Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.
Bundespräsident Horst Köhler hat in seiner traditionellen Weihnachtsansprache, die am ersten Weihnachtsfeiertag ausgestrahlt wurde, trotz der weltweiten Finanzkrise zu Optimismus aufgerufen. "Wir werden uns anstrengen müssen. Aber ich habe Zuversicht, dass wir die Herausforderung meistern werden."
[Hinweis: Sie benötigen das Flash-Plugin und aktiviertes Javascript um das Video zu sehen.]
Die weltweite Krise mache allen Sorgen. "Unvorstellbar viel Geld ist verspielt worden. Viele haben Angst um ihr Erspartes. Und viele fürchten um ihren Arbeitsplatz." Köhler lobte die Reaktion der Politik. Es sei richtig, dass der Staat entschlossen handle, um die Betriebe zu schützen und um Arbeit und Einkommen der Menschen zu sichern. "Unser Land, seine Bürger und die Politik haben klug und besonnen reagiert." Deutschland habe ein gutes Fundament.
Die Reformen der vergangenen Jahre und die neue Bereitschaft zum Miteinander in den Betrieben hätten die deutsche Gesellschaft gestärkt für die bevorstehenden Aufgaben. Von den Verantwortlichen in Wirtschaft und Gesellschaft forderte Köhler "Achtsamkeit für das Gemeinwohl" ein. "Wir brauchen Anstand, Bescheidenheit und Maß." Glaubwürdigkeit bringe verloren gegangenes Vertrauen zurück.
Köhler unterstrich, in der Krise liege aus seiner Sicht eine Chance für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Völkern sowie für eine bessere Ordnung von Wirtschaft und Finanzen, "in der das Kapital allen zu Diensten ist und sich niemand davon beherrscht fühlen muss". Das Staatsoberhaupt betonte: "Wenn wir dafür arbeiten, dann macht uns diese Krise stärker."
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW