Bildergalerie: Menschen, von denen wir 2015 Abschied nahmen

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Menschen, von denen wir 2015 Abschied nahmen

Der Soziologe Ulrich Beck

Am 1. Januar starb der Soziologe Ulrich Beck im Alter von 70 Jahren. Er gehörte zu den meistzitierten Soziologen der vergangenen Jahrzehnte. Bekannt wurde Beck 1986 mit dem Bestseller "Risikogesellschaft". Als Professor für Soziologie lehrte er lange in München. | Bildquelle: picture alliance / Leonardo Cend

Der Soziologe Ulrich Beck

Am 1. Januar starb der Soziologe Ulrich Beck im Alter von 70 Jahren. Er gehörte zu den meistzitierten Soziologen der vergangenen Jahrzehnte. Bekannt wurde Beck 1986 mit dem Bestseller "Risikogesellschaft". Als Professor für Soziologie lehrte er lange in München.

Anita Ekberg

Ein Bad machte sie weltberühmt: In Fellinis "La Dolce Vita" sprang Anita Ekberg in den Trevi-Brunnen in Rom und verdrehte damit nicht nur Marcello Mastroianni den Kopf. Am 11. Januar ist die schwedische Schauspielerin im Alter vom 83 Jahren gestorben.

König Abdullah (Archivbild)

König Abdullah von Saudi-Arabien starb am 23. Januar. Er war einer der Söhne des Staatsgründerns Abdelasis Ibn Saud. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Er war ungefähr 91 Jahre alt. Im Jahr 2005 wurde er König von Saudi-Arabien.

Udo Lattek

Udo Lattek war mit acht Meistertiteln der erfolgreichsten Trainer der Fußball-Bundesliga. Mit dem FC Bayern gewann er 1974 den Europapokal der Landesmeister und 1979 führte er Borussia Mönchengladbach zum Sieg im UEFA-Pokal. Mit dem FC Barcelona holte er 1982 den Europapokal der Pokalsieger. Am 31. Januar starb er im Alter von 80 Jahren.

Richard von Weizsäcker

In seiner zehnjährigen Amtszeit als Bundespräsident bis 1994 beeinflusste Richard von Weizsäcker mit wegweisenden Reden das politische Klima Deutschlands. In seiner berühmten Rede vom 8. Mai 1985 bezeichnete er das Kriegsende als Tag der Befreiung - auch für die Deutschen. Am 31. Januar starb Richard von Weizsäcker. Er wurde 94 Jahre alt.

Fritz J. Raddatz

Der Literaturkritiker und Autor Fritz J. Raddatz zählte zu den prägenden Akteuren des deutschen Kulturbetriebs. Von 1960 bis 1969 war er stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags. Von 1977 bis 1985 leitete er das Feuilleton der Wochenzeitung "Die Zeit". Er starb am 26. Februar mit 83 Jahren.

Leonard Nimoy - der Darsteller von Mr. Spock - ist tot

Als Halb-Vulkanier Spock in der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" und den "Star-Trek"-Filmen bleibt der US-Amerikaner Leonard Nimoy unvergessen. Er arbeitete auch als Regisseur, Produzent und Fotograf. Mit 83 Jahren starb er am 27. Februar.

Der Architekt Frei Otto

Die Zeltdach-Konstruktion des Münchener Olympiastadions machte ihn berühmt. Am 9. März ist der Architekt Frei Otto im Alter von 89 Jahren gestorben. Hier steht er in der Münchner Pinakothek der Moderne in der Ausstellung über sein Lebenswerk

Karl Moik

Von 1981 bis 2005 moderierte Karl Moik die Volksmusiksendung "Musikantenstadel" in der ARD. Am 26. März ist er im Alter von 76 Jahren gestorben.

Helmut Dietl

Er war der Erfinder von "Monaco Franze" und "Kir Royal" und schuf Kinofilme wie "Schtonk" und "Rossini". Am 30. März 2015 verstarb Helmut Dietl . Er wurde 70 Jahre alt.

