Dossier
Klima weltweit
Von Kenia nach Tuvalu
Der Klimawandel ist inzwischen weltweit spürbar: Es sind die schmelzenden Gletscher in den Alpen, der steigende Meeresspiegel im Südseeparadies Tuvalu oder der Hunger in Afrika. Und es sind nicht die reichen Länder, die die Hauptmasse der Treibhausgase in die Luft blasen, die besonders getroffen werden - es sind die Ärmsten der Armen, die leiden. Die ARD-Korrespondenten aus Hörfunk und Fernsehen berichten.
Klimaschutz in Indien
Es ist ein schwieriger Spagat für Indien: Einerseits ist das Land einer der größten Treibhausgas-Produzenten der Welt und muss mehr für den Klimaschutz tun, andererseits soll die wirtschaftliche Entwicklung nicht darunter leiden. Das Dilemma kann man gut bei den Töpfern von Uttam Nadar sehen. Jürgen Webermann war dort. [mehr]
Japanische Stadt ist Musterbeispiel
In Japan steigt der CO2-Ausstoß, in Kyoto sinkt er - die "Heimatstadt des Protokolls" ist ein Musterbeispiel für gelebten Klimaschutz. Banker kommen mit Elektro-Dienstmopeds zur Arbeit und die Müllfahrzeuge und Linienbusse fahren mit Biodiesel aus altem Frittierfett. Mario Schmidt berichtet aus der ökobewussten Stadt. [video]
Klimawandel in Nigeria
Lagos ist die am dichtesten bevölkerte Stadt Nigerias. Mehr als zehn Millionen Menschen leben hier - teilweise direkt am Wasser. Schon jetzt leidet die Stadt unter dem Klimawandel. Das miserable Abwassernetz könnte der Stadt eines Tages eine Katastrophe bescheren. Marc Dugge berichtet. [mehr]
Klimawandel in Nepal
Anfang Dezember tagte Nepals Kabinett am Fuße des Mount Everest, um auf die schmelzenden Gletscher aufmerksam zu machen. Bis jetzt speisen sie noch den Fluss Ganges, Indiens Lebensader. Ohne sie wird der Fluss nicht mehr genug Wasser für die schnell wachsende Bevölkerung haben. Jürgen Webermann berichtet. [mehr]
Klimawandel am Amazonas
Der Regenwald hat seinen Namen von den häufigen und heftigen Regenschauern, die sein einzigartiges Ökosystem am Leben halten. Doch was passiert, wenn dem Regenwald der Regen ausgeht? Die Folgen sind zu besichtigen im größten Regenwald des Erdballs: dem Amazonasbecken. Thomas Aders berichtet. [video]
Tschechiens Antwort auf den Klimawandel
In Tschechien ist in puncto Atomkraft alles anders: Das Atomkraftwerk Temelin genießt Kult-Status und eine junge Studentin kann sich nichts Spannenderes vorstellen, als in einem Reaktor zu arbeiten. Das hat nicht nur mit der cleveren PR-Arbeit eines Energiekonzerns zu tun. Christina Janssen berichtet. [mehr]
Folgen des Klimawandels für Winzer
Französische Winzer sehen sich durch den Klimawandel in ihrer Existenz bedroht. "Der Himmel fällt uns auf den Kopf", klagen sie. Die wachsende Trockenheit erschwert den Weinanbau. Die besseren Tropfen könnten bald aus Großbritannien kommen. Angela Ulrich über die Ängste der Winzer. [mehr]
Klimawandel in Bangladesh
"Wenn man sein Haus durch ein Feuer verliert, ist das Land noch da. Wenn man sein Haus durch das Wasser verliert, hat nichts mehr", berichtet Mohammed. So wie ihm hat der Fluss Jamuna in den letzten Jahren Zehntausenden Menschen die Lebensgrundlage geraubt. Kai Küstner berichtet aus Bangladesch. [mehr]
Alternative Regenwaldnutzung in Brasilien
In einigen Fällen funktioniert sie schon: die "sanfte Abholzung", die dem Wald genug Zeit gibt, sich wieder zu regenerieren. Wesentlich häufiger wird aber rücksichtloser Kahlschlag betrieben, denn noch rechnet sich für die Bevölkerung eine nachhaltige Bewirtschaftung nicht. Gottfried Stein berichtet. [mehr]
Klimawandel weltweit
Die thailändische Urlaubsinsel Ko Phi Phi ist nicht nur bei Touristen berühmt für ihre Korallenriffe. Doch durch den Klimawandel ist dieses einzigartige Ökosystem bedroht. Die Riffe sterben ab - und das könnte auch für die Menschen dort existenzielle Folgen haben. Philipp Abresch berichtet. [video]