Rückgang der Waldfläche (grün) zwischen 1976 und 2007. (Quelle: UNEP)

Rückgang Gletscher auf dem Kilimandscharo zwischen 1976 und 2007.

Mit seinen 5895 Metern ist der Kilimandscharo im Nordosten Tansanias der höchste Berg Afrikas. Doch der Gletscher des Berges schmilzt dahin. Die Aufnahmen zeigen den Rückgang des Eises von 1976 bis 2007. Die UNEP-Experten gehen davon aus, dass der Gletscher bis zum Jahr 2020 vollständig verschwunden sein wird. (Quelle: UNEP)

Ausdehnung der Stadt Bujumbura in Burundi 1979-2000.

In Burundis Hauptstadt Bujumbura leben etwa 320.000 Menschen. Die Aufnahmen zeigen neben der Ausdehnung der Stadt (rechts unten) von 1979 bis zum Jahr 2000 vor allem die Ausweitung der Ackerflächen (braune Flächen) in diesem Zeitraum und den Rückgang des Waldes. (Quelle: UNEP)

Ausdehnung der Stadt Kairo 1972-2005.

Von Anfang der 70er-Jahre bis heute hat sich die Einwohnerzahl Kairos mehr als verdoppelt - auf etwa 12 Millionen. Die Aufnahmen zeigen die Ausdehnung der Stadt von 1972 bis 2005. Deutlich zu erkennen: Kairo (graue Fläche) wächst nicht nur in die Wüste, sondern auch in das fruchtbare Gebiet des Nildeltas hinein. (Quelle: UNEP)

Ausdehnung der Catoca-Mine in Angola 1990-2006.

In der "Catoca-Mine" in Angola werden Diamanten gewonnen. Die Gewinnung der Diamanten verändert das Gesicht der Provinz Lunda Sul erheblich. Für jeden gewonnen Karat müssen mehr als eine Tonne Erde und Gestein bewegt werden. Die Aufnahmen zeigen die Veränderungen (braune Fläche) von 1990-2006. Auf dem rechten Bild sind im Vordergrund Wolken (weiße Flecken) zu erkennen.(Quelle: UNEP)

Ausdehnung der Stadt Conakry in Guinea 1975-2007.

Ein Viertel der westafrikanischen Mangroven steht in den Küstengebieten Guineas. Mitten hinein wuchert die Hauptstadt Conakry (braune Fläche), wie der Vergleich dieser Aufnahmen von 1975 und 2007 zeigt. (Quelle: UNEP)

Auswirkungen des Diama-Damms im Vergleich 1979 zu 2006.

Aber es gibt auch erfreuliche Veränderungen: Früher drückte sich die Flut rund 150 Kilometer entlang des Senegal-Flusses ins Landesinnere von Senegal und Mauretanien. Das Salzwasser trocknete die Erde aus (gelbe Fläche) und ließ den Pflanzen kaum Raum zum Leben. Durch den Bau des Diama-Damms nahe der Flussmündung konnte eine Umwandlung in fruchtbares Gebiet gelingen, wie ein Vergleich der Aufnahmen aus den Jahren 1979 und 2006 zeigt. (Quelle: UNEP)

Toshka-Projekt in der Wüste Ägyptens.

Sehr umstritten ist das Toshka-Projekt in Ägypten. Mitten in der Wüste sollen landwirtschaftliche Nutzflächen entstehen. Dafür werden aus dem Nasser-See (im linken Bild rechts unten) täglich 25 Millionen Kubikmeter Wasser über einen Kanal in die Wüste geleitet, wo große Seen entstehen (dunkle Flächen im Bild rechts). Die Kosten für das Projekt betragen rund 60 Milliarden Euro. Dabei ist der Erfolg mehr als ungewiss. Große Mengen Wasser verdunsten bei den heißen Wüstentemperaturen. Außerdem werden etwa 10 Prozent des Nilwassers umgeleitet. Das könnte nicht nur zu Konflikten mit anderen Nil-Anrainer-Staaten führen, sondern das bislang fruchtbare Nildelta austrocknen lassen. (Quelle: UNEP)

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