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Emmy-Vergabe in Los Angeles
Dreifache Ehre für US-Spionageserie "Homeland"
Überraschung bei den Emmy Awards: Die US-Fernsehserie "Homeland" hat die erfolgsverwöhnte TV-Reihe "Mad Men" entthront. Die Spionageserie wurde in Los Angeles nicht nur zum besten Drama gekürt, zudem gewannen die Schauspieler Claire Danes und Damian Lewis die Trophäen als beste Hauptdarsteller in einem Drama. In der Serie geht es um eine CIA-Agentin, die einem angeblichen Doppelagenten auf die Spur kommen will. Auch für Drehbuch und Besetzung gab es einen Emmy.
Beste Komödie wurde zum dritten Mal in Folge "Modern Family", bester Spielfilm "Game Change" über die einstige republikanische Anwärterin auf die US-Vizepräsidentschaft, Sarah Palin. Hollywoodstar Julianne Moore erhielt für ihre Darstellung Palins ihren ersten Emmy. Ihr Kollege Kevin Costner gewann als Darsteller in dem Spielfilm "Hatfield & McCoys".
Die TV-Reihe "Mad Men" um eine Werbeagentur in den 1960er-Jahren war in insgesamt 17 Kategorien nominiert gewesen; sie ging dieses Mal komplett leer aus.
"Homeland" räumt drei Emmys ab
W. Stuflesser, ARD Los Angeles
24.09.2012 09:50 Uhr
Neben "Homeland" und "Mad Men" waren noch vier weitere Serien nominiert: In "Boardwalk Empire" geht es um die Gangster in Atlantik City zur Zeit des Alkoholverbots. "Breaking Bad" schildert das Leben eines Chemielehrers, der zum Drogenbaron wird. "Downton Abbey" beschreibt das Leben einer Aristokratenfamilie in England und in "Game of Thrones" geht es um Herrscher in einer Fantasywelt. Bis auf "Homeland" werden alle Serien auch in Deutschland ausgestrahlt.
Stand: 24.09.2012 07:08 Uhr
