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29.05.2012

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Kultur
Grammy-Verleihung: Britische Sängerin Adele räumt ab
Verleihung in Los Angeles

Adele räumt bei den Grammys ab

Die britische Sängerin Adele hat bei der Grammy-Verleihung, der wichtigsten Auszeichnung der Musikindustrie, in Los Angeles in sechs Kategorien gewonnen. Die Grammy-Jury kürte Adeles Hit "Rolling in the Deep" zur besten Single des Jahres 2011, nachdem das Lied bereits als bester Song und als bestes Kurz-Musikvideo ausgezeichnet worden war.

Außerdem erhielt die 23-Jährige mit ihrem Lied "Someone Like You" den Grammy für die beste Sololeistung eines Popkünstlers. Mit ihrer Platte "21" sahnte sie in der Kategorie "Aufnahme des Jahres" und "Platte des Jahres" ab.

Fünf Grammophone für die Foo Fighters

Die zweiten Sieger des Abends waren die Foo Fighters, die fünf Grammophone mit nach Hause nahmen. Dabei waren die Kategorien "Bestes Rockalbum" für "Wasting Light" und "Bester Rocksong", der nach Meinung der Jury der Titel "Walk" war. Außerdem bekam die Band aus Seattle um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl noch die kleinen goldenen Grammophone für die "Beste Rockdarbietung" und die "Beste Hardrockdarbietung". Und das Video zu "Back And Forth" wurde als bestes langes Musikvideo geehrt.

Die US-Folkband Bon Iver wurde als musikalische Neuentdeckung des Jahres ausgezeichnet. Den Preis nahm Bandgründer Justin Vernon entgegen, der sich in Interviews immer wieder kritisch über die Grammys geäußert hatte. In seiner Dankesrede mahnte Vernon, dass die Musik selbst und nicht die Auszeichnungen im Vordergrund stehen müsse.

Nate Mendel, Dave Grohl und Taylor Hawkins von den Foo Fighters nehmen ihren Preis entgegen.  (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Nate Mendel, Dave Grohl und Taylor Hawkins von den Foo Fighters bekamen fünf Grammophone. ]

Kein Preise für die Nominierten aus Deutschland

Komplett leer gingen hingegen die Deutschen aus - trotz fast einem halben Dutzend Nominierungen. Claudio Abbados Rachmaninow-Einspielung mit dem Mahler Chamber Orchestra gewann ebenso wenig wie das Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester unter Marek Janowski, das mit drei Symphonien von Hans Werner Henze ins Rennen gegangen war.

Begonnen hatte die Gala mit einem Gebet für Whitney Houston. "Wir haben einen Tod in unserer Familie", hatte Gastgeber LL Cool J gesagt: "Und der einzig richtige Weg, solch einen Abend zu beginnen, ist ein Gebet. Ein Gebet für jemanden, den wir lieben: Unsere Schwester Whitney Houston". Anschließend stimmte der 44-Jährige ein Vaterunser auf Houston an.

Stand: 13.02.2012 07:01 Uhr

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