Fast zu verschlucken scheint der Nebel einen Spaziergänger, der am 14.01.2016 über das schneebedeckte Plateau des Großen Feldbergs bei Schmitten (Hessen) geht | Bildquelle: dpa

Wintereinbruch in Deutschland "Emma" bringt Schnee und Verspätungen

Stand: 14.01.2016 15:40 Uhr

Es wird kalt in vielen Teilen Deutschlands: Tief "Emma" bringt in den kommenden Tagen Schnee, Dauerfrost - und Verspätungen im Zugverkehr. Die Bahn ordnete wegen der Wetterlage für ihre ICE-Hochgeschwindigkeitszüge bereits ein Tempolimit an.

Der Winter kommt zurück nach Deutschland. Denn Tief "Emma" schaufelt in den kommenden Tagen maritime Polarluft ins Land. Das bedeutet fast überall Schneefälle und Dauerfrost. Auf den Bergen wird es laut Deutschen Wetterdienst (DWD) stürmisch. Bis zum Freitag sind in den Mittelgebirgen Schneeverwehungen zu erwarten, danach soll der Wind nachlassen. Besonders stark stürmt es im Schwarzwald und in den Alpen oberhalb 1000 Metern.

Den meisten Schnee bekommen dem DWD zufolge der Alpenrand und der Schwarzwald im Süden ab. "Allenfalls können in den Niederungen entlang des Rheins am Wochenende noch sanfte Plusgrade erreicht werden", so die Vorhersage. Am Freitag soll es vor allem in der Mitte und im Süden schneien. Im Norden bleibt es niederschlagsfrei.

Am Wochenende schneit es weiter

Auch am Wochenende schneit es regional. Die Temperaturen liegen am Freitag tagsüber noch knapp über null Grad, am Wochenende sinken sie auch im Flachland meist unter den Gefrierpunkt. Nachts friert es ohnehin überall.

Fernreisende im Bahnverkehr wird "Emma" mal wieder auf eine Geduldsprobe stellen: Die Deutsche Bahn ordnete für ihre ICE-Hochgeschwindigkeitszüge ein Tempolimit an. Von Freitag an werden die Züge maximal 200 Kilometer pro Stunde fahren, wie das Unternehmen mitteilte.

Damit sollen "massive Verspätungen" vermieden werden. Da sich Schnee und Eis am Unterboden von Zügen während der Fahrt ansammeln, fallen wiederum Eisbrocken auf den Schotter. Steine und Eis prallen gegen die Züge. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten drohen dann Schäden an den Wagen. Die Fahrzeiten verlängern sich durch das Tempolimit je nach Strecke um 10 bis 35 Minuten.

Darstellung: