Chatprotokoll

tagesschau-Chat Detlev H. Krüger, Virologe und Charité-Professor

Stand: 29.04.2009 18:10 Uhr

Transkript des Tagesschau.de-Chat mit Detlev H. Krüger am 29.04.2009

Moderator: Herzlich willkommen beim tagesschau-Chat im ARD-Hauptstadtstudio. Ich darf heute den Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité, Professor Detlev H. Krüger, ganz herzlich begrüßen. Vorab aber schon mal ein Dank an die User, die sich mit über 150 Fragen so engagiert im Prechat beteiligt haben - das freut uns sehr! Wir können leider nicht alle stellen, da sonst keine Zeit mehr für die jetzt live gestellten Fragen von Ihnen bleibt - und vor allem auch die Nachfragen! Herr Professor Krüger - sind Sie bereit?

Detlev H. Krüger
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Detlev H. Krüger, Virologe und Charité-Professor

Detlev Krüger: Ja!

Moderator: Dann kommt auch schon die erste Frage, die viele User vorab für besonders wichtig bewertet haben.

Hub: Stimmt es, dass hauptsächlich junge Menschen bei den Todesfällen betroffen sind?

Detlev Krüger: Zu den Todesfällen kann man ja bisher nur sagen, dass in Mexiko sieben Fälle bestätigt sind, die durch dieses neue Virus ausgelöst worden sind; bei allen anderen Fällen ist bisher nicht klar, ob es sich um die neue Virusvariante handelte. Deswegen ist es im Moment schwer einzuschätzen, wie die Altersstruktur dieser sieben Fälle war. Prinzipiell aber möchte ich sagen, dass auch bei der sogenannten jährlichen "normalen" Grippe nicht nur ältere Menschen eine Hauptrisikogruppe sind, sondern auch bei Kindern die Infektion oft sehr schwer verläuft.

Nörgelmir: Können Sie die Übertragung des Virus durch Schweinefleisch ausschließen? Warum höre ich dann immer wieder den Rat, man solle Schweinefleisch auf mindestens 72 Grad erhitzen, um ganz sicher zu sein?

Detlev Krüger: Bisher ist überhaupt nicht bekannt, dass dieses neue Virus in Schweinen zirkuliert; der Begriff Schweinegrippe ist deshalb etwas irreführend. Er beruht lediglich darauf, dass das neue Virus auch genetische Anteile von Grippeviren hat, die aus Schweinen stammten. Kochen und Braten von Schweinefleisch schließt eine eventuelle Infektion sicher aus.

Thom: Wie gefährlich ist der Virus im Verhältnis zu der jährlichen Grippe wirklich?

Detlev Krüger: Das können wir bisher leider nicht einschätzen. Aus Mexiko weiß man, dass es bisher 26 sicher bestätigte klinische Fälle gibt und davon sieben Tote. Das wäre natürlich eine hohe Sterblichkeit. Bei den Fällen in den USA sieht das bisher besser aus. Wir werden jetzt genau beobachten, wie sich das klinische Bild bei Patienten in Deutschland entwickelt.

John: Ist es denkbar, dass der Schweinegrippevirus im menschlichen Körper mutiert und dadurch eine aggressivere Variante entsteht?

Detlev Krüger: Das ist prinzipiell immer denkbar. Grippeviren sind genetisch sehr variabel. Eine besondere Gefahr besteht immer dann, wenn verschiedene Grippeviren den selben Organismus infizieren und dabei Erbmaterial austauschen.

Siwitox: Was sind die typischen Symptome für die Erkrankung an Schweinegrippe? Wie lässt sie sich von Erkältungs- bzw. normalen Grippeerkrankungen unterscheiden?

Detlev Krüger: Nachdem, was wir bisher wissen, verläuft die sogenannte Schweinegrippe wie eine übliche Influenza-Infektion. Hauptsymptome sind Fieber, körperliche Abgeschlagenheit und respiratorische Symptome, auch der tieferen Luftwege.

