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Klimagipfel Paris | Bildquelle: dpa

Liveblog zum Gipfel in Paris Weniger Aktivisten wegen Terrorangst

Stand: 02.12.2015 13:38 Uhr

Beim Klimagipfel geht es jetzt ins Detail +++ Weniger Aktivisten wegen Terrorangst +++ Twittern statt Zigarette +++ Gekaperte Werbeanzeigen +++ Demonstrationsverbot +++ Ohne Afrika geht es nicht +++ Alles rund um die 21. UN-Klimakonferenz. Von Julia Kuttner.

Ende des heutigen Liveblogs

01.12.2015 22:00 Uhr

Der zweite Tag der UN-Klimakonferenz in Paris ist vorbei und wir beenden für heute unseren Liveblog. Am Mittwoch verhandeln die Unterhändler weiter. Aktuelle Entwicklungen und Hintergründiges lesen Sie ab dem Vormittag in einem aktuellen Liveblog.

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Impressionen vom zweiten Tag der UN-Konferenz

01.12.2015 19:59 Uhr

Eindrücke vom zweiten Tag des Klimagipfels zeigt das UN-Klimasekretariat auf Twitter. Mehr Fotos gibt es auf den zugehörigen Instagram- und Flickr-Accounts.

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01.12.2015 19:28 Uhr

Wie bewegen wir uns von Ort zu Ort, woher kommt unser Strom und woher unsere Lebensmittel, wie heizen wir? Die Entscheidungen haben große Bedeutung für den Klimaschutz. Das soll im Rahmen der Kampagne "Zusammen ist es Klimaschutz" eine Videoprojektion auf dem Gebäude der Deutschen Botschaft in Paris veranschaulichen.

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Welternährungsprogramm sieht mehr Hunger durch Klimawechsel

01.12.2015 17:56 Uhr

Ohne deutliche Begrenzung der Erderwärmung sind Regionen weltweit von zunehmender Lebensmittelknappheit bedroht. "Wir müssen jetzt handeln und dies in den kommenden Jahren fortsetzen", sagte Ertharin Cousin vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen am Rande der Pariser Klimaverhandlungen.

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Blick ins Pressezentrum

01.12.2015 17:51 Uhr

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Advent im deutschen Pavillon

01.12.2015 16:30 Uhr

Eine Bienenwachskerze für ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung am Deutschen Pavillon auf dem Klimagipfel-Gelände bei Paris.

Eine Bienenwachskerze für ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung am Deutschen Pavillon auf dem Klimagipfel-Gelände bei Paris.

Foto: ARD-Reporter

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Obama: Erde braucht Klimaabkommen

01.12.2015 16:11 Uhr

Die Erde braucht nach Ansicht des US-Präsidenten Barack Obama ein dauerhaftes Klimaabkommen. Es müsse gleichzeitig die Wirtschaft ankurbeln und die Umwelt schützen, sagte er in der französischen Hauptstadt. "Wir brauchen ein Abkommen von Paris." Ein erfolgreiches Abkommen müsse eine rechtliche Bindung enthalten, um sicherzustellen, dass Staaten sich an ihre Verpflichtungen zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid hielten, sagte Obama. Der Kampf gegen Erderwärmung und steigende Meeresspiegel sei ein Gebot, es müsse jetzt angegangen werden.

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Demonstrationsverbot in Paris

01.12.2015 16:07 Uhr

In Paris gilt für die gesamte Dauer der Klimakonferenz ein weitgehendes Demonstrationsverbot. Das gab die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt bekannt. Bis einschließlich 13. Dezember seien jegliche Demonstrationen auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées und in seiner Umgebung untersagt. Verboten seien außerdem Demonstrationen in den Gemeinden rings um den Konferenzort Le Bourget bei Paris. Außerdem könnten weitere Demonstrationsverbote verhängt werden, um "die öffentliche Ordnung und die Sicherheit von Personen zu garantieren", erklärte die Polizeipräfektur. Nach den Anschlägen von Paris am 13. November hatte die Präfektur bereits für den gesamten Großraum Paris ein Demonstrationsverbot erlassen. Davon betroffen war insbesondere eine geplante Großdemonstration gegen den Klimawandel am vergangenen Sonntag in Paris.

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Ladekabel überflüssig

01.12.2015 15:22 Uhr

Bei der Klimakonferenz kann man technisches Equipment auch ohne Strom aus der Steckdose ausladen - mit Muskelkraft.

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Gedenken an die Terroropfer von Paris

01.12.2015 15:12 Uhr

"Vive la France!" - "Es lebe Frankreich!" sagte US-Präsident Barack Obama am Ende seiner Pressekonferenz beim Klimagipfel.

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Reichen zwei Grad?

01.12.2015 14:57 Uhr

Ein neues Klimaschutzabkommen soll die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzen. Besser wären anderthalb Grad, meint Saleemul Huq aus Bangladesch.

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Twittern statt rauchen

01.12.2015 14:51 Uhr

Das "Paris Protokoll" begleitet Insider bei der Klimakonferenz. Einer von ihnen ist Saleemul Huq.

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Botschaft an die Klimakonferenz

01.12.2015 14:48 Uhr

Christiana Figueres, UN-Klimachefin, zeigt auf ihrem Twitter-Account ein Video von weltweiten Kundgebungen zum Klimagipfel.

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Prinz Charles wirbt für besseren Schutz der Wälder

01.12.2015 14:37 Uhr

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat eindringlich für einen besseren Schutz der Wälder geworben. "Da all der Horror einer selbst nur zwei Grad wärmeren Welt weh tun wird - und das wird er -, werden wir viel mehr Wald brauchen", sagte er. Ein leichter Rückgang der Abforstungsrate reiche dazu nicht aus. Seit 1950 habe die Welt mehr als 500 Millionen Hektar Regenwald verloren, betonte Charles, der sich seit langem für den Umweltschutz stark macht.

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Harte Verhandlungsarbeit

01.12.2015 14:28 Uhr

Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte den Unterhändlern im Konferenzzentrum in Le Bourget bei Paris: "Sie starten jetzt mit der fundamentalen Arbeit." Nun sei es nötig, substanzielle Fortschritte zu erzielen und damit das von den Staats- und Regierungschefs erteilte Verhandlungsmandat zu erfüllen. Der Weltklimagipfel soll bis zum 11. Dezember ein Nachfolgeabkommen für das 1997 geschlossene Kyoto-Protokoll aushandeln, mit dem der Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius gegenüber dem Beginn der Industrialisierung begrenzt werden soll.

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Deutschland und Frankreich wollen Öko-Energien in Afrika fördern

01.12.2015 14:25 Uhr

Deutschland und Frankreich wollen erneuerbare Energien in Afrika stärker fördern. Der französische Präsident François Hollande kündigte während der Klimakonferenz an, sein Land werde für die Zeit von 2016 bis 2020 zwei Milliarden Euro bereitstellen. Das sei doppelt so viel wie in den vergangenen fünf Jahren, teilte der Élyséepalast nach einem Treffen Hollandes mit zwölf afrikanischen Staatschefs an. Das deutsche Entwicklungsministerium will bis 2020 drei Milliarden Euro bereitstellen.

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Nachrichten aus der Zukunft - wenn die Klimakonferenz scheitert

01.12.2015 13:48 Uhr

Vertrocknete Böden, Mückeninvasionen, steigende Meeresspiegel: Welche Meldungen könnten die Deutschen in 500 Jahren erwarten? Der SWR zappt sich durch die Nachrichten der Zukunft.

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Smog in Peking

01.12.2015 13:33 Uhr

Während in Paris über den Klimaschutz verhandelt wird, bekommt Peking die unmittelbaren Auswirkungen von Emissionen zu spüren. Eine bedrohliche, schmutzige Dunstwolke verdunkelte die chinesische Hauptstadt. Es war der schlimmste Smog in diesem Jahr in Peking.

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Fasten gegen den Hunger

01.12.2015 13:24 Uhr

Klimawandel sorgt für Hunger - darauf machen Aktivisten bei der Klimakonferenz aufmerksam

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Weniger Aktivisten aus Angst vor Terror

01.12.2015 12:53 Uhr

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Die Zukunft der Erde

01.12.2015 11:55 Uhr

Unser Planet ist vor Jahrmillionen entstanden. Zerstören wir ihn durch Klimawandel und Ressourcenverschwendung in wenigen Jahrhunderten? Der SWR hat dazu ein Multimedia-Dossier erstellt.

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Großer Andrang beim Gipfel

01.12.2015 11:48 Uhr

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Werbeanzeigen gekapert

01.12.2015 10:37 Uhr

Dort, wo sonst Werbung für Fast Food oder Handtaschen gemacht wird, haben Aktivisten in Paris markenkritische Plakate aufgehängt. 80 Künstler aus 19 Ländern haben sich an der Aktion der Gruppe "Brandalism" beteiligt.

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Ohne Afrika geht es nicht

01.12.2015 10:04 Uhr

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon betont, dass der afrikanische Kontinent bei den Verhandlungen eine große Rolle spielen muss.

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Auf dem Weg zum Tagungsort

01.12.2015 09:53 Uhr

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"Brutale Verhandlungen stehen bevor"

01.12.2015 09:52 Uhr

Nach dem symbolträchtigen Auftakt mit mehr als 150 Staats- und Regierungschefs geht es bei der Pariser UN-Klimakonferenz nun an die eigentlichen Verhandlungen. Die Vertreter von 195 Ländern und der EU sprechen über den Textentwurf für ein Klimaabkommen, das den Ausstoß von Treibhausgasen begrenzen und so die Erderwärmung eindämmen soll. Tim Gore von Oxfam meint dazu: "Jetzt geht es ans Eingemachte, und brutale Verhandlungen stehen bevor, denn es geht um Menschenleben."

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