Klarinettist Hugo Strasser | Bildquelle: picture alliance / eventpress/mp

Trauer um Hugo Strasser Die Klarinette ist verstummt

Stand: 17.03.2016 20:13 Uhr

Als Klarinettist und Bandleader seines Tanzorchesters hat Hugo Strasser Weltruhm erworben. Millionen Menschen tanzten zum "Strasser-Sound". Bis zuletzt stand die Swing-Legende auf der Bühne. Nun starb Strasser im Alter von 93 Jahren.

Der Klarinettist Hugo Strasser ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Das bestätigte Max Greger junior, der ebenso wie sein erst im vergangenen Jahr gestorbener Vater Max Greger zusammen mit Strasser auf der Bühne gestanden hatte.

Strasser galt als Swing-Legende und feierte mit seinem "Strasser-Sound" große Erfolge. Der als "Klarinetten-Hugo" bekannte Musiker, trat bis zuletzt öffentlich auf und leitete bei den Auftritten seiner Band mit Ansagen durch das Programm.

Paul Kuhn, Max Greger und Hugo Strasser | Bildquelle: picture-alliance/ ZB
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Als Swing-Legenden standen sie gemeinsam auf der Bühne: Paul Kuhn, Max Greger und Hugo Strasser (v.l.n.r.).

1955 gründete er sein Tanzorchester

Mehr als 70 Jahre stand Strasser auf der Bühne, vor allem als Bandleader mit seiner 1955 gegründeten Bigband, die sich schnell einen Ruf als eines der besten Tanzorchester der Welt erwarb. Vor allem bei großen Bällen und Tanzturnieren spielte seine Band, deren Zusammensetzung sich in mehr als 50 Jahren nur wenig änderte. Aber auch im Fernsehen trat er regelmäßig vor einem Millionenpublikum auf.

Klarinettist und Bandleader Hugo Strasser gestorben
tagesschau 20:00 Uhr, 17.03.2016, Jessica Lepke, BR

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Strasser komponierte und arrangierte viele der Titel, mit denen er auftrat. Seine Schallplatten und CDs waren populär und verkauften sich teilweise glänzend. Seine Komposition "Lonely Trumpet" wurde ein Welterfolg. Seine bald schon legendäre "Tanzplatte des Jahres" erreichte zeitweise Verkaufszahlen von bis zu 300.000 Stück pro Jahr.

Der in München geborene Strasser konzentrierte sich während seines Studiums auf die Klarinette und fand in Benny Goodmann sein Vorbild. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er zunächst in Clubs der US-Armee auf und spielte unter anderem an der Seite seines Freundes Max Greger. Nach Gründung seines eigenen Orchesters spezialisierte er sich auf Melodien "im strikten Tanzrhythmus" und erwarb sich damit Weltruhm.

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