Manoel de Oliveira

Seinen letzten Film "O Velho do Restelo" drehte Manoel de Oliveira mit 105. Das Foto zeigt ihn bei den Dreharbeiten zu "Eigenheiten einer jungen Blondine" im Jahr 2008. Am 2. April ist der portugiesische Regisseur gestorben. Er wurde 106 Jahre alt.

Günter Grass

Der Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Nobelpreisträger Günter Grass starb am 13. April im Alter von 87 Jahren. Mit seinem Debütroman "Die Blechtrommel" wurde er gleich international bekannt. Seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Klaus Bednarz

Am 14. April starb Klaus Bednarz. Er war Auslandskorrespondent der ARD und Moderator des Magazins Monitor. Von 1982-83 führte Bednarz durch die Tagesthemen. Er wurde 72 Jahre alt.

Wladyslaw Bartoszewski spricht am 19. April 2015 auf einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Aufstandes im Warschauer Ghetto von 1943.

Polens früherer Außenminister Wladyslaw Bartoszewski sprach noch am 19. April 2015 auf einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Aufstandes im Warschauer Ghetto von 1943. Fünf Tage später starb der Widerstandskämpfer und Bürgerrechtler im Alter von 93 Jahren.

Die Krimiautorin Ruth Rendell

Am 2. Mai starb die britische Krimiautorin Ruth Rendell im Alter von 85 Jahren. In vier Jahrzehnten veröffentlichte sie mehr als 60 Bücher, 20 davon mit ihrer berühmtesten Figur, Inspektor Wexford. Auch unter dem Pseudonym Barbara Vine veröffentlichte sie zahlreiche Bestseller.

Errol Brown

"You Sexy Thing" war wohl sein bekanntester Hit - am 6. Mai ist der Mitgründer und Sänger der Band "Hot Chocolate", Errol Brown, im Alter von 71 Jahren gestorben. Viele der Songs der Band, zu denen "It Started With A Kiss" und "So You Win Again" gehören, schrieb Brown. Er durfte mit seiner Band vor der Hochzeit des britischen Thronfolgers Prinz Charles mit Diana Spencer 1981 sogar im Buckingham-Palast für das Paar auftreten.

B.B. King

Er liebte seine Gitarre "Lucille" noch mehr als die Frauen und er trat bis zuletzt auf. Am 14. Mai starb Bluesmusiker B.B. King mit 89 Jahren.

Elisabeth Wiedemann

Mit ihrer Rolle als Frau Tetzlaff in der WDR-Kultserie "Ein Herz und eine Seele" wurde Elisabeth Wiedemann an der Seite von "Ekel Alfred" berühmt. Am 26. Mai starb sie mit 89 Jahren.

Alfred Neven DuMont

Am 30. Mai starb Alfred Neven DuMont im Alter von 88 Jahren. Als Sproß einer traditionsreichen Kölner Zeitungsdynastie gestaltete er über Jahrzehnte das nach seiner Familie benannte Verlagshaus und die deutsche Medienlandschaft.

Edith Hancke

Edith Hancke, die Berlinerin mit der markanten Stimme, war jahrzehntelang eine Königin des Boulevardtheaters. Am 4. Juni starb die Schauspielerin im Alter von 86.

Pierre Brice in seiner Rolle als Winnetou

Pierre Brice spielte von 1962 bis 1986 in elf Karl-May-Filmen den Apachen-Häuptling Winnetou. Er wurde dadurch zu einem Idol einer ganzen Generation. Der Franzose starb am 6. Juni mit 86 Jahren.

Christopher Lee tot

Er war spezialisiert auf Gruselrollen. Seine Rolle als Dracula machte ihn 1958 weltberühmt. Er spielte aber auch in Kinoerfolgen, wie "Star Wars" und "Herr der Ringe". Mit 93 Jahren starb der Brite Christopher Lee am 7. Juni.

James Last

Mit 86 Jahren stand James Last immer noch auf der Bühne - hier am 26. März 2015 in Hamburg. Am 9. Juni starb er. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Bigbandleader. Sein Durchbruch gelang mit "Non Stop Dancing".

