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Lady Gaga bleibt bei den MTV Europe Music Awards unschlagbar: Die US-Popsängerin wurde diesmal mit gleich vier Preisen ausgezeichnet: als beste Künstlerin, für den besten Song, das beste Video ("Born This Way") sowie mit den "Biggest Fan Award".
Sie bedankte sich auf ihre Art: Das Gesicht verdeckt von einer Art großer Blechschüssel, den Körper in wagenradgroße Stoffkreise gehüllt, nahm sie den ersten Preis entgegen. Ihren Auftritt absolvierte sie auf einer Mond-Skulptur und zeigte am Ende reichlich Po.
Versöhnlich endete eine aufreibende Woche für Teenie-Star Justin Bieber: Er konnte gleich zwei der wichtigsten Preise als bester Künstler und bester Popstar nach Hause nehmen. "Ihr seid der Grund, warum ich heute auf der Bühne stehe", rief der 17-Jährige seinen Fans zu. Dann bekräftigte er erneut, alle Gerüchte über eine ungewollte Vaterschaft seien "Schrott".
Ebenso wie Bieber konnte auch der Hawaiianer Bruno Mars zwei Preise entgegennehmen: Er wurde als bester Newcomer und als bester von MTV besonders unterstützter Act gewählt. Die Rockband Thirty Seconds To Mars wurde als beste Alternative Band und für den besten Auftritt in der MTV Show "World Stage" ausgezeichnet. Bester Hip-Hopper wurde wieder einmal Eminem, bester Live-Act Katy Perry und beste Rockband Linkin Park.
Mit einer kleinen Enttäuschung dagegen endete die Verleihung für Lena Meyer-Landrut. Zwar konnte die 20-jährige Eurovision-Song-Contest-Siegerin von 2010 die britische Soul-Diva Adele schon vorher beim Rennen um den "Best European Act" abhängen, beim "World Wide Act" aber siegte dann die südkoreanische Band Big Bang - diese setzte sich in der Online-Abstimmung auch gegen Britney Spears durch.
Brian May und Roger Taylor von Queen erhielten den "Global Icon Award". Die legendäre Gruppe habe "mein Leben verändert", sagte Laudatorin Katy Perry. "Das Vermächtnis von Freddy Mercury hat sich für immer bei 200 Grad im Himmel eingebrannt".
Die MTV-Show fand erstmals in Belfast statt. Live-Auftritte gab es von Lady Gaga, Bieber, Mars, Coldplay, den Red Hot Chili Peppers, Snow Patrol, U2, Paul McCartney, Take That, Beyoncé und Jay-Z.
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