Ein mit Schnee bedecktes Auto in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) im Hochwasser | Bildquelle: dpa

Nach Tief "Axel" Schäden beseitigen, Keller leer pumpen

Stand: 05.01.2017 20:49 Uhr

Überflutete Keller im Norden, spiegelglatte Straßen in der Mitte und im Süden: Nachdem Sturmtief "Axel" über Deutschland hinweggezogen ist, sind die Feuerwehren mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Mittlerweile hat sich die Wetterlage beruhigt.

Nach der schwersten Sturmflut an der Ostsee seit zehn Jahren beginnen die Aufräumarbeiten. Überall sanken mittlerweile die Pegelstände. Tief "Axel" hatte vielerorts heftige Schäden in Millionenhöhe angerichtet, Menschen wurden nach Angaben der Polizei aber nicht verletzt.

Am Strand von Binz und Prora auf Rügen brach die Düne streckenweise in einer Tiefe von drei bis acht Metern ab. Überschwemmungen hielten die Feuerwehren in Atem. Mehrere Keller in Lübeck und Neustadt in Holstein liefen voll. In Kiel mussten mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt werden. Zugänge zur Lübecker Altstadt waren für Fußgänger nicht mehr passierbar. Das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor, blieb von dem Wassereinbruch verschont.

Die Aufräumarbeiten nach der Sturmflut
tagesthemen 23:15 Uhr, 05.01.2017, Vera Vester, NDR

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Schäden gab es auch an Deutschlands ältester Seebrücke Ahlbeck, wie Bürgermeister Lars Petersen sagte. Die berühmten Kreidefelsen von Rügen überstanden die schwere Sturmflut unversehrt. "Wir haben alles kontrolliert, es gibt keine Abbrüche", sagte Ingolf Stodian vom Nationalparkamt.

Backhaus will Betroffene unterstützen

Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, kündigte finanzielle Unterstützung für Betroffene an. Das Ausmaß der Schäden lasse sich aktuell allerdings noch nicht beziffern, sagte er in Zempin auf Usedom. Die Ostseeinsel ist nach derzeitigem Kenntnisstand besonders von den Auswirkungen der Sturmflut betroffen.

Zerstörter Imbiss auf Usedom | Bildquelle: dpa
galerie

Die Flut hat diesen Imbiss in Zempin auf Usedom weggerissen.

Schnee- und Eisglätte im Binnenland

Während die Einsatzkräfte an der Küste gegen die Sturmflut kämpften, machten Schnee- und Eisglätte im Binnenland den Autofahrern zu schaffen. Es kam am Abend und in der Nacht zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Bei einem Zusammenstoß eines Lastwagens, eines Autos und eines Kleintransporters auf der A4 bei Erfurt wurden neun Menschen schwer verletzt, darunter ein Baby.

Auch in Bayern und Baden-Württemberg brachten glatte Straßen Autofahrer ins Schleudern. Im Süden von Oberbayern gab es zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen laut Polizeiangaben etwa 160 Verkehrsunfälle. Das seien etwa dreimal so viele wie sonst.

Mit massivem Schneefall und starken Böen legte Sturmtief "Axel" auch Teile Polens lahm. Mehrere tausend Haushalte waren zeitweise ohne Strom, wie das Sicherheitszentrum der Regierung mitteilte.

Die Folgen des Ostsee-Hochwassers
tagesschau 20:00, 05.01.2017, Martin Möller, NDR

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 05. Januar 2017 um 16:00 Uhr.

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