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21.11.2009

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Horst Köhler (Foto: dpa)

Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

"Wir werden uns anstrengen müssen"

Bundespräsident Horst Köhler hat in seiner traditionellen Weihnachtsansprache, die am ersten Weihnachtsfeiertag ausgestrahlt wurde, trotz der weltweiten Finanzkrise zu Optimismus aufgerufen. "Wir werden uns anstrengen müssen. Aber ich habe Zuversicht, dass wir die Herausforderung meistern werden."

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"Klug und besonnen reagiert"

Die weltweite Krise mache allen Sorgen. "Unvorstellbar viel Geld ist verspielt worden. Viele haben Angst um ihr Erspartes. Und viele fürchten um ihren Arbeitsplatz." Köhler lobte die Reaktion der Politik. Es sei richtig, dass der Staat entschlossen handle, um die Betriebe zu schützen und um Arbeit und Einkommen der Menschen zu sichern. "Unser Land, seine Bürger und die Politik haben klug und besonnen reagiert." Deutschland habe ein gutes Fundament.

"Anstand, Bescheidenheit und Maß"

Die Reformen der vergangenen Jahre und die neue Bereitschaft zum Miteinander in den Betrieben hätten die deutsche Gesellschaft gestärkt für die bevorstehenden Aufgaben. Von den Verantwortlichen in Wirtschaft und Gesellschaft forderte Köhler "Achtsamkeit für das Gemeinwohl" ein. "Wir brauchen Anstand, Bescheidenheit und Maß." Glaubwürdigkeit bringe verloren gegangenes Vertrauen zurück.

"Die Krise kann uns stärker machen"

Köhler unterstrich, in der Krise liege aus seiner Sicht eine Chance für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Völkern sowie für eine bessere Ordnung von Wirtschaft und Finanzen, "in der das Kapital allen zu Diensten ist und sich niemand davon beherrscht fühlen muss". Das Staatsoberhaupt betonte: "Wenn wir dafür arbeiten, dann macht uns diese Krise stärker."

Stand: 26.12.2008 13:27 Uhr
 

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