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George Clooney, Jodie Foster, Christoph Waltz - Dutzende hochkarätige Filmstars finden sich von heute an auf dem Lido in Venedig zum ältesten aller Filmfeste ein. Clooney eröffnet das Festival mit seinem jüngsten Film "The Ides of March" ("Die Iden des März"), in dem auch Philip Seymour Hoffman und Marisa Tomei mitspielen.
[Bildunterschrift: George Clooney wird das älteste Filmfest der Welt mit seinem vierten Werk als Regisseur eröffnen. ]
Clooney konkurriert bei der internationalen Filmschau mit 23 weiteren Regisseuren um den Goldenen Löwen, unter ihnen der französisch-polnische Filmemacher Roman Polanski. Polanski verfilmte das Bühnenstück "Der Gott des Gemetzels" der französischen Autorin Yasmina Reza mit gleich drei Oscar-Preisträgern: dem Österreicher Christoph Waltz, der britische Schauspielerin Kate Winslet und dem US-Star Jodie Foster.
Winslet wird in Venedig in einem weiteren Film zu sehen sein, der aber außer Konkurrenz läuft: In "Contagion" von US-Regie-Star Steven Soderbergh spielt sie neben Gwyneth Paltrow, Matt Damon, Jude Law und Marion Cotillard. Der kanadische Starregisseur David Cronenberg tritt mit einem Film über Sigmund Freud im Wettbewerb an; für "eine gefährliche Methode" holte er unter anderem Keira Knightley, Viggo Mortensen und Vincent Cassel vor die Kamera.
Daneben sind eine deutsch-israelische Koproduktion von Eran Kolirin und der neue Film der iranisch-stämmigen Regisseurin Marjane Satrapi am Start, der vom Studio Babelsberg mitproduziert wurde. Einen der Beiträge wollen die Organisatoren als Überraschungsfilm erst noch ankündigen.
Neben Soderbergh zeigt auch US-Popstar Madonna einen Film außer Konkurrenz. In "W.E." geht es um die Liebesgeschichte des britischen Königs Edward VIII. mit der Bürgerlichen Wallis Simpson, für die er auf den Thron verzichtete. Die Festivaljury wird von dem US-Filmemacher Darren Aronofsky, dem Regisseur des Oscar-Erfolgs "Black Swan", geleitet.
Das Filmfest in Venedig gilt als ältestes Filmfestival der Welt, das noch immer an seinem Ursprungsort stattfindet. Es wurde 1932 gegründet und zählt wie Cannes und Berlin zu den A-Festivals - aus Sicht der Filmbranche also zur Oberklasse der internationalen Wettbewerbe. Hauptpreis ist der "Goldene Löwe", eine Figur, die wie die "Goldene Palme" in Cannes und der "Goldene Bär" in Berlin an das Stadtwappen angelehnt ist.
Aus den 30er-Jahren stammt auch noch der Filmpalast, in dem das große Kino stattfindet. Er sollte längst durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Der Baubeginn war für 2009 geplant, 73 Millionen Euro sind weg und das Erdloch wurde für das Star-Event mit einem schneeweißen Tuch einer Kunst-Installation gleich abgedeckt. Angeblich sei im Boden Asbest gefunden worden.
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