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Die Lautstärke der Fernsehsender in Deutschland soll angeglichen werden. Zur Internationalen Funkausstellung 2012, die Ende August stattfindet, sollen die öffentlich-rechtlichen und die privaten Sender in einer einheitlichen Lautstärke senden, teile der WDR mit, der derzeit den Vorsitz der ARD hat.
[Bildunterschrift: Innerhalb und zwischen den Programmen gibt es bislang oft Lautstärkesprünge ]
Für die Zuschauer bedeutet dies, dass der Griff zur Fernbedienung künftig weitaus seltener erfolgen muss, um Lautstärkensprünge auszugleichen. Bislang gibt es sowohl zwischen einzelnen Programmen Lautstärkeunterscheide als auch im Programmablauf selber. So werden teilweise etwa Werbeblöcke lauter ausgespielt als das sie umgebende Programm. Dramaturgisch gewollte Lautstärkesprünge - etwa in Spielfilmen - wird es aber auch in Zukunft natürlich geben.
Möglich wird diese Harmonisierung durch die Anwendung einer neuen internationalen Empfehlung der EBU (European Broadcasting Union) zur so genannten Lautheitsmessung und -aussteuerung. Dabei geht es - vereinfacht gesagt - um die Frage, wie die Spitzenpegel bei der Lautstärke technisch gemessen und begrenzt werden.
"Gemeinsam haben wir durch den technischen Fortschritt erstmalig eine realistische Chance, ein bereits seit vielen Jahren bestehendes und bekanntes Problem im Sinne unserer Zuschauer zu lösen", so der Vorsitzende der Produktions- und Technik-Kommission ARD/ZDF, Heinz-Joachim Weber. ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky sagte dazu: "Diese Harmonisierung ist ein sehr gutes Ergebnis im Interesse aller Fernsehzuschauer. Die von vielen als unangenehm empfundenen Lautheitsunterschiede gehören damit bald der Vergangenheit an."
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