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Das Satiremagazin "extra 3" geht einen ungewöhnlichen Weg, um auf die strenge Internetzensur in China aufmerksam zu machen.
[Bildunterschrift: "extra 3" will gesperrte Internetseiten für Chinesen zugänglich machen. ]
Die Idee: Zwar sind im Land der Mitte Homepages wie die von Amnesty International, der Gesellschaft für bedrohte Völker oder die von der International Campagin for Tibet gesperrt - die Internetseite von "extra 3" jedoch ist für jedermann erreichbar. Aus diesem Grund können die zensierten Seiten ab sofort über die Extra 3-Homepage aufgerufen werden. "Wir kämpfen mit dieser Idee für die Pressefreiheit", sagte "extra 3"-Moderator Tobias Schlegl. "Wir sind quasi das U-Boot der Meinungsfreiheit."
Amnesty international begrüßte die Idee. "Die Aktion von 'extra 3' bohrt ein Loch in die Mauer der chinesischen Zensur. Wir hoffen, dass viele Chinesen von dieser Möglichkeit erfahren, sich frei zu informieren und sie nutzen können", sagte amnesty-Pressesprecher Dawid Bartelt.
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