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[Bildunterschrift: Die Abwrackprämie, eigentlich für Autos erfunden, wurde auch in vielen anderen Bereich eingeführt. ]
Die deutsche Gesellschaft für Sprache (GfdS) hat "Abwrackprämie" zum Wort des Jahres gewählt. Dieser Ausdruck habe die öffentlichen Diskussion in diesem Jahr besonders bestimmt und sich weit über die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme in zahlreichen Zusammenhängen verbreitet, so die Begründung. Als Abwrackprämie werden staatliche Leistungen für das Verschrotten eines Kraftfahrzeugs bezeichnet.
Auf Platz zwei setzten die Sprachwissenschaftler die "kriegsähnlichen Zustände" in Afghanistan. Dieser Ausdruck sei ein vorläufiges Ergebnis einer schon länger andauernden Debatte darüber, wie der Einsatz deutscher Bundeswehrsoldaten in Afghanistan bezeichnet werden solle, so die Gfds. Auf Platz drei landetet in diesem Jahr die "Schweinegrippe". Diese habe sich bislang als weniger bedrohlich erwiesen als befürchtet, sei aber - auch im Zusammenhang mit Impfaktionen und der damit verbundenen Diskussion im Laufe des Jahres - dauerhaft im Gespräch gewesen.
Die Jury, bestehend aus dem Hauptvorstand und wissenschaftlichen Mitarbeitern der GfdS, wählte nach eigenen Angaben aus einer Sammlung von Wörtern und Wendungen, bei der Zuschriften an die GfdS berücksichtigt wurden. Die seit 1971 gekürten Wörter des Jahres sind Begriffe, die die öffentliche Diskussion in einem Jahr besonders prägten, für wichtige Themen stehen oder aus anderen Gründen als charakteristisch für das jeweilige Jahr erscheinen. 2008 war das Wort des Jahres "Finanzkrise".
| 1. Abwrackprämie | ||
|---|---|---|
| 2. kriegsähnliche Zustände | ||
| 3. Schweinegrippe 4. Bad Bank 5. Weltklimagipfel 6. Deutschland ist Europameisterin 7. twittern 8. Studium Bolognese 9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz 10. Haste mal 'ne Milliarde? |
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