Harry Rowohlt

Harry Rowohlt starb am 15. Juni im Alter von 70 Jahren. Der Sohn des Verlegers Ernst Rowohlt war ein gefragter Übersetzer aus dem Englischen, u.a. übertrug er die Winnie-the-Pooh-Geschichten. Großen Erfolg hatte er auch als Hörbuchsprecher und mit Lesungen. In der ARD-Serie "Lindenstraße" spielte er die Rolle des Penners Harry.

Süleyman Demirel

Am frühen Morgen des 17. Juni starb Süleyman Demirel in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Ankara an Herzversagen und einer Atemwegsinfektion, wie Ärzte der Klinik mitteilten. Er wurde 90 Jahre alt. Demirel war eine der einflussreichsten Personen der türkischen Politik. Zwischen 1993 und 2000 war er Staatspräsident der Türkei, nachdem er in den 1960er- und 1970er-Jahren mehrmals zum Ministerpräsidenten seines Landes ernannt worden war. Zwei dieser Amtszeiten endeten in einem Sturz der Regierung durch Militärputsche.

Alexander Schalck-Golodkowski

Alexander Schalck-Golodkowski starb am 21. Juni im Alter von 82 Jahren: Jahrzehntelang war er zuständig für den bis heute undurchschaubaren Außenhandelsbereich Kommerzielle Koordinierung - ein Firmengeflecht, das sich bis ins westliche Ausland erstreckte. Er brachte dem DDR-Regime über Jahrzehnte Milliardensummen. 1983 handelte er mit dem damaligen CSU-Chef Franz Josef Strauß einen Milliardenkredit in D-Mark für die DDR aus. Das Geschäft bewahrte die DDR vor dem Staatsbankrott. Nach dem Mauerfall wurde er wegen illegaler Waffengeschäfte und Embargovergehen auf Bewährung verurteilt. Das Foto zeigt ihn 1996 im Kriminalgericht Berlin-Moabit.

Gabriele Wohmann

Am 22. Juni starb die Schriftstellerin Gabriele Wohmann (83). Die preisgekrönte Darmstädter Autorin war eine "Meisterin der Kurzgeschichte". Ihre erste Erzählung "Ein unwiderstehlicher Mann" erschien 1957.

Helmuth Lohner

Der österreichische Schauspieler und Theaterregisseur Helmuth Lohner feierte Erfolge an den großen Häusern in München, Berlin und Wien. Bei den Salzburger Festspielen verkörperte er mehrere Jahre lang den "Jedermann". Am 23. Juni starb er im Alter von 82 Jahren.

Omar Sharif

Weltberühmt und verehrt wurde Omar Sharif mit seiner Rolle in "Doktor Schiwago" - der Verfilmung des Romans von Boris Pasternak. Vorher hatte er eine Rolle in "Lawrence von Arabien". Insgesamt wirkte er in über 100 Filmen mit. Er lebte überwiegend in Hotels. Das Foto zeigt ihn im Januar 2011 auf seinem Hotelbalkon in seiner Heimatstadt Kairo während der Proteste auf dem Tahrir-Platz gegen das Regime Hosni Mubaraks. Sharif solidarisierte sich mit der Protestbewegung. Am 10. Juli starb er 83-jährig.

Philipp Mißfelder

Völlig unerwartet starb der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU im Bundestag, Philipp Mißfelder, im Alter von nur 35 Jahren am 13. Juli. Mit 24 Jahren wurde er Vorsitzender der Jungen Union.

Schriftsteller Gerhard Zwerenz

Ebenfalls am 13. Juli starb der Schriftsteller Gerhard Zwerenz mit 90 Jahren. Der gebürtige Sachse gehörte in den 1970er Jahren zu den bekanntesten Autoren der westdeutschen Linken. Er schrieb über 100 Bücher und außerdem für die Magazine "Konkret", "Twen" und "Pardon". Von 1994 bis 1998 saß Zwerenz für die Partei PDS im Bundestag.

