Rettungskräfte stehen am 07.01.2016 an einem umgekippten Lastwagen auf der Autobahn A7 zwischen Flensburg-Harrislee und Flensburg (Schleswig-Holstein) | Bildquelle: dpa

Wetter in Deutschland Extreme Kälte und glatte Straßen

Stand: 07.01.2017 22:40 Uhr

Temperaturen um den Gefrierpunkt, dazu leichter Sprühregen - nach einer klirrend kalten Nacht gab es in vielen Teilen Deutschlands Blitzeis und Eisregen. Das führte zu Stürzen und Unfällen. In NRW wurde die höchste Glatteis Warnstufe ausgegeben.

Blitzeis und Eisregen haben in vielen Teilen Deutschlands zu zahlreichen Unfällen und Stürzen geführt. Nach einer arktisch kalten Nacht mit Temperaturen bis minus 30 Grad, waren vor allem im Norden Deutschlands die Straßen spiegelglatt.

In Hamburg, dem nordwestlichen Niedersachsen, großen Teilen Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen besteht die Gefahr von gefrierendem Regen mit Glatteis. Der DWD warnte vor Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr und vor Autofahrten und empfahl den Menschen unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern im Haus zu bleiben. Die Unwetterwarnung wurde bis 18 Uhr verlängert.

Glätte und Blitzeis in Deutschland
tagesschau 20:00 Uhr, 07.01.2017, Svea Eckert, NDR

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Glättegefahr bis Sonntagmorgen

Auf den Straßen gab es zahlreiche Unfälle. In Mecklenburg Vorpommern mussten drei Autobahnen teilweise gesperrt werden. In Schleswig-Holstein kippte auf der A7 ein Lkw zwischen Flensburg-Harrislee und Flensburg um. Der Fahrer des mit Fleisch beladenen Lasters wurde schwer verletzt.

Auch in Teilen Nordrhein-Westfalens ließ Sprühregen die kalten Straßen spiegelglatt werden. Der DWD gab für weite Teile des Landes die höchste Glatteis-Warnstufe aus. Autofahrten sollten vermieden werden, rieten die Meteorologen.

Karambolage bei Iserlohn

Dennoch gab es auch hier Unfälle. Bei einer Karambolage auf der eisglatten Autobahn 46 bei Iserlohn wurden mindestens sechs Menschen verletzt, darunter mehrere Kinder. Fünf Autos seien an dem Unfall beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei noch eine Reihe weiterer Unfälle gemeldet worden. Laut DWD bleibt die Glättegefahr in NRW bis voraussichtlich Sonntagmorgen bestehen.

Zum Wochenbeginn sollen die Temperaturen wieder ansteigen. Dauerfrost gibt es nach Angaben des DWD in den kommenden Tagen dann nur noch im Osten und Südosten des Landes. "Bis auf den Mittwoch und die Nacht zum Donnerstag, an dem unsere Vorhersagen noch recht unsicher sind, erwarten wir in weiten Teilen Deutschlands einen typisch mitteleuropäischen Winter mit Schnee auf den Mittelgebirgen und Schmuddelwetter in den Niederungen", so der DWD. Die erwarteten Temperaturen liegen dabei meist zwischen zwei und sechs Grad.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 07. Januar 2017 um 17:00 Uhr.

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