Moderator: Was heißt respiratorische Symptome?

Detlev Krüger: Erkrankungen der Atemwege.

Canadian: Inwieweit schützt das körpereigene Immunsystem gegen eine Ansteckung und inwieweit ist der Körper in der Lage, Antikörper gegen ein neues Virus zu produzieren?

Detlev Krüger: Dieser Schutz besteht bei allen Virusinfektionen, wo das Immunsystem sich mit den fremden Antigenen auseinandersetzt. Das Problem besteht darin, wie weit ein Virus in der Lage ist, diese Schutzsysteme zu unterlaufen; davon hängt die Gefährlichkeit eines Erregers ab.

Moderator: Die folgende Frage ist zugleich eine, die viele User vorab für besonders wichtig bewertet haben.

HS: Ist es empfehlenswert, zur Vermeidung von Ansteckung eine Atemmaske zu tragen und wenn ja, welchen Typs sollte sie sein?

Detlev Krüger: Wenn es wirklich zur Zirkulation des neuen Virus in Deutschland kommt und sich herausstellt, dass dieses Virus wirklich ein aggressives ist, sind eine Reihe von Schutzmaßnahmen notwendig, um den Kontakt des Virus mit einem sogenannten empfänglichen Organismus zu verhindern. Dazu gehören zum Beispiel solche Maßnahmen wie das Meiden von größeren Bevölkerungsansammlungen, das Lüften von Räumen, in denen das Virus in der Luft schweben kann, aber auch das Tragen von solchen Masken. Dabei sollte man darauf achten, dass die Maske eng an Nase und Mund abschließt, also alle Atemluft durch die Maske gewissermaßen filtriert wird. Da das Virus in der Regel nicht frei in der Luft vorkommt, sondern an Tröpfchen oder Staub gebunden ist, kann so in der Tat ein Schutz möglich werden.

Natilein: Wie behandelt man die Schweinegrippe im Fall einer Erkrankung?

Detlev Krüger: Glücklicherweise gibt es neue Hemmstoffe gegen Grippeviren, die ein bestimmtes Eiweiß dieser Viren blockieren. Nach allem, was wir von den amerikanischen Kollegen des CDC (Anm. d. Red.: Centers for Desease Control and Prevention) wissen, ist das neue Virus gegen diese Hemmstoffe empfindlich.

Gaudig: Ist es eher sinnvoll oder sogar gefährlich, jetzt prophylaktisch Immunstimulanzien einzunehmen?

Detlev Krüger: Wenn sie unter Immunstimulanzien gesunde Lebensführung und gesunde Ernährung meinen, so bin ich sehr dafür.

alt Detlev Krüger

Zur Person

Detlev H. Krüger ist seit 1989 Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Charité der Humboldt-Universität Berlin. Er hat in Berlin Medizin studiert, 1976 in Virusgenetik promoviert und 1981 in Medizinischer Virologie und Molekulargenetik habilitiert. Forschungsaufenthalte unter anderem in Moskau, Basel und Balitmore. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Molekulare Epidemiologie, Diagnostik und Immunprophylaxe von Infektionen mit neuen Viren. Krüger hat unter anderem zu Hantaviren, die von Nagetieren auf Menschen übertragen werden, dem Hepatitis-B-Virus und zur Wirkungsweise von Enzymen der Gentechnik geforscht.

NeumannAG: Gibt es genug Tamiflu und andere Mittel, falls es zu einer weltweiten Infektion kommt?

Detlev Krüger: Das kann man aus unserer Sicht natürlich nur für Deutschland beantworten und hier ist sicherlich die beste Adresse das Bundesgesundheitsministerium und das zuständige Robert-Koch-Institut. Nach meiner Erkenntnis sind ausreichende Vorräte vorhanden.

Thomsi: Ich bin in diesem Jahr bereits an Grippe erkrankt, bietet mir dies vielleicht einen besseren Schutz?

