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[Bildunterschrift: Theo Angelopoulos 1998 bei der Verleihung der Goldenen Palme in Cannes ]
Der griechische Star-Regisseur Theodoros Angelopoulos ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Er erlag in einem Krankenhaus bei Piräus den Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film ereignet hatte.
Angelopoulos galt für viele Griechen als der "Blick Griechenlands", hauptsächlich wegen seiner Trilogie über die jüngere Geschichte des Landes, ausgehend von der Machtübernahme des Diktators Ioannis Metaxas im Oktober 1935.
Angelopoulos feierte auch international zahlreiche Erfolge. Sein frühes Werk "Die Wanderschauspieler" erhielt Auszeichnungen in Großbritannien, Japan und Brüssel, die italienische Filmkritiker-Vereinigung würdigte ihn sogar als "Besten Film des Jahrzehnts". Als besonderes Markenzeichen des Regisseurs gelten seine langen, extrem ruhigen Einstellungen.
1980 wurde Angelopoulos für "Der Große Alexander" bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen geehrt. 1998 verlieh ihm die Jury des Filmfestivals in Cannes für "Ewigkeit und ein Tag" die Goldene Palme. Die Hauptrolle in dem Film, der sich mit dem Altern und dem Sterben auseinandersetzt, spielte der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz. Zu den weiteren bekannten Werken des Regisseurs zählen "Landschaft im Nebel", "Der Blick des Odysseus" und "Reise nach Kythera".
Zuletzt arbeitete Angelopoulos an dem Film "Das andere Meer", der den Verlust des Glaubens an eine bessere Welt thematisiert. Bei den Dreharbeiten wurde er beim Überqueren einer Straße von einem Motorrad erfasst und tödlich verletzt.
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