Eine Fläche in Niedersachsen ist mit Eis und Schnee bedeckt. | Bildquelle: dpa

Hoch "Hartmut" Schockgefrostet durchs Wochenende

Stand: 24.02.2018 15:10 Uhr

Wind und zweistellige Minustemperaturen lassen die Menschen in Deutschland an diesem Wochenende bibbern. Doch der Rekordfrost hat auch seine sonnigen Seiten.

Der Winter zeigt sein wahres Gesicht: Mit Wind, Kälte und Schnee. Vor allem die Bewohner Bayerns müssen sich an diesem Wochenende ganz warm anziehen. In den Nächten werde es frostig, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Nachts sinken die Temperaturen vielerorts auf bis zu minus zehn Grad. Gebietsweise, vor allem im Mittelgebirge, könne es auch minus 20 Grad kalt werden.

Im Bergland sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen besonders tief: Bayern erwartet zu Beginn der Woche in einigen Alpentälern nachts bis zu minus 22 Grad Celsius. Schon in der Nacht zum Sonntag sollte das Quecksilber im Fichtelgebirge auf minus 15 Grad fallen.

"Hoch Hartmut bringt mindestens bis Anfang März den zweiten Spätwinter", erklärte ein Sprecher des Wetterdienstes. Es gebe Dauerfrost im ganzen Land, zeitweise sogar in der wärmsten Winterregion Deutschlands, dem Niederrhein. Dafür werde aber in weiten Teilen des Landes die Sonne scheinen.

Menschen spazieren durch eine winterliche Landschaft in Bayern. | Bildquelle: dpa
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Warm anziehen sollten sich vor allem die Bayern für ihren Winterspaziergang. Hier könnte das Quecksilber auf bis zu minus 22 Grad Celsius sinken.

Kein Winterende in Sicht

Allerdings senke ein kräftiger Wind die gefühlte Temperatur nochmals ab. Im Nordosten Deutschlands könne es schneien, dabei könne es auch zu Schneeverwehungen kommen. Auch im Mittelgebirge wird Schneefall erwartet. Im Rest des Landes seien Niederschläge aber selten. Wann der Spätwinter ganz endet, ist laut dem Wetterdienst schwer vorherzusagen: Die Prognosen gingen aufgrund einer besonderen Wetterlage weit auseinander.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 23. Februar 2018 um 23:15 Uhr.

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