Detlev Krüger: Wenn es sich um eine Infektion mit einem üblicherweise zirkulierendem Influenza-Virus Typ A H1N1 handelt, kann es durchaus sein, dass eine gewisse Kreuzprotektivität existiert. Gleiches möchte ich auch nicht ausschließen, wenn Personen mit dem üblichen Grippe-Impfstoff immunisiert worden sind.

Moderator: Was meinen Sie denn mit Kreuzprotektivität?

Detlev Krüger: Das ist ein gewisser gegenseitiger Schutz bei der Reaktion des Körpers gegen verwandte Viren.

Christiane: Schützt die Grippeschutzimpfung des letzten Winters vor der neuen Grippe. Wenn nicht - ich bin seit 10 Jahren jedes Jahr gegen Grippe geimpft - ist der Körper dann vielleicht besser in der Lage, das neue Grippevirus zu bekämpfen?

Detlev Krüger: Prinzipiell bin ich immer sehr für Grippeschutzimpfung, denn wir dürfen nicht vergessen, dass jedes Jahr in Deutschland bis zu 20.000 Menschen an der sogenannten normalen Grippe sterben. Man geht davon aus, dass bei gesunden Personen der Schutz gegen eine Infektion etwa ein Jahr nach Immunisierung anhält. Wie weit die aktuelle Impfung gegen das neue Virus schützt, kann im Moment noch nicht gesagt werden - aber schaden kann es auf keinen Fall.

Gaudig: Ist es sinnvoll, sich jetzt noch gegen die allgemeine Saisongrippe impfen zu lassen?

Detlev Krüger: Die Immunität gegen einen Erreger setzt erst mehrere Wochen nach einer Impfung ein. Für die jährliche Grippe käme der Schutz also zu spät. Für das neue Virus ist es noch unklar, wie effizient die Wirkung sein könnte.

AH: Soll man sich mit Tamiflu jetzt privat eindecken?

Detlev Krüger: Nein. Tamiflu wird vom Arzt im Falle einer Erkrankung verordnet. Jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen, so dass eine blinde Einnahme eher schadet.

Andre: Wie soll man sich bei aufkommenden Grippeanzeichen verhalten? Wenn ich zum Arzt gehe, stecke ich das ganze Wartezimmer an.

Detlev Krüger: Selbstverständlich sollte man alles tun, um nicht selbst zur Infektionsquelle zu werden. Dazu gehört, dass man nicht in die Luft niest, nicht mit kontaminierten Händen Personen oder Gegenstände berührt, usw. Sollte sich herausstellen, dass das neue Virus in Deutschland zirkuliert und wirklich gefährlich ist, wäre es auch möglich, dass sie bei dem Verdacht, selbst infiziert zu sein, einen Atemschutz tragen und auch in einem gesonderten Raum außerhalb des Wartezimmers auf ihre Arztkonsultation warten.

Jugdoc: Wie lange dauert die Entwicklung eines neuen Impfstoffes, der gegen diese neue Virusvariante Schutz bietet?

Detlev Krüger: Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen eine neue Variante des Influenza-Virus dauert in der Regel vier bis sechs Monate. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Reihe von Produktionsschritten einschließlich der Qualitätskontrolle durchlaufen werden müssen, ehe ein sicherer und wirksamer Impfstoff in der benötigten Menge vorliegt.

Brianpillman: Ab welchem Punkt in der Verbreitung des Virus empfiehlt es sich, zu Hause zu bleiben?

Detlev Krüger: Zu Hause bleiben bedeutet, dass sie nicht zur Infektionsquelle werden, unter der Voraussetzung, dass sie Schutzmaßnahmen gegen die Infektion von Personen in ihrer Wohngemeinschaft ergreifen. Aber sie brauchen ja Behandlung und deshalb ist die Arztkonsultation notwendig.

User: Wie wurde mit den bisher in Deutschland bestätigten Fällen umgegangen? Ist davon auszugehen, dass die infizierten Personen schon weitere Personen angesteckt haben? Liegt die Inkubationszeit wie bei einer normalen Grippe bei drei bis fünf Tagen?

Detlev Krüger: Nach meiner Kenntnis wurden die ersten Fälle in Deutschland erst vor wenigen Stunden bestätigt. Die Patienten sind im Krankenhaus. Die Inkubationszeit bei Grippe liegt bei etwa zwei Tagen, wobei der Patient schon kurz vor Auftreten der Symptome infektiös sein kann.

Detlev H. Krüger
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Prof. Detlev Krüger (2. v. r.) beantwortet die Fragen der tagesschau.de-Leser

Phobos: Es wird davon abgeraten, in "gefährdete" Regionen zu reisen. Welche Länder gehören zu den gefährdeten Regionen? Würden Sie davon abraten, in der nächsten Zeit nach Kanada oder in die USA zu reisen?

Detlev Krüger: Dazu gibt es offizielle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes und des Bundesgesundheitsministeriums. Ich persönlich würde gegenwärtig nicht nach Mexiko reisen und auch nicht in Gegenden der USA, wo schon gehäuft Infektionen aufgetreten sind (Bundesstaaten New York und Kalifornien).

Moderator: Die folgende Frage ist zugleich eine, die viele User vorab für besonders wichtig bewertet haben.

Kiwi: Wie groß ist eine Ansteckungsgefahr im Flugzeug (Klimaanlage, Luftumwälzung) und welche Maßnahmen kann man im Flugzeug ergreifen?

Detlev Krüger: Die Ansteckungsgefahr im Flugzeug ist hoch, weil ja die Luft immer wieder umgewälzt wird. Dagegen können Sie nicht viel machen.

Moderator: Und gleich noch eine Frage, die im Prechat besonders viele interessiert hat.

Mel: Wie gefährdet sind Schwangere und das ungeborene Kind? Auch in Bezug auf die Einnahme von Tamiflu?

Detlev Krüger: Tamiflu darf laut Herstellerhinweisen während der Schwangerschaft nur auf direkte ärztliche Anweisung angewendet werden, wobei der Arzt gewissermaßen eine Güterabwägung zwischen der Gesundheitsgefährdung der Schwangeren und des Kindes durch die Influenz-Infektion und möglicher Nebenwirkungen durch das Medikament durchzuführen hat.

Biolk: Ich habe gehört, dass das Virus immer schwächer wird? Stimmt das und wie kommt diese Abschwächung zustande?

Detlev Krüger: Beim Zirkulieren des Virus in der menschlichen Bevölkerung kommt es zu genetischen Änderungen des Erregers. Das ist immer so. Diese Veränderungen können dazu führen, dass die Aggressivität des Virus schwächer wird, es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten.

Andreas Klinge: Wann wird abschätzbar sein, ob dies schon das maximale Ausmaß der Ausbreitung der Erkrankung ist?

Detlev Krüger: Das ist schwer zu sagen. Aber ganz sicher ist der Gipfelpunkt noch nicht erreicht.

Jb: Ich betreue in meiner Praxis viele chronisch-kranke Dialysepatienten, deren Abwehr ja geschwächt ist. Wie soll ich mich verhalten, wenn Patienten mit grippalen Symptomen, die bei diesen Patienten ja häufig sind, kommen?

Detlev Krüger: Ich gehe davon aus, dass diese Patienten nicht in Epidemiegebieten wie Mexiko waren. Eine Infektionsgefährdung kann also nur vorliegen, wenn sie einen direkten Kontakt mit einem Patienten mit Schweinegrippe-Infektion hatten. Hier gilt dann das Vorgehen wie bei allen anderen Personen mit sogenannter epidemiologischer Exposition.

JK: Finden Sie das Medienecho auf diese neue Grippe übertrieben ?

Detlev Krüger: Ich finde, dass zumindest diejenigen Medien, mit denen ich persönlich Kontakt pflege, sehr seriös mit dem Problem umgehen.

Moderator: Die folgende Frage ist zugleich eine, die viele User vorab für besonders wichtig bewertet haben.

Aber_Hallo: Kann man sich durch kurze Berührung an Zugangskartenleser, an zentralen Türgriffen, beim Händewaschen, bei der Essensausgabe oder beim Durchgang in einem Drehkreuz ohne Berührung bereits anstecken? Wie lange bleiben Grippeviren aktiv?

Detlev Krüger: Prinzipiell können Grippeviren nicht nur durch die Luft, sondern auch über infizierte Hände weitergegeben werden. Wir alle haben ja leider die Unsitte, unsere Hände immer wieder zum Mund zu führen. Wie lange die Viren infektiös bleiben, ist schwer zu beantworten; das hängt von solchen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Einbettung in eiweißhaltiges Material ab.

Grazia: Können Vitamine wie z.B. Vitamin C im Moment etwas helfen? Zur Stärkung des Immunsystems?

Detlev Krüger: Vitamin C gehört zur gesunden Ernährung und kann auch insgesamt im Zusammenhang mit gesunder Lebensweise dafür sorgen, dass Infektionen seltener angehen und leichter verlaufen. Aber das ist statistisch natürlich schwer zu belegen. Ein spezifischer Schutz gegen Grippeviren wird durch Vitamin C nicht bedingt.

PER: Herr Krüger, wie verhalten Sie sich in diesen Tagen, um sich selbst und wahrscheinlich auch Ihre Familie zu schützen? Ergreifen Sie spezielle Maßnahmen?

Detlev Krüger: Im Moment nicht.

Thomas: Wenn der aktuelle Erreger vergleichbar mit dem "normalen" Grippevirus ist, wieso wird jetzt so sehr vor einer Pandemie gewarnt? Wo liegt die besondere Gefährlichkeit bei dem Schweinegrippevirus?

Detlev Krüger: Die ersten Lageberichte aus Mexiko sahen ja wirklich so aus, dass es sich hier um einen neuen Erreger mit einer besonders hohen Aggressivität handelt. Deshalb muss die Situation und die weitere Entwicklung sehr ernsthaft und aufmerksam begleitet werden. Es ist ja auch so, dass bei einem neuen Erreger nur eine sehr eingeschränkte Immunität der Bevölkerung vorliegt und er sich deshalb besonders schnell ausbreitet. Insofern wird es durchaus zu Epidemien und vielleicht sogar zur Pandemie kommen. Die zentrale Frage ist wirklich, wie die Eigenschaften des Virus wirklich sind, also wie viele Personen erkranken oder gar sterben. Daraus erwächst die erwähnte Ernsthaftigkeit beim Betrachten der Situation, ohne in Panik zu verfallen. Ich glaube, dass das verantwortliche Robert-Koch-Institut völlig richtig mit Ernsthaftigkeit und Ruhe reagiert.

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Der Virologe Detlev H. Krüger (r.) im ARD-Hauptstadtstudio

Moderator: Wir haben die User gefragt, ob sie sich durch die Schweinegrippe bedroht fühlen - was glauben Sie, ist das Ergebnis?

Detlev Krüger: Ich glaube, sie fühlen sich bedroht.

Moderator: Unsere User sind ruhiger als sie denken. 37 Prozent fühlen sich bedroht, 63 Prozent nicht. Das war eine knappe Stunde hier im tagesschau.de-Chat. Herzlichen Dank Professor Krüger, dass Sie sich heute - am Tag, an dem die "Schweinegrippe" Deutschland erreicht hat - eine Stunde für die Leser von tagesschau.de und politik.digital.de genommen haben. Ein Dankeschön auch an unsere User für die vielen Fragen, die wir leider nicht alle stellen konnten. In kurzer Zeit finden Sie das Protokoll dieses Chats auf unserer Homepage. Das tagesschau.de-Team wünscht allen noch einen schönen Tag.

Der Chat wurde moderiert von Niels Nagel, tagesschau.de

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