Autor E.L. Doctorow

Der US-amerikanische Autor E.L. Doctorow starb am 21. Juli. Er wurde 84 Jahre alt. Er veröffentlichte unter anderem "Ragtime" und "Billy Bathgate". Sein Markenzeichen war es, fiktive Figuren in einen historischen Kontext einzubetten.

Johanna Quandt

Die BMW-Miteigentümerin Johanna Quandt starb am 3. August im Alter von 89 Jahren in Bad Homburg. Begonnen hatte sie als Sekretärin im Büro des Großindustriellen Herbert Quandt. Später heiratete sie ihren Chef und stieg dann zu einer der reichsten Frauen der Welt auf. Als Witwe kontrollierte fast 47 Prozent am Autobauer BMW.

Utta Danella

Utta Danella war eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Weltweit verkaufte sie über 70 Millionen Bücher. Das Foto zeigt sie 1988 mit ihrem Hund, vor ihr ausgebreitet ist ein Teil der Bücher, die sie bis dahin geschrieben hat. Insgesamt schrieb sie 43 Romane der leichteren Art. Danella wurde 95 Jahre als. Sie starb am 11. August.

Max Greger

Der Saxofonist und Bandleader Max Greger war - wie James Last - ein legendärer Musiker der deutschen Nachkriegszeit: Er gehörte zu den Pionieren der Jazz- und Swingmusik und spielte mit Weltstars wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald. Am 15. August starb Max Greger im Alter von 89 Jahren.

Mayer-Vorfelder umarmt Bundestrainer Klinsmann

Gerhard Mayer-Vorfelder war Fußballfunktionär und Politiker. Von 2001 bis 2006 leitete er als Präsident den DFB, ab 2004 gemeinsam mit Theo Zwanziger. Zuvor hatte MV, wie er genannt wurde, von 1975 bis 2000 den VfB Stuttgart geführt. In Baden-Württemberg fungierte er als von 1980 bis bis 1991 als Kultusminister, dann bis 1998 als Finanzminister. Mayer-Vorfelder starb am 17. August im Alter von 82 Jahren.

Egon Bahr

Als Architekt der Ostpolitik hat der SPD-Politiker und enge Willy-Brandt-Vertraute Egon Bahr seinen Platz in den Geschichtsbüchern gefunden. Er verhandelte mit Moskau und Warschau über die Verträge zur Normalisierung der Beziehungen. 1972 wurde er Bundesminister für besondere Aufgaben und unter SPD-Kanzler Helmut Schmidt bis 1976 Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Egon Bahr starb am 19. August mit 93 Jahren.

Dettmar Cramer

Der Fußballtrainer Dettmar Cramer war eine dominierende Figur der Bundesliga. Mit dem FC Bayern München gewann er 1975 und 1976 den Europapokal der Landesmeister. Im Auftrag von DFB und FIFA arbeitete Cramer in rund 90 Ländern als Trainer und Ausbilder. Dettmar Cramer starb am 17. September. Er wurde 90 Jahre alt.

Ellis Kaut (Archivbild 1983)

Ellis Kaut gilt als "Mutter von Pumuckl". Das Foto zeigt sie 1983 mit dem von ihr erfundenen Kobold. Generationen in Europa und sogar in China sind mit Pumuckl groß geworden. Ellis Kaut starb am 24. September im Alter von 94 Jahren.

Hellmuth Karasek

Hellmuth Karasek war Literaturkritiker und Autor. Bis ins hohe Alter ging er auf Lesereise und schrieb weiter. Im Jahr 2013 erschienen zwei Bücher von ihm: "Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe" und "Frauen sind auch nur Männer". Zusammen mit Marcel Reich-Ranicki prägte er das "Literarische Quartett" im ZDF. Er war Theaterkritiker bei der "Zeit" und leitete das Kulturressort des "Spiegel". Am 29. September starb er mit 81.

Henning Mankell

Henning Mankell war der meistgelesene Krimi-Autor der Welt. Er wurde durch seine Geschichten um den Ermittler Kurt Wallander berühmt. Sein politisches Engagement gegen Armut und Analphabetismus in Afrika nahm einen großen Teil seiner Zeit in Anspruch. Der Kontinent war neben Schweden seine Heimat. Viele seiner Bücher handeln von Afrika - wie "Der Chronist der Winde" oder "Das Auge des Leoparden". In der mozambikanischen Hauptstadt Maputo baute er das "Teatro Avenida" auf. Henning Mankell starb am 5. Oktober mit 67 Jahren.

Günter Schabowski

Der berühmte Satz fiel beiläufig, manche dachten an einen Versprecher: Am 9. November 1989 sorgte der damalige SED-Spitzenfunktionär Günter Schabowski für die Öffnung der Grenze. "Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort... unverzüglich", stotterte er auf der Pressekonferenz in Ost-Berlin auf die Frage, ab wann denn die soeben vorgestellte neue DDR-Reiseverordnung gelte, nach der künftig Reisen in den Westen erlaubt sein sollten. Mit 86 Jahren starb er am 1. November.

Hans Mommsen

Der Zeithistoriker Hans Mommsen starb am 5. November mit 85 Jahren. Er wurde mit seiner wissenschaftlichen Aufarbeitung der NS-Zeit bekannt. Der Urenkel des Althistorikers und Nobelpreisträgers Theodor Mommsen lehrte von 1968 bis 1996 an der Ruhr-Universität Bochum.

Ernst Fuchs

Der österreichische Maler Ernst Fuchs war Mitbegründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus". Berühmt wurde er in
den 1960er Jahren mit von religiösen und mythologischen Motiven dominierten Traumlandschaften und Visionen. Er starb am 9. November im Alter von 89 Jahren.

Helmut Schmidt mit Zigarette

Helmut Schmidt - in seine Amtszeit als Bundeskanzler von 1974 bis 1982 fielen Ölkrise, RAF-Terror und Nato-Nachrüstung. Der Hanseat war 32 Jahre Herausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit". In seiner Heimatstadt Hamburg war er auch geliebt und geschätzt wegen seines Einsatzes als Innensenator bei der Hamburger Sturmflut von 1962. Helmut Schmidt starb am 10. November. Er wurde 96 Jahre alt.

André Glucksmann

Ebenfalls am 10. November starb der französische Philosoph André Glucksmann (78). Er war Sohn eines jüdischen Paares, das aus Österreich nach Palästina und dann wieder nach Deutschland ausgewandert war. "Meine Eltern waren Juden, sie waren Kommunisten und sie wollten Hitler - das Problem - vor Ort bekämpfen. Sie sind buchstäblich gegen den Strom geschwommen."

Douglas Tompkins

Der Mitgründer der Modemarken Esprit und The North Face, Douglas Tompkins, starb am 8. Dezember. Der 72-Jährige kam beim Kajakfahren in Chile ums Leben. Der Unternehmer war ein bedeutender Umweltaktivist: Nach dem Verkauf seiner Firmen steckte er sein Vermögen in Projekte zum Erhalt von Ökosystemen.

Kurt Masur

Der Dirigent Kurt Masur stirbt am 19. Dezember im Alter von 88 Jahren. Er wurde berühmt als Gewandhauskapellmeister in Leipzig, Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker und mehrerer anderer großer Orchester.

Ellsworth Kelly

Der US-amerikanische Maler Ellsworth Kelly starb am 27. Dezember in seinem Haus in Spencerton bei New York. Er wurde 92 Jahre alt. Kelly gilt als einer der einflussreichsten Künstler der USA des 20. Jahrhunderts. Er war ein Hauptvertreter des sogenannten "Hard Edge": abstrakte Darstellungen mit klaren Linien und wenigen unvermischten Farben.

"Lemmy" Kilmister im August 2014 auf dem Wacken-Festival

Jan "Lemmy" Kilmister, der Frontmann der britischen Band Motörhead, starb am 29. Dezember im Alter von 70 Jahren. Das Foto zeigt ihn auf dem Wacken-Festival am 1. August 2014.

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