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Die Polizei in Kopenhagen hat eine Gruppe Demonstranten abgewehrt, die auf den Tagungsort der Klimakonferenz vordringen wollte. Die dänischen Beamten setzten Hunde, Pfefferspray und Tränengas gegen die Protestler ein, als diese über den Zaun um das Messezentrum Bella Center klettern wollten. Ein Polizeisprecher sagte: "Die Demonstranten kommen da nicht rein. Das steht so fest wie Granit."
Zahlreiche Personen wurden festgenommen. Die genauen Zahlen sind unklar, die Angaben schwanken derzeit noch zwischen 100 und mehr als 200 Festnahmen.
Friedlich verlief dagegen der angemeldete und legale Haupt-Demonstrationszug der Organisation "Climate Justice Action" von einer nahe gelegenen Metrostation zum Klimagipfel. Augenzeugen berichteten, dass die bis zu 3000 Teilnehmer mit dem Motto "Reclaim Power" ("Verlangt die Macht zurück") vor allem wegen des großen Presseaufgebots vor ihnen nur langsam vorwärtskamen. Die Verantwortlichen bekräftigten ihren Willen zu "zivilem Ungehorsam mit friedlichen Mitteln".
Seit der ersten Demonstration zur Klimakonferenz am vergangenen Samstag wurden gut 1500 Teilnehmer festgenommen, die meisten von ihnen offenbar "vorbeugend" und ohne konkrete Verdachtsmomente. 350 von ihnen sind Deutsche, darunter auch der deutsche Sprecher des Bündnisses "Climate Justice Action", Tadzio Müller.
Nach Informationen von tagesschau.de war er bereits gestern, am Tag vor der Demonstration, beim Verlassen des Konferenzgeländes von Polizisten in Zivil festgenommen worden. Nach Angaben der dänischen Polizei wird ihm vorgeworfen, vor der Konferenz zu Gewaltanwendung und Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgerufen zu